Startseite

Politik

International

Iran-Krieg: USA setzen Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft Live-Blog Netanjahu bremst Erwartungen an Iran-Waffenruhe +++ Angriff auf Tanker: Katar bestellt Irans Vize-Botschafter ein +++ Weiteres Schiff in Straße von Hormus beschossen +++ Der Newsblog.

07.07.2026 - 21:47 Uhr Artikel anhörenSymbolbild von Öltanker in der Straße von Hormus: Nach Angriffen auf Schiffe hat die US-Regierung eine Ausnahmegenehmigung für iranische Ölexporte widerrufen. Die Ölpreise stiegen daraufhin. Foto: Uncredited/AP/dpaUSA widerrufen Lizenz für iranische Ölexporte - Ölpreise steigenDie USA haben als Reaktion auf Attacken auf Öltanker in der Straße von Hormus am Dienstag eine Ausnahmegenehmigung zum Verkauf von iranischem Öl widerrufen. Die Ölpreise zogen daraufhin deutlich an, die Nordseesorte Brent und die US-Sorte WTI verteuerten sich nachbörslich um jeweils mehr als drei Prozent. Ein US-Regierungsvertreter bezeichnete das Vorgehen des Irans als völlig inakzeptabel und warnte vor Konsequenzen. Eine Stellungnahme der Regierung in Teheran lag zunächst nicht vor, auch bekannte sich niemand zu den Angriffen. In den vergangenen Tagen waren nach Angaben der britischen Seefahrtsbehörde UKMTO drei Tanker in und nahe der strategisch wichtigen Meerenge von unbekannten Projektilen getroffen worden.Netanjahu: Zu früh für Prognosen im Iran-KonfliktEs ist nach den Worten des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu noch zu früh, um die Folgen des Abkommens zur Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran abzuschätzen. US-Präsident Donald Trump glaube zwar, dass er das iranische Atomprogramm stoppen könne, er selbst habe daran jedoch Zweifel, sagt Netanjahu dem Sender CNN. Bei den zentralen Fragen im Umgang mit der Regierung in Teheran seien er und Trump sich einig, auch wenn es gelegentlich Meinungsverschiedenheiten gebe. „Wir sind wahre Verbündete“, erklärt Netanjahu.Angriff auf Tanker: Katar bestellt Irans Vize-Botschafter einNach dem Angriff auf einen katarischen Flüssiggas-Tanker in der Straße von Hormus hat Katar den iranischen Vize-Botschafter in dem Golfstaat einbestellt. Der Angriff gefährde die Sicherheit der Schifffahrt und die weltweite Energieversorgung, hieß es in einer Protestnote an den Iran der katarischen Nachrichtenagentur QNA zufolge. Die Note sei heute dem iranischen Vize-Botschafter in Katar, Mohsen Ghanei, überreicht worden.Nach Angaben des katarischen Außenministeriums griff der Iran den Flüssiggas-Tanker „al-Rekajat“ an. Die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) meldete vergangene Nacht einen Angriff in der Straße von Hormus, bei dem nach Angaben der Schiffsbesatzung ein Tanker von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen wurde. Der Iran sei „rechtlich voll verantwortlich“, teilte das katarische Außenministerium mit.Der mehr als 300 Meter lange Flüssiggas-Tanker „al-Rekajat“ gehört einer Reederei in der katarischen Hauptstadt Doha. Der Beraterfirma EOS Risk Group zufolge brach nach dem Angriff an Bord ein Feuer aus und die Besatzung verließ das Schiff. Die Reederei war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.Weiteres Schiff in Straße von Hormus beschossenIn der Straße von Hormus ist ein weiteres Schiff von einem Geschoss getroffen worden. Das teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) am Dienstag mit. Man gehe davon aus, dass an dem Schiff strukturelle Schäden entstanden seien, aber niemand Verletzungen erlitten habe, hieß es.Stunden davor hatte die UKMTO bereits den Beschuss eines Tankers vor der Küste des Omans gemeldet. Dieser sei in Brand geraten.LNG-Tanker aus Katar nahe Straße von Hormus droht zu explodierenDer katarische Flüssiggas-Tanker droht nach einem iranischen Raketenangriff nahe der Straße von Hormus zu explodieren. Im Maschinenraum des Schiffes sei ein Feuer ausgebrochen, sagt ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Den Angaben zufolge feuerte die iranische Revolutionsgarde in der Nacht Raketen auf Schiffe in der Nähe der Wasserstraße ab.LNG-Tanker in Straße von Hormus wird evakuiertDie Besatzung eines Flüssiggas-Tankers aus Katar wird nach einem Treffer vor der Küste des Oman evakuiert. Das Schiff „Al Rekayyat“ habe erheblichen Schaden erlitten, sagen drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Es sei auf der omanischen Seite der Straße von Hormus unterwegs gewesen, als es an der Backbordseite getroffen wurde. Einer weiteren Person zufolge setzte der mit Flüssiggas (LNG) beladene Tanker daraufhin Notsignale ab. Der Zustand des Schiffes war zunächst unklar.Deutschland verfünffacht Hilfe für Yad VashemDie Bundesregierung verfünffacht ihre finanzielle Unterstützung für die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Die bisherige jährliche Förderung von insgesamt einer Million Euro werde bis zum Ende des Jahrzehnts auf fünf Millionen Euro erhöht, teilt eine Sprecherin des Auswärtigen Amts mit.Außenminister Johann Wadephul unterzeichnet eine entsprechende Vereinbarung während seines Besuchs in Israel gemeinsam mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Saar. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen unter anderem die Bestände von Yad Vashem digitalisiert und Bildungsprogramme zum Holocaust ausgebaut werden.Wadephul warnt in Israel vor Schwächung von Palästinensischer AutonomiebehördeBundesaußenminister Johann Wadephul warnt vor einer Schwächung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Dies diene nicht der Sicherheit Israels, sagt Wadephul bei einem Besuch in Jerusalem. Vielmehr könne dadurch ein Vakuum entstehen, das radikalere Kräfte füllen könnten. Die PA sei zwar reformbedürftig, benötige jedoch die ihr zustehenden Steuer- und Zolleinnahmen für grundlegende Dienstleistungen. Wadephul fordert zudem erneut die Freigabe dieser Gelder durch die israelische Regierung.Israelischeor Außenminister Gideon Saar und Außenminister Johann Wadephul halten eine Pressekonferenz im israelischen Außenministerium in Jerusalem ab. REUTERSIsrael baut wohl Kontrolle im Westjordanland ausDie israelische Regierung weitet nach Einschätzung zweier Nichtregierungsorganisationen ihre Kontrolle über das palästinensische Westjordanland in „beispiellosem Tempo“ aus. In einem gemeinsamen Bericht erklären Peace Now sowie Kerem Navot, die Regierung habe das Verwaltungs- und Kontrollsystem innerhalb von drei Jahren grundlegend verändert. Dies könne die Chancen auf eine künftige politische Einigung ernsthaft beeinträchtigen. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.Insider: LNG-Tanker aus Katar nach Beschuss in Straße von Hormus beschädigtEin Flüssiggastanker aus Katar ist Insidern zufolge bei einem Vorfall in der Straße von Hormus durch Beschuss schwer beschädigt worden. Das zur Reederei Nakilat gehörende Schiff „Al Rekayyat“ wurde auf der omanischen Seite der Meerenge getroffen, wie vier Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagen. Im Maschinenraum sei ein Feuer ausgebrochen. Die Besatzung werde evakuiert. Zuvor hatte es Berichte über nächtliche Raketenangriffe der iranischen Revolutionsgarde auf Schiffe in der wichtigen Schifffahrtsstraße gegeben. Es ist das erste Mal seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar, dass ein mit Flüssigerdgas (LNG) beladener Tanker aus Katar getroffen wird, das in dem Konflikt vermittelt. Das Emirat hat gemeinsam mit Pakistan auch das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran für ein Kriegsende vermittelt.Explosionen in Damaskus in Nähe von Macrons HotelIn der syrischen Hauptstadt Damaskus sind Sicherheitskreisen zufolge Sprengsätze in der Nähe eines Hotels explodiert, in dem der französische Präsident Emmanuel Macron absteigen sollte. Ein Reuters-Reporter vor Ort hört Explosionen in der Umgebung und berichtet von aufsteigendem Rauch. Die Straßen seien abgeriegelt worden. Macron ist der erste führende EU-Politiker, der Damaskus seit dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad besucht.Iran: Keine Verhandlungen mit USA bei weiteren DrohungenDer Iran wird nach den Worten von Außenminister Abbas Araghchi keine Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen mit den USA aufnehmen, solange die Drohungen aus Washington andauern. „Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen werden nicht beginnen, wenn die Drohungen anhalten“, schreibt Araghchi auf der Plattform X. Er reagiert damit auf eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump, der gedroht hatte, „den Job zu Ende zu bringen“, sollte keine Einigung erzielt werden. Araghchi verweist auf ein im vergangenen Monat unterzeichnetes Zwischenabkommen, in dem sich beide Seiten verpflichtet hatten, auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander zu verzichten.Angriff auf Tanker in der Straße von Hormus gemeldetDie Crew eines Tankers in der Straße von Hormus hat einen Angriff auf ihr Schiff gemeldet. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf Angaben der Schiffsbesatzung mit. Der Tanker sei rund acht Seemeilen vor der omanischen Stadt Limah von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Verletzt worden sei niemand.Netanjahu warnt USA vor Kampfjet-Deals mit TürkeiKurz vor dem Beginn des zweitägigen Nato-Gipfels hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eindringlich vor einem Kampfjet-Deal zwischen den USA und der Türkei gewarnt. Er glaube nicht, dass Washington Ankara F-35-Kampfjets oder Triebwerke für ihre Kampfflugzeuge liefern solle, sagte er im Gespräch des US-Senders Fox News. „Das würde das Gleichgewicht der Kräfte im Nahen Osten stören“, führte Netanjahu weiter aus. Bislang garantierten Israel und das US-Militär diese Balance.Französischer Präsident Macron in Syrien eingetroffenDer französische Präsident Emmanuel Macron ist am Montag als erster westeuropäischer Staats- und Regierungschef seit dem Ende der Assad-Ära 2024 in Syrien eingetroffen. Sein Aufenthalt dort findet im Vorfeld des Nato-Gipfels in der Türkei am (morgigen) Dienstag statt, an dem Macron teilnimmt. Auch der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa wird bei dem Gipfel erwartet.Im Mai vergangenen Jahres hatte Macron al-Scharaa, einen ehemaligen Islamistenchef, in Paris empfangen und versprochen, er werde sich bei der EU und den USA dafür einsetzen, die Sanktionen gegen Syrien aufzuheben, was inzwischen größtenteils geschehen ist.Hamas löst De-facto-Regierung im Gazastreifen auf Die radikal-islamische Hamas hat am Montag ihre De-facto-Regierung im Gazastreifen aufgelöst. Damit signalisierte die mit dem Iran verbündete Palästinenser-Organisation ihre Bereitschaft, die Amtsgeschäfte an eine Gruppe palästinensischer Technokraten zu übergeben, wie es der den USA unterstützte Gaza-Friedensplan vorsieht. Die Hamas dringt im Gegenzug darauf, dass Israel andere Teile des Plans einhält. Die Auflösung des Gremiums, das die Ministerien seit mehr als einem Jahrzehnt beaufsichtigte, war ein zentraler Bestandteil des von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Nachkriegsplans für den Gazastreifen seit dem Inkrafttreten einer brüchigen Waffenruhe im Oktober.Maersk und Hapag-Lloyd nutzen wieder Route über SuezkanalDie dänische Reederei Maersk schickt einige ihrer Schiffe zukünftig wieder durch den Suezkanal. Damit nimmt sie eine Route ihres gemeinsamen Netzwerks mit Hapag-Lloyd wieder auf, statt die Fracht um das südafrikanische Kap der Guten Hoffnung zu leiten, teilt das Unternehmen mit. Die Entscheidung erfolge nach einer gründlichen Bewertung der Sicherheitslage im Roten Meer. Es sei ein erster Schritt zu einer schrittweisen Rückkehr auf die Route. Wegen der Angriffe der mit dem Iran verbündeten jemenitischen Huthi-Miliz in der Region hatten Reedereien das Rote Meer gemieden und ihre Schiffe in den vergangenen Jahren um Afrika herumgeleitet.Tanker passieren die Straße von Hormus wieder – auf dem Oman-KursDer Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erholt sich langsam: Am Sonntag passierten sechs Öl- und Gastanker die Meerenge auf der omanischen Küstenroute, die unter US-amerikanischem Schutz steht. Einen Tag zuvor hatten mindestens acht Schiffe auf dieser Strecke noch unerklärte Kehrtwenden vollzogen – vier von ihnen wichen anschließend auf die iranische Route aus. Westliche Marineverbände warnen weiterhin vor einem „erheblichen“ Bedrohungsrisiko und gehen davon aus, dass die Mitte der Straße vermint ist.Das Bild bleibt unübersichtlich: Zahlreiche Tanker fahren mit abgeschalteten Transpondern, um dem iranischen Militär nicht aufzufallen. Laut dem Datenanbieter Kpler passierten am Samstag zwar 19 Schiffe die Straße von Hormus in beide Richtungen, doch nur eines signalisierte offen seinen Kurs entlang der omanischen Küste. Der Iran besteht darauf, dass Schiffe ausschließlich die von Teheran genehmigte Route nutzen dürfen – und hat bereits Schiffe beschossen, die sich nicht daran hielten. Trauerzug mit Chameneis Leichnam führt durch TeheranVor der Beerdigung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei soll dessen Leichnam in einer Prozession durch die Millionenmetropole Teheran geführt werden. Der Trauerzug für den früheren Religionsführer beginnt weit im Osten der Hauptstadt und führt über die zentrale Hauptverkehrsachse bis zum Asadi-Turm im Westen der Stadt, wie die Regierung mitteilte.Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden. Anschließend führten die USA und Israel mehr als fünf Wochen Krieg gegen den Iran, bis sich Vertreter aus Washington und Teheran Anfang April auf eine Waffenruhe einigten.Schiff vor Küste Jemens meldet bewaffneten AngriffEin Frachtschiff hat im Roten Meer vor der jemenitischen Küste einen bewaffneten Angriff gemeldet. Das Schiff habe eine Notmeldung abgesetzt, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) am Sonntag mit. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Hafenstadt Hudaida im Jemen ereignet. „Bewaffnete Angreifer“ hätten das Schiff attackiert. Details über mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. Zunächst bekannte sich auch niemand zu dem Angriff. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz kontrolliert den Norden und Westen des verarmten Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa und die wichtige Hafenstadt Hudaida am Roten Meer. Seit 2023 hatte die Miliz Dutzende Schiffe mit angeblichem Bezug zu Israel in der Region angegriffen und teils versenkt oder stark beschädigt. Die Miliz ist neben der Hisbollah im Libanon der wichtigste nicht-staatliche Verbündete Teherans.Iran: Seehandel mit Katar wieder aufgenommenDer Iran hat den Seehandel mit dem Golfemirat Katar nach eigenen Angaben wieder aufgenommen. Der iranische Handelsattaché in Doha, Abbas Abdolchani, sagt gegenüber staatlichen Medien, der Schiffsverkehr zwischen dem iranischen Hafen Dajjer und dem katarischen Hafen Al-Ruwais sei wieder angelaufen. Vorausgegangen sei eine Abstimmung zwischen der iranischen Botschaft in Doha und den katarischen Behörden. Im Zuge des Iran-Kriegs und der faktischen Blockade der Straße von Hormus war der Schiffsverkehr in dem Gebiet stark eingeschränkt worden. Modschtaba Chamenei weiter nicht gesichtetModschtaba Chamenei ist bei der großangelegten Trauerfeier für seinen Vater weiter nicht gesichtet worden. Drei andere Söhne Chameneis beteten dagegen am Sonntag am Sarg ihres Vaters. Am Sonntag zeigte das Staatsfernsehen, wie die Brüder Mustafa, Meisam und Massud Chamenei in der großen Mosalla-Moschee an den Särgen ihrer Angehörigen beteten. Auch der iranische Präsident Massud Peseschkian und Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf nahmen an der Trauerfeier teil. Der Dichter Mohammed Rassuli, der als Moderator durch die Veranstaltung führte, rief Parolen wie „Tod für Amerika“ und „Tod für Israel“ und fragte die Menge mit Blick auf Trump: „Warum lebt der größte Mistkerl der Welt noch?“ Plakate und Graffiti an der Mosalla riefen zur Tötung Trumps und des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auf.Tausende an der Großen Moschee von Teheran. imagoimago Der Leichnam Chameneis bleibt bis Montag in Teheran.Chamenei am Platz der Islamischen Revolution in Teheran. dpaDie Särge von Chamenei (oben, M) und seiner Familienangehörigen. dpaTotengebet für Chamenei abgehaltenIm Iran hat ein hochrangiger Geistlicher das Totengebet für den im Krieg getöteten obersten Führer Ali Chamenei geleitet. Am zweiten Tag der öffentlichen Trauerfeiern trat der 97-jährige Großajatollah Dschafar Sobhani dabei als Vorbeter auf, wie auf Aufnahmen des Staatsfernsehens zu sehen ist. Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden. Sein Leichnam bleibt noch bis Montag in Teheran. Danach sind Zeremonien in der Pilgerstadt Ghom und dem Nachbarland Irak geplant, ehe Chamenei am Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden soll.Iran beginnt öffentliche Trauerfeiern für ChameneiMehr als vier Monate nach seiner Tötung beginnen im Iran die öffentlichen Trauerfeierlichkeiten für die Beerdigung des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei. Drei Tage lang soll der Leichnam des früheren Staatsoberhaupts in der Hauptstadt Teheran bleiben, ehe er für weitere Zeremonien in die Pilgerstadt Ghom und dann in den Irak gebracht wird. Am kommenden Donnerstag soll der frühere Religionsführer im religiösen Zentrum seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden. Für Chameneis Anhänger und Irans Regierung ist die Staatstrauer zugleich Abschied und ein Zeichen von Machtdemonstration. Chamenei war am 28. Februar im Alter von 86 Jahren durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt