Olympisches Komitee hebt Sanktionen gegen Russland vorerst aufTrotz dem anhaltenden Krieg in der Ukraine ändert das IOK seinen Russland-Kurs. Sportlerinnen und Sportlern aus dem Land wird die Teilnahme an internationalen Wettbewerben erleichtert.07.07.2026, 17.25 Uhr2 LeseminutenDas Olympische Komitee hebt seine Sanktionen gegen Russland auf.Mourad Allili / Imago(dpa) Das Internationale Olympische Komitee (IOK) hebt die Sanktionen gegen russische Sportlerinnen und Sportler vorerst weitgehend auf. Die bisher geltenden Beschränkungen für die Teilnahme von Russinnen und Russen an internationalen Wettbewerben werden auch im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 ausser Kraft gesetzt. Das hat die Spitze des Komitees in Lausanne entschieden.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Ob die russischen Athleten und Teams bei den Sommerspielen in Los Angeles auch wieder mit eigener Flagge und Hymne starten dürfen, solle allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt beurteilt werden.Damit hat das IOK nach drei Jahren seine Empfehlungen an die Ausrichter internationaler Sportveranstaltungen für die Zulassung von Russen geändert. Auch die Sperre des Russischen Olympischen Komitees (ROC) wurde vorläufig aufgehoben, da aus Sicht des IOK die juristische Grundlage entfallen ist.Die Sanktionen gegen Russland hatte das IOK damit begründet, dass das ROC gegen die Olympische Charta verstossen habe, weil es die vier annektierten ukrainischen Gebiete Donezk, Cherson, Luhansk und Saporischja aufgenommen hat. Russlands Olympia-Komitee hatte dieser Begründung aber durch einen sportjuristischen Winkelzug die Grundlage entzogen.Weissrussland-Sanktionen schon ausser Kraft gesetztNach dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vor mehr als vier Jahren hatte das IOK neben Russlands Sportlerinnen und Sportler auch die weissrussischen mit Sanktionen belegt. Weissrussland unterstützt Russland im Krieg gegen die Ukraine. An den Olympischen Spielen in Paris 2024 und den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo in diesem Jahr durften nur Einzelsportler beider Nationen als neutrale Athleten teilnehmen.Schon vor einigen Wochen hatte das IOK Athletinnen und Athleten aus Weissrussland die Rückkehr in internationale Wettbewerbe erleichtert. Nach Meinung der Dachorganisation dürfe der Start von Athleten bei internationalen Wettkämpfen «nicht durch das Handeln ihrer Regierungen eingeschränkt werden, einschliesslich der Beteiligung an einem Krieg oder Konflikt».
IOK hebt Sanktionen gegen Russland vorerst auf
Trotz dem anhaltenden Krieg in der Ukraine ändert das IOK seinen Russland-Kurs. Sportlerinnen und Sportlern aus dem Land wird die Teilnahme an internationalen Wettbewerben erleichtert.











