PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsBerlin parkt billig, aber fährt teuerAutokosten-VergleichStand: 15:42 UhrLesedauer: 2 MinutenIn Berlin geht das Auto ins Geld Quelle: ToyotaIn Berlin verzichten viele Einwohner auf ein eigenes Auto. Und das liegt nicht nur am stressigen Straßenverkehr. SP-X/Köln. Wer in Berlin ein Auto hat, braucht gute Nerven. Und ein üppiges Mobilitäts-Budget. Denn die Hauptstadt ist unter Deutschlands Metropolen der teuerste Ort für Pkw-Halter, wie das Portal Holiday Check errechnet hat. Vor allem die Kfz-Versicherung geht ins Geld.

Für einen Benziner mit 12.000 Kilometern Jahresfahrleistung summieren sich die Unterhaltskosten in Berlin auf 3.659 Euro pro Jahr. Auf Rang zwei folgt München mit 3.563 Euro, dahinter liegen Frankfurt am Main (3.508 Euro), Bonn (3.474 Euro) und Köln (3.431 Euro). Am günstigsten kommt man im Vergleich in Bielefeld weg. Dort fallen für den Muster-Benziner 3.117 Euro pro Jahr an, also gut 540 Euro weniger als in Berlin. Dahinter folgen Leipzig (3.129 Euro), Nürnberg (3.190 Euro), Dresden (3.198 Euro) und Duisburg (3.236 Euro).

Berücksichtigt wurden unter anderem Kosten für Anwohnerparken, Werkstattarbeiten, Vollkaskoversicherung und Kraftstoff. Nicht eingerechnet sind bundesweit einheitliche oder stark fahrzeugabhängige Posten wie Kfz-Steuer, Wertverlust oder Finanzierung. Die größten Kosten-Unterschiede zeigen sich nicht an der Zapfsäule, sondern bei Versicherung, Werkstatt und Parken. In Berlin etwa kostet die Vollkasko in Durchschnitt 1.120 Euro pro Jahr, in Bielefeld nur 615 Euro. München wiederum ist der teuerste Ort für Werkstattbesuche: Vier angenommene Arbeitsstunden summieren sich dort auf 918 Euro. In Leipzig sind es 637 Euro.