Bericht: Tanker droht nach Angriff nahe der Straße von Hormus zu explodierenIn der Nähe der Straße von Hormus droht nach einem mutmaßlich iranischen Angriff ein qatarischer Flüssigerdgas-Tanker zu explodieren. Neben dem mit Flüssiggas (LNG) beladenen Tanker „Al Rekayyat“ wurde auch ein saudiarabischer Rohöltanker beschädigt. Die „Al Rekayyat“ drohe zu detonieren, da im Maschinenraum Feuer ausgebrochen sei, sagten Insider am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Tanker sei evakuiert und die Besatzung in Sicherheit gebracht worden. Die Regierung von Qatar machte Iran für den Angriff auf den LNG-Tanker verantwortlich. Die Führung in Teheran äußerte sich nicht dazu. Es ist das ‌erste Mal seit Beginn des von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Krieges gegen Iran, dass ein Schiff des Golfemirats Qatar getroffen wurde. Das Emirat tritt als Vermittler in den Verhandlungen zwischen den USA und Iran auf.Die „Al Rekayyat“ wurde den Informationen zufolge in der Nacht zum Dienstag getroffen, als sie die Straße von ‌Hormus passieren wollte, und setzte darauf einen Notruf ab. „Mayday, Mayday, Mayday. Hier ‌spricht das Schiff ‚Al Rekayyat', das LNG-Schiff ‚Al Rekayyat'. Wir werden an Backbord, oberhalb des Maschinenraums, von einer Drohne getroffen“, sagte der Kapitän des Tankers in einem aufgezeichneten Funkspruch, der Reuters vorliegt. „Status: Maschinenraum brennt und voller Rauch. Nicht in der Lage, weitere Schäden abzuschätzen.“ Bericht: Britisches Paar in iranischer Haft seit Wochen im HungerstreikEin in Iran inhaftiertes britisches Paar ist Berichten zufolge seit Wochen im Hungerstreik. Den beiden werde weiterhin der Kontakt zu ihrer Familie untersagt, berichtete das Menschenrechtsnetzwerk HRANA unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Quelle. Beide hätten seit Beginn ihres Hungerstreiks rund 15 Kilogramm Gewicht verloren.Dem HRANA-Bericht zufolge hätten sich ihre Haftbedingungen verschlechtert, nachdem sie dem britischen Sender BBC ein Interview gegeben hatten. Seit fast zwei Monaten befindet sich das Paar demnach im Hungerstreik, den die Inhaftierten im Mai begonnen hatten. Damals sei den Briten der telefonische Kontakt zu ihren Familien untersagt worden.Familienangehörige seien nach Berichten, wonach dem Paar medizinische Versorgung verweigert werde, „zutiefst besorgt“, berichtete die BBC.Im Februar wurde bekannt, dass die Eheleute zu zehn Jahren Haft verurteilt worden waren. Sie waren im vergangenen Jahr während einer Motorradreise in der zentralen Wüstenprovinz Kerman wegen des Verdachts der Spionage festgenommen worden. Irans Justiz hatte den Touristen Zusammenarbeit mit Organisationen vorgeworfen, die Verbindungen zu westlichen Geheimdiensten unterhalten sollen. Beweise wurden dafür nicht geliefert. Iran: Keine Verhandlungen mit USA bei weiteren Drohungen Iran wird ‌nach den Worten von Außenminister Abbas Araghchi keine Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen mit ‌den ‌USA aufnehmen, solange die Drohungen aus Washington andauern. „Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen werden nicht ​beginnen, wenn die ⁠Drohungen anhalten“, schrieb Araghchi auf der Plattform X. Er ​reagierte damit auf eine Äußerung von US-Präsident ⁠Donald Trump, der ‌gedroht hatte, „den Job zu Ende zu bringen“, sollte keine Einigung erzielt ⁠werden. Araghchi verwies ⁠auf ein im vergangenen Monat unterzeichnetes Zwischenabkommen, ⁠in ​dem ⁠sich beide Seiten ​verpflichtet hatten, auf die Androhung oder ‌Anwendung von Gewalt gegeneinander zu verzichten. Sabrina FrangosAngriff auf Tanker in der Straße von Hormus gemeldetDie Crew eines Tankers in der Straße von Hormus hat einen Angriff auf ihr Schiff gemeldet. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf Angaben der Schiffbesatzung mit. Der Tanker sei rund acht Seemeilen vor der omanischen Stadt Limah von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Verletzt worden sei niemand.Ben MenglerIsrael nennt Auflösung von Hamas-Regierung „Trick“ Israel hat die von der Hamas verkündete Auflösung ihrer Regierung im Gazastreifen als „Trick“ bezeichnet und die Entwaffnung der islamistischen Palästinenserorganisation gefordert. „Solange die Hamas ihre Waffen behält, wird natürlich jede zivile Regierung so handeln, wie es die Hamas vorschreibt“, schrieb der israelische Außenminister Gideon Saar am Montag im Onlinedienst X.Saar schrieb weiter, Israel bestehe auf der Umsetzung des „Trump-Plans“ für Frieden im Gazastreifen. Dessen „Kernprinzipien“ seien „die Entwaffnung der Hamas und aller anderen terroristischen Organisationen sowie die vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens“. Die Hamas hatte zuvor nach eigenen Angaben ihre Regierung in dem Küstenstreifen aufgelöst und so den Weg für ein mit Fachleuten besetztes Gremium zur Verwaltung des Palästinensergebiets freigemacht. Dadurch solle die Übergabe der Verwaltungs- und Regierungsgeschäfte an das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens (NCAG) erleichtert werden, erklärte ein Hamas-Vertreter.Das Komitee mit 15 palästinensischen Fachleuten, das seinen Sitz derzeit im ägyptischen Kairo hat, wurde von dem von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen und geleiteten „Friedensrat“ eingesetzt. Laut den US-Plänen soll es vorübergehend die Verwaltung des Gazastreifens übernehmen, bis die Palästinenserbehörde unter Präsident Mahmud Abbas ein Reformprogramm umgesetzt hat.Die Entwaffnung der Hamas ist Teil der zweiten Phase des Waffenruheabkommens. Diese sieht auch einen schrittweisen Rückzug der israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen vor. Allerdings hatten diese ihre Präsenz in dem Palästinensergebiet in den vergangenen Monaten ausgeweitet und kontrollieren inzwischen fast 70 Prozent des Küstenstreifens. Trauerzug für KhameneiMasse ist Macht. So sieht es das iranische Regime. Nach offiziellen Angaben sollen bisher 15 bis 20 Millionen Menschen an den Trauerfeiern für das getötete Staatsoberhaupt Ali Khamenei teilgenommen haben. Das darf man bezweifeln. Es wäre jeder fünfte Iraner. Die Prozession des Sarges durch die Hauptstadt Teheran vor Hunderttausenden Menschen war der bildmächtigste Teil des Spektakels. Teilnehmer warfen den Helfern auf dem Sargwagen Tücher zu, mit denen diese über den Sarg wischten und die sie dann zurückwarfen. Gläubige Schiiten erhoffen sich von solchen Reliquien den Segen Gottes.Im Vergleich zum Trauerzug für den ersten Revolutionsführer Ruhollah Khomeini 1989 ging es am Montag geordnet zu. Damals hatten Gläubige dessen Sarg aufgerissen und am Leichnam gezerrt, der mit einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden musste. Khameneis Sarg soll am Abend in die Stadt Qom, das religiöse Zentrum des Landes, gebracht werden. Präsident Massud Peseschkian nahm am Trauerzug teil. Staatsmedien veröffentlichten auch ein Foto des früheren Präsidenten Mahmud Ahmadineschad, der angeblich mitlief. Das könnte der Versuch gewesen sein, einem Bericht der „New York Times“ zu widersprechen, wonach Israel Ahmadineschad für den Fall eines Regimesturzes als Führer in Betracht gezogen habe. Die früheren gemäßigten Präsidenten Hassan Rohani und Mohammad Khatami wurden noch nicht am Sarg Khameneis gesichtet. Das wurde als Zeichen für den Einflussverlust der Reformer betrachtet. Ben MenglerPalästinenser: Israelische Soldaten erschießen Jugendlichen im Westjordanland Im Westjordanland haben israelische Soldaten nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums einen Jugendlichen erschossen. Der 16-Jährige sei in einem Flüchtlingslager nahe Ramallah getötet worden, teilte das Ministerium am Sonntag mit. Zwei 14-Jährige seien bei dem Vorfall verletzt worden. Das israelische Militär ließ eine Anfrage der Nachrichtenagentur AFP zu dem Einsatz zunächst unbeantwortet.Bereits am vergangenen Montag war nahe Ramallah ein 15-Jähriger von israelischen Soldaten erschossen worden. Das israelische Militär erklärte, bei einem Armeinsatz in der Gegend sei es zu „gewalttätigen Ausschreitungen“ gekommen. Soldaten seien mit Steinen beworfen worden und hätten Schüsse auf einen Verdächtigen abgegeben. Netanjahu: Christliche Dörfer in Südlibanon wollen annektiert werdenMehrere christliche Dörfer im Süden Libanons haben nach Angaben von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu darum gebeten, in das israelische Staatsgebiet eingegliedert zu werden. In einigen dieser Ortschaften sei der Wunsch geäußert worden, „von Israel annektiert zu werden, weil wir sie vor den Fanatikern der Hizbullah schützen, die sie töten wollen“, sagte Netanjahu am Sonntag dem US-Sender Fox News.Die pro-iranische Hizbullah-Miliz hatte Libanon in den Irankrieg hineingezogen, indem sie nach Kriegsbeginn Raketen auf Israel abfeuerte. Israel reagierte darauf mit Angriffen in Libanon und einer Bodenoffensive. Die israelische Armee richtete eine sogenannte Sicherheitszone ein, die bis zu zehn Kilometer in libanesisches Territorium hineinreicht.Israel und Libanon hatten in der vergangenen Woche unter Vermittlung der USA ein Rahmenabkommen unterzeichnet, um den Weg für einen Frieden zwischen beiden Ländern zu ebnen. Das Abkommen macht einen Rückzug Israels aus den besetzten libanesischen Gebieten davon abhängig, dass Beirut die Hizbullah-Miliz entwaffnet. US-Marine beendet Suche nach vermissten BesatzungsmitgliedWenige Tage nach der Notlandung eines Helikopters im Arabischen Meer hat die US-Marine die Suche nach einem vermissten Besatzungsmitglied eingestellt. Die Rettungsaktion sei „nach einer umfassenden Suche“ am Sonntag um 15 Uhr Ortszeit beendet worden. Das teilten die Marine-Streitkräfte des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos auf X mit. Über einen Zeitraum von mehr als 102 Stunden habe die Marine auf einer Fläche von gut 14.000 Quadratmeilen (rund 36.000 Quadratkilometern) erfolglos nach dem Soldaten gesucht. Dieser war am 1. Juli als vermisst gemeldet worden. Hinweise auf eine feindliche Attacke gab es damals nicht.Die anderen drei Besatzungsmitglieder des MH-60S Sea Hawkseien seien nach dem Zwischenfall gefunden worden, hieß es. Sie befanden sich demnach in stabilem Zustand auf dem Flugzeugträger „USS George H.W. Bush“. Diesen hatten die USA im Zuge des Irankriegs in die Region verlegt. Israels Armeechef kündigt entschlossenes Vorgehen gegen Hizbullah anDer israelische Armeechef Ejal Samir hat bei einem Besuch im Süden Libanons ein „entschlossenes“ Vorgehen gegen die Hizbullah-Miliz angekündigt. Die israelische Armee werde „weiterhin entschlossen handeln, um Bedrohungen vom libanesischen Territorium zu entfernen“, sagte Samir am Sonntag nach Angaben des Militärs bei einem Besuch bei israelischen Soldaten im Bereich der Kreuzfahrerburg Beaufort.Die Armee sei bereit, bei einem Verstoß gegen die Waffenruhe rasch „zu offensiven Einsätzen“ überzugehen, sagte Samir demnach: „Jede Bedrohung gegen unsere Truppen oder israelische Zivilisten wird sofort angegriffen und beseitigt.“ Die Militäreinsätze im Bereich Beaufort und in ganz Südlibanon erfolgten im Rahmen des jüngsten von den USA vermittelten Abkommens zwischen Israel und Libanon, betonte der Armeechef. Die libanesische Armee müsse ihren Verpflichtungen aus dem Abkommen nachkommen und „dafür sorgen, dass die Hizbullah-Terroristen und die terroristische Infrastruktur aus dem Gebiet verschwinden“.Israel und Libanon hatten Ende Juni ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das den Weg zu einem Friedensabkommen ebnen soll. Es macht einen israelischen Rückzug aus besetzten libanesischen Gebieten davon abhängig, dass Beirut die Hizbullah entwaffnet. Zudem sollen „Pilotgebiete“ eingerichtet werden, in denen die libanesische Armee die Kontrolle übernimmt. Irans oberster Führer erscheint nicht bei Trauerfeier für Ali KhameneiDer seit Monaten nicht öffentlich in Erscheinung getretene oberste Führer ​des Iran, Modschtaba Khamenei, ist auch bei der groß angelegten Trauerfeier für seinen Vater, ⁠Ajatollah Ali Khamenei, nicht gesichtet worden. Drei andere Söhne Khameneis beteten dagegen am Sonntag am Sarg ihres Vaters, der beim Angriff der USA und Israels am 28. Februar ‌getötet worden war. Bei demselben Angriff zu Beginn des Irankriegs soll Modschtaba Khamenei verletzt worden sein. Sein Gesicht sei entstellt und er habe schwere Verletzungen an einem ‌oder beiden Beinen erlitten, ‌verlautet aus seinem engen Umfeld. Er wurde zum Nachfolger seines Vaters bestimmt. Iran nimmt Seehandel mit Qatar wieder aufIran hat den ‌Seehandel mit dem Golfemirat Qatar nach eigenen Angaben wieder aufgenommen. Der iranische Handelsattaché in ‌Doha, ‌Abbas Abdolchani, sagt gegenüber staatlichen Medien, der Schiffsverkehr zwischen dem iranischen Hafen Dajjer und dem ​qatarischen Hafen Al-Ruwais ⁠sei wieder angelaufen. Vorausgegangen sei eine Abstimmung zwischen der iranischen Botschaft ​in Doha und den qatarischen Behörden. ⁠Im Zuge des ‌Irankriegs und der faktischen Blockade der Straße von Hormus war der Schiffsverkehr ⁠in dem Gebiet ⁠stark eingeschränkt worden. Auf Angriffe der USA ⁠reagierte ​⁠Iran auch mit ​dem Beschuss von US-Alliierten in der ‌Region. Zuletzt gab es Zeichen der Entspannung. Iran: China erhält Sonderbehandlung für Hormus-PassageIrans Botschafter in China hat am Samstag erklärt, dass sein Land Gebühren für die Durchfahrt der Straße von Hormus erheben werde und dass „befreundete“ Nationen dabei „besondere Vergünstigungen“ erhalten. Diese Gebühren seien jedoch nicht als „Maut“ zu verstehen, sagte Botschafter Abdolreza Rahmani Fazli am Samstag auf dem von der Tsinghua-Universität organisierten sogenannten „Weltfriedensforum“ in Peking. Gebühren dienten dazu, um die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus zu gewährleisten und gleichzeitig die Kosten der „Umweltfolgen“ zu decken.„Wir werden definitiv eine Sonderbehandlung für befreundete Länder in Betracht ziehen, insbesondere für solche, die uns in den schwierigen Zeiten unterstützen“, sagte Fazli. Welche Zugeständnisse dies genau beinhalten würde, ließ Irans Botschafter offen.Die laufende Vereinbarung zwischen Iran und den USA zur Beendigung des Krieges sieht für eine Frist von zunächst sechzig Tagen vor, dass Handelsschiffe die Straße von Hormus kostenlos passieren. Uneinigkeit herrscht zwischen Teheran und Washington darüber, ob nach dieser Frist Gebühren erhoben werden. Amerika und die meisten arabischen Golfstaaten lehnen das ab.„In Zusammenarbeit mit dem (Vermittler-)Staat Oman“ werde es „neue Vereinbarungen über die Straße von Hormus geben“, sagte Irans Botschafter. China hatte am Freitag einen ungehinderten Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus gefordert. Die „schnellstmögliche Wiederherstellung ihrer Sicherheit und Durchfahrtsfreiheit liegt im Interesse aller Beteiligten“ sagte Außenministeriumssprecher Guo Jiakun. Über Pekings Partnerland Pakistan versucht China Einfluss auf die Verhandlungen zu nehmen.Paris und London wollen Straße von Hormus mit Oman absichernGroßbritannien und Frankreich sind mit Oman im Gespräch, um Möglichkeiten für eine sichere Passage durch die Straße von Hormus in omanischen Hoheitsgewässern zu erkunden. In einer gemeinsamen Erklärung teilten der britische Premierminister Keir Starmer und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron mit, das Sultanat Oman „hat sich bereit erklärt, mit dem Vereinigten Königreich und mit Frankreich zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Schifffahrt in seinen souveränen Hoheitsgewässern sicher ist“.Weiter heißt es in der Erklärung, beide Länder stünden bereit, ihre militärischen Beiträge zu einer größeren multinationalen Militärmission zu leisten, „um die Freiheit des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zu unterstützen“. Großbritannien und Frankreich bekräftigten überdies, sie seien gemeinsam der Stabilität in der Region und der Souveränität aller Staaten verpflichtet und bereit, eng mit allen Partnern zusammenzuwirken, um die globale Sicherheit, Freiheit des Seeverkehrs und das internationale Recht aufrechtzuerhalten.Uli PutzÖffentliche Trauerfeier für Khamenei in Teheran begonnenIn der iranischen Hauptstadt Teheran haben die öffentlichen Trauerfeiern für den im Krieg getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Khamenei begonnen. Aufnahmen im Staatsfernsehen zeigten den Sarg des Religionsführers aufgebahrt in der Großmoschee Mosalla. Zahlreiche Anhänger strömten bereits seit der Dämmerung zum Veranstaltungsort.Khameneis Leichnam bleibt zunächst drei Tage in Teheran. Anschließend sind Trauerzeremonien in der Pilgerstadt Ghom sowie im Irak geplant. Am Donnerstag soll er in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden.Khamenei war am 28. Februar bei einem gezielten israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in der iranischen Hauptstadt getötet worden. Anschließend führten Israel und die USA mehr als fünf Wochen Krieg gegen den Iran. Seit Anfang April gilt eine Waffenruhe.Mehr ladenTickarooLive Blog Software