Quelle: dpa Baden-Württemberg

7. Juli 2026, 13:29 Uhr

Sturmgewehre von Heckler & Koch. Der Waffenhersteller hat als Folge von illegalen Waffengeschäften eine Zahlung von 3,7 Millionen Euro an die Staatskasse getätigt.

© Bernd Weißbrod/​dpa

Mehrere Jahre nach Urteilen des Bundesgerichtshofs hat der Waffenhersteller Heckler & Koch ein düsteres Kapitel seiner Firmengeschichte geschlossen. Man habe im Mai eine Strafzahlung von 3,7 Millionen Euro an die deutsche Staatskasse geleistet, teilte die Firma am Rande ihrer Hauptversammlung in Oberndorf mit und bezog sich dabei auf illegale Waffengeschäfte mit Mexiko. Auf die Frage, warum das erst jetzt geschehen sei, hieß es, dass man auf dem Rechtsweg finanzielle Fragen habe prüfen lassen. Dieser Rechtsweg sei ausgeschöpft worden.