»Gefälschte Kondome sind gefährlich. Sie sind nicht getestet, unkontrolliert und unsicher«, sagte Olaf-Direktor Petr Klement der Mitteilung zufolge. Solche Produkte ermöglichten die Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten.In Europa gelten Kondome als Medizinprodukt und unterliegen strengen Standards. Die gefälschten Präservative erfüllen der Behörde zufolge nicht die EU-Qualitätsanforderungen für medizinische Güter, wenn es etwa um Tests auf Haltbarkeit, Stabilität oder Verunreinigungen geht.
Die europäische Behörde hat die Schmuggelroute der falschen Kondome ausfindig gemacht, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Demnach untersuchte Olaf gemeinsam mit Zollbehörden in Rumänien, Serbien und Spanien beschlagnahmte Produkte, nachdem sie erste Hinweise von nationalen Behörden erhalten hatte.Die gefälschten Kondome mit einem geschätzten Marktwert von mehr als 200.000 Euro stammten aus der gleichen Quelle aus China. Sie seien fälschlicherweise als Spielzeuge ausgegeben worden – offenbar um die Kontrollen der nationalen Behörden zu umgehen. Die Exporteure der Ladungen habe Olaf in Zusammenarbeit mit chinesischen Behörden ausfindig machen können.










