Explosionen in Damaskus in Nähe von Macrons HotelIn der syrischen Hauptstadt Damaskus sind Sicherheitskreisen zufolge Sprengsätze in der Nähe eines Hotels explodiert, in dem der französische Präsident Emmanuel Macron absteigen sollte. Ein Reuters-Reporter vor Ort hört Explosionen in der Umgebung und berichtet von aufsteigendem Rauch. Die Straßen seien abgeriegelt worden. Macron ist der erste führende EU-Politiker, der Damaskus seit dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad besucht.Iran: Keine Verhandlungen mit USA bei weiteren DrohungenDer Iran wird nach den Worten von Außenminister Abbas Araghchi keine Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen mit den USA aufnehmen, solange die Drohungen aus Washington andauern. „Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen werden nicht beginnen, wenn die Drohungen anhalten“, schreibt Araghchi auf der Plattform X. Er reagiert damit auf eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump, der gedroht hatte, „den Job zu Ende zu bringen“, sollte keine Einigung erzielt werden. Araghchi verweist auf ein im vergangenen Monat unterzeichnetes Zwischenabkommen, in dem sich beide Seiten verpflichtet hatten, auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander zu verzichten.Angriff auf Tanker in der Straße von Hormus gemeldetDie Crew eines Tankers in der Straße von Hormus hat einen Angriff auf ihr Schiff gemeldet. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf Angaben der Schiffsbesatzung mit. Der Tanker sei rund acht Seemeilen vor der omanischen Stadt Limah von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Verletzt worden sei niemand.Netanjahu warnt USA vor Kampfjet-Deals mit TürkeiKurz vor dem Beginn des zweitägigen Nato-Gipfels hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eindringlich vor einem Kampfjet-Deal zwischen den USA und der Türkei gewarnt. Er glaube nicht, dass Washington Ankara F-35-Kampfjets oder Triebwerke für ihre Kampfflugzeuge liefern solle, sagte er im Gespräch des US-Senders Fox News. „Das würde das Gleichgewicht der Kräfte im Nahen Osten stören“, führte Netanjahu weiter aus. Bislang garantierten Israel und das US-Militär diese Balance.Französischer Präsident Macron in Syrien eingetroffenDer französische Präsident Emmanuel Macron ist am Montag als erster westeuropäischer Staats- und Regierungschef seit dem Ende der Assad-Ära 2024 in Syrien eingetroffen. Sein Aufenthalt dort findet im Vorfeld des Nato-Gipfels in der Türkei am (morgigen) Dienstag statt, an dem Macron teilnimmt. Auch der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa wird bei dem Gipfel erwartet.Im Mai vergangenen Jahres hatte Macron al-Scharaa, einen ehemaligen Islamistenchef, in Paris empfangen und versprochen, er werde sich bei der EU und den USA dafür einsetzen, die Sanktionen gegen Syrien aufzuheben, was inzwischen größtenteils geschehen ist.Hamas löst De-facto-Regierung im Gazastreifen auf Die radikal-islamische Hamas hat am Montag ihre De-facto-Regierung im Gazastreifen aufgelöst. Damit signalisierte die mit dem Iran verbündete Palästinenser-Organisation ihre Bereitschaft, die Amtsgeschäfte an eine Gruppe palästinensischer Technokraten zu übergeben, wie es der den USA unterstützte Gaza-Friedensplan vorsieht. Die Hamas dringt im Gegenzug darauf, dass Israel andere Teile des Plans einhält. Die Auflösung des Gremiums, das die Ministerien seit mehr als einem Jahrzehnt beaufsichtigte, war ein zentraler Bestandteil des von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Nachkriegsplans für den Gazastreifen seit dem Inkrafttreten einer brüchigen Waffenruhe im Oktober.Maersk und Hapag-Lloyd nutzen wieder Route über SuezkanalDie dänische Reederei Maersk schickt einige ihrer Schiffe zukünftig wieder durch den Suezkanal. Damit nimmt sie eine Route ihres gemeinsamen Netzwerks mit Hapag-Lloyd wieder auf, statt die Fracht um das südafrikanische Kap der Guten Hoffnung zu leiten, teilt das Unternehmen mit. Die Entscheidung erfolge nach einer gründlichen Bewertung der Sicherheitslage im Roten Meer. Es sei ein erster Schritt zu einer schrittweisen Rückkehr auf die Route. Wegen der Angriffe der mit dem Iran verbündeten jemenitischen Huthi-Miliz in der Region hatten Reedereien das Rote Meer gemieden und ihre Schiffe in den vergangenen Jahren um Afrika herumgeleitet.Tanker passieren die Straße von Hormus wieder – auf dem Oman-KursDer Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erholt sich langsam: Am Sonntag passierten sechs Öl- und Gastanker die Meerenge auf der omanischen Küstenroute, die unter US-amerikanischem Schutz steht. Einen Tag zuvor hatten mindestens acht Schiffe auf dieser Strecke noch unerklärte Kehrtwenden vollzogen – vier von ihnen wichen anschließend auf die iranische Route aus. Westliche Marineverbände warnen weiterhin vor einem „erheblichen“ Bedrohungsrisiko und gehen davon aus, dass die Mitte der Straße vermint ist.Das Bild bleibt unübersichtlich: Zahlreiche Tanker fahren mit abgeschalteten Transpondern, um dem iranischen Militär nicht aufzufallen. Laut dem Datenanbieter Kpler passierten am Samstag zwar 19 Schiffe die Straße von Hormus in beide Richtungen, doch nur eines signalisierte offen seinen Kurs entlang der omanischen Küste. Der Iran besteht darauf, dass Schiffe ausschließlich die von Teheran genehmigte Route nutzen dürfen – und hat bereits Schiffe beschossen, die sich nicht daran hielten. Trauerzug mit Chameneis Leichnam führt durch TeheranVor der Beerdigung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei soll dessen Leichnam in einer Prozession durch die Millionenmetropole Teheran geführt werden. Der Trauerzug für den früheren Religionsführer beginnt weit im Osten der Hauptstadt und führt über die zentrale Hauptverkehrsachse bis zum Asadi-Turm im Westen der Stadt, wie die Regierung mitteilte.Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden. Anschließend führten die USA und Israel mehr als fünf Wochen Krieg gegen den Iran, bis sich Vertreter aus Washington und Teheran Anfang April auf eine Waffenruhe einigten.Schiff vor Küste Jemens meldet bewaffneten AngriffEin Frachtschiff hat im Roten Meer vor der jemenitischen Küste einen bewaffneten Angriff gemeldet. Das Schiff habe eine Notmeldung abgesetzt, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) am Sonntag mit. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Hafenstadt Hudaida im Jemen ereignet. „Bewaffnete Angreifer“ hätten das Schiff attackiert. Details über mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. Zunächst bekannte sich auch niemand zu dem Angriff. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz kontrolliert den Norden und Westen des verarmten Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa und die wichtige Hafenstadt Hudaida am Roten Meer. Seit 2023 hatte die Miliz Dutzende Schiffe mit angeblichem Bezug zu Israel in der Region angegriffen und teils versenkt oder stark beschädigt. Die Miliz ist neben der Hisbollah im Libanon der wichtigste nicht-staatliche Verbündete Teherans.Iran: Seehandel mit Katar wieder aufgenommenDer Iran hat den Seehandel mit dem Golfemirat Katar nach eigenen Angaben wieder aufgenommen. Der iranische Handelsattaché in Doha, Abbas Abdolchani, sagt gegenüber staatlichen Medien, der Schiffsverkehr zwischen dem iranischen Hafen Dajjer und dem katarischen Hafen Al-Ruwais sei wieder angelaufen. Vorausgegangen sei eine Abstimmung zwischen der iranischen Botschaft in Doha und den katarischen Behörden. Im Zuge des Iran-Kriegs und der faktischen Blockade der Straße von Hormus war der Schiffsverkehr in dem Gebiet stark eingeschränkt worden. Modschtaba Chamenei weiter nicht gesichtetModschtaba Chamenei ist bei der großangelegten Trauerfeier für seinen Vater weiter nicht gesichtet worden. Drei andere Söhne Chameneis beteten dagegen am Sonntag am Sarg ihres Vaters. Am Sonntag zeigte das Staatsfernsehen, wie die Brüder Mustafa, Meisam und Massud Chamenei in der großen Mosalla-Moschee an den Särgen ihrer Angehörigen beteten. Auch der iranische Präsident Massud Peseschkian und Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf nahmen an der Trauerfeier teil. Der Dichter Mohammed Rassuli, der als Moderator durch die Veranstaltung führte, rief Parolen wie „Tod für Amerika“ und „Tod für Israel“ und fragte die Menge mit Blick auf Trump: „Warum lebt der größte Mistkerl der Welt noch?“ Plakate und Graffiti an der Mosalla riefen zur Tötung Trumps und des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auf.Tausende an der Großen Moschee von Teheran. imagoimago Der Leichnam Chameneis bleibt bis Montag in Teheran.Chamenei am Platz der Islamischen Revolution in Teheran. dpaDie Särge von Chamenei (oben, M) und seiner Familienangehörigen. dpaTotengebet für Chamenei abgehaltenIm Iran hat ein hochrangiger Geistlicher das Totengebet für den im Krieg getöteten obersten Führer Ali Chamenei geleitet. Am zweiten Tag der öffentlichen Trauerfeiern trat der 97-jährige Großajatollah Dschafar Sobhani dabei als Vorbeter auf, wie auf Aufnahmen des Staatsfernsehens zu sehen ist. Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden. Sein Leichnam bleibt noch bis Montag in Teheran. Danach sind Zeremonien in der Pilgerstadt Ghom und dem Nachbarland Irak geplant, ehe Chamenei am Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden soll.Iran beginnt öffentliche Trauerfeiern für ChameneiMehr als vier Monate nach seiner Tötung beginnen im Iran die öffentlichen Trauerfeierlichkeiten für die Beerdigung des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei. Drei Tage lang soll der Leichnam des früheren Staatsoberhaupts in der Hauptstadt Teheran bleiben, ehe er für weitere Zeremonien in die Pilgerstadt Ghom und dann in den Irak gebracht wird. Am kommenden Donnerstag soll der frühere Religionsführer im religiösen Zentrum seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden. Für Chameneis Anhänger und Irans Regierung ist die Staatstrauer zugleich Abschied und ein Zeichen von Machtdemonstration. Chamenei war am 28. Februar im Alter von 86 Jahren durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden. Paris und London wollen Straße von Hormus mit Oman absichernNach der iranischen Ablehnung einer internationalen Marinemission in der Straße von Hormus wollen Frankreich und Großbritannien mit dem Oman eine sichere Schifffahrt durch die Meerenge gewährleisten. „Das Sultanat Oman hat sich bereit erklärt, mit Frankreich und dem Vereinigten Königreich zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit der Schifffahrt in seinen Hoheitsgewässern zu gewährleisten“, teilten Paris und London in einer gemeinsamen Erklärung am Abend mit.Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einer „positiven Entwicklung“ nach „konstruktiven Gesprächen“ mit dem Sultan von Oman am Montag dieser Woche, weshalb Frankreich die Präsenz seiner Marine in der Region anpasse. Der Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ kehre in seinen Heimathafen in Toulon zurück, während die französischen Minenräumkräfte und ihre Eskorte weiterhin vor Ort bereitstünden, um gemeinsam mit Partnern einzugreifen. Bereits nach dem Treffen mit dem Sultan hatte Macron von einer gemeinsamen Minenräumung mit dem Oman und internationalen Partnern in der Straße von Hormus gesprochen.Türkischer Außenminister bezeichnet Israel als „Problem für die Menschheit“ – Israel empörtIsraels Außenminister Gideon Saar hat seinem türkischen Kollegen Hakan Fidan eine „Entmenschlichung des jüdischen Volkes“ sowie „Aufruf zum Völkermord“ vorgeworfen. Sein türkischer Amtskollege bezeichnete demnach die israelische Politik und Denkweise als Last, die die Menschheit nicht länger ertragen könne und Israel als ein Problem für die gesamte Menschheit. Saar wiederum bezeichnete auf X die Aussagen von Fidan als widerwärtig und sprach von einem „Paradebeispiel für Anstiftung zum Völkermord“.Anlass für Fidans Äußerung war Israels formelle Anerkennung des Völkermords an den Armeniern (ab 1915). Die türkische Regierung sprach von einem politischen Vergeltungs- und Ablenkungsmanöver.Mehr Schiffe, niedrigere Energiekosten – So wirkt das Abkommen auf die deutschen PreiseAusländische Gäste im Iran zu Trauerfeier für ChameneiDer Iran hat kurz vor Beginn der Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei zahlreiche Staatsgäste empfangen. Das iranische Staatsfernsehen zeigte am Freitag unter anderem, wie Regierungsvertreter aus China, Belarus, dem Irak und Turkmenistan in der Hauptstadt Teheran landeten. An diesem Samstag beginnen in Teheran die offiziellen Trauerfeierlichkeiten. Es werden mehrere Millionen Menschen aus dem Iran und Nachbarländern erwartet. Der Sarg des früheren Staatsoberhaupts wurde schon in der Großmoschee Mosalla aufgebahrt. Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt gezielt getötet worden. Datenfirma: Schiffsverkehr in Straße von Hormus erholt sichDie Angriffe des Irans auf zwei Handelsschiffe in der Straße von Hormus scheinen Reedereien nicht nachhaltig verunsichert zu haben. Das geht aus einer Analyse des maritimen Datenanbieters Lloyd's List Intelligence hervor. In der vergangenen Woche durchquerten demnach 258 Schiffe die Meerenge, über die vor dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Rohöls verschifft wurde. Der Iran hatte am vergangenen Donnerstag und dem darauffolgenden Samstag zwei Schiffe attackiert, die auf einer Route vor der Küste Omans unterwegs waren, die der Oman in Abstimmung mit der UN-Schifffahrtsorganisation IMO festgelegt hat. Teheran verlangt, dass Schiffe ausschließlich eine Route vor der iranischen Küste nutzen. In der Woche vor den Angriffen hatten den Angaben zufolge lediglich 138 Schiffe die Passage durch die Straße von Hormus gewagt. In Straße von Hormus gestrandetes Schiff wohl mit Iran verbundenEin vom iranischen Staatsfernsehen als in der Straße von Hormus gestrandet gemeldetes Schiff hat wohl Verbindungen zum Iran selbst. Das Staatsfernsehen hatte am Mittwoch berichtet, dass es sich um ein ausländisches Schiff handele, das in dem Kanal auf Grund gelaufen sei, nachdem es Anweisungen der paramilitärischen Revolutionsgarde ignoriert habe. Doch die Form des Schiffs, der gemeldete Aufenthaltsort und andere Details deuten nach Informationen der Nachrichtenagentur AP darauf hin, dass es Verbindungen zum Iran hat. Es steckt offenbar schon seit Monaten fest. Unter einem Übergangsabkommen zwischen dem Iran und den USA soll der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus 60 Tage lang ohne Einschränkungen möglich sein. Die iranische Regierung besteht aber darauf, dass sie die Kontrolle über den für den Ölhandel wichtigen Kanal ausübt und letztendlich Gebühren für die Nutzung erheben darf. Die USA und viele Golfstaaten lehnen das ab.Iran: Revolutionsgarden töten fünf kurdische KämpferDie iranischen Revolutionsgarden haben im Nordwesten des Landes fünf Mitglieder der verbotenen Demokratischen Partei des Iranischen Kurdistans (PDKI) getötet. Die Gruppe sei in den bergigen Grenzgebieten nahe der Stadt Piranschahr in einen Hinterhalt geraten, berichten staatliche Medien. Nach Angaben der in Norwegen ansässigen kurdischen Menschenrechtsorganisation Hengaw haben sich die Kämpfe am Mittwochabend ereignet.Iran warnt USA und Israel vor Angriffen während Trauerfeier für ChameneiDer Iran droht den USA und Israel mit Vergeltung für den Fall von Angriffen während des Staatsbegräbnisses für das geistliche Oberhaupt des Landes. „Wir warnen die Feinde des Iran, insbesondere die USA und das zionistische Regime, vor jeglicher Fehleinschätzung“, erklärte Ali Abdollahi, Kommandeur des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija, in einer von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung am Donnerstag. Sie sollten die harte Reaktion bedenken, mit der die Streitkräfte auf jede Bedrohung und Aggression gegen das Land antworten würden, hieß es in der Erklärung weiter.Ajatollah Ali Chamenei war am 28. Februar, dem ersten Tag des Krieges, bei einem Luftangriff getötet worden. Die Trauerprozessionen sollen am kommenden Samstag in Teheran beginnen und am 9. Juli mit seiner Beisetzung in seiner Heimatstadt Maschhad enden. Zudem sind Zeremonien in Ghom und im Irak geplant.Irans Militär besteht auf Kontrolle der Straße von HormusIrans Streitkräfte haben erneut ihre Kontrolle über die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von Hormus beansprucht. Alle Öltanker und Handelsschiffe seien verpflichtet, ausschließlich die vom Iran festgelegte Route zu benutzen, hieß es in einer Erklärung der Militärführung, die iranische Medien verbreiteten. „Jede Missachtung dieser Vorgabe (...) wird mit einer unverzüglichen und entschlossenen Reaktion der Streitkräfte beantwortet“, hieß es weiter.Die Wiederöffnung der für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Straße von Hormus ist ein zentrales Element des Rahmenabkommens, auf das sich Vertreter aus Washington und Teheran vor knapp drei Wochen verständigt hatten. Die USA fordern eine freie Passage für alle Schiffe ohne Gebühren. Der Iran hatte mit Drohungen und Angriffen nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf das Land den Schiffsverkehr in der Meerenge faktisch zum Erliegen gebracht.Katar: Weitere Gespräche zwischen USA und Iran so bald wie möglichUS-amerikanische und iranische Unterhändler haben sich am Mittwoch getrennt mit Vermittlern aus Katar und Pakistan getroffen. Dabei seien „positive Fortschritte“ erzielt worden, teilte das Gastgeberland Katar mit. Beide Seiten hätten vereinbart, die Gespräche fortzusetzen. Das nächste Treffen werde „zum frühestmöglichen Zeitpunkt“ nach der Beerdigung des früheren iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei angesetzt, erklärte der katarische Außenamtssprecher Madschid al-Ansari auf X. Die Trauerfeier soll am Samstag in Teheran beginnen.Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, und Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, waren zu Gesprächen in Katar, um ein dauerhaftes Ende des Krieges zu erreichen. Ebenfalls beteiligt war Irans Chefunterhändler Kazem Gharibabadi. Die Verhandlungen sollen Details klären, um ein Abkommen auf höchster Ebene vorzubereiten. Streitpunkte bleiben unter anderem die Straße von Hormus und der Libanon.Dieser Liveblog ist zuerst beim „Handelsblatt“ erschienen.
Liveblog: Angriff auf Tanker in der Straße von Hormus gemeldet
Explosionen in Damaskus in Nähe von Macrons Hotel +++ Iran: Keine Verhandlungen mit USA bei weiteren Drohungen +++ Iran nimmt Seehandel mit Katar wieder auf +++ Der Newsblog.










