Während die deutsche Herren-Fußballnationalmannschaft bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft eher unbefriedigend abgeschnitten hat, machen die menschenähnlichen Roboter-Fußballer aus Bremen und Leipzig beim RoboCup 2026 in Südkorea vor, wie es geht. Die Mannschaften B-Human aus Bremen und die HTWK Robots aus Leipzig standen im Endspiel der Middle Division der Human Soccer League. Letztlich setzte sich das Team aus Bremen mit einem eindeutigen Ergebnis durch.
Das Bremer Team B-Human zusammen mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das Team HTWK Robots setzen beide auf humanoide Booster-K1-Roboter, die in der Middle Division als zugelassene Standardplattform beim RoboCup zum Einsatz kommen. Beide Mannschaften hatten in den vergangenen Monaten ihre Roboter intensiv auf den Fußball-Wettbewerb in Südkorea vorbereitet und etwa die Laufgeschwindigkeit, Abspielverhalten und Torschüsse verbessert. Dabei ging das Leipziger Team als Titelverteidiger ins Endspiel.
Deutliches Ergebnis
HTWK Robots musste sich dann aber dem Team B-Human im Endspiel der Middle Division deutlich geschlagen geben. Das Bremer Team gewann nach einem 2:0 zur Halbzeit mit zum Schluss 6:0. Dritter wurde Team Rhoban der französischen University of Bordeaux. B-Human erhielt außerdem eine Auszeichnung für die beste Software-Architektur.












