Manchmal bringen uns Anliegen von Mitarbeitenden schneller an Grenzen, als uns lieb ist. Woran liegt das – und was hat es mit unseren eigenen Grundbedürfnissen zu tun?
07.07.2026, 07.16 Uhr
Ich bin in meinem Leben verhältnismäßig viel umgezogen. Geboren wurde ich am Rhein. Und auch wenn ich nur in meinen allerersten Lebensjahren – und später während meines Studiums – dort gewohnt habe, stelle ich mich gern als Rheinländerin vor. Ich mag diesen Landstrich und die Tatsache, dass man dort schnell mit Menschen ins Gespräch kommt.
Trotzdem habe auch ich Tage, an denen ich mich am liebsten in irgendeinem abgelegenen Büro verstecken würde. Weil ich zu viel zu tun habe, weil ich in Gedanken oder einfach nicht sozial gelaunt bin. Jeder Kopf braucht manchmal Stille. Wenn mich jemand an einem solchen Tag erwischt, kann es sein, dass mein Lächeln ein klein wenig verzögert kommt.An dieses Gefühl musste ich denken, als ich unseren Artikel „Was hilft, wenn die Anliegen Ihrer Mitarbeitenden Sie auf die Palme bringen“ gelesen habe. Ron Carucci und Jay Stringer, der eine Managementberater, der andere Therapeut, schauen nämlich sehr genau hin, warum es Situationen gibt, in denen auch sonst eher soziale Führungskräfte an ihre Grenzen geraten.










