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WM 2026: Nach Skandal um Balogun – Belgien besiegt WM-Team der USA Live-Blog US-Star Balogun gegen Belgien in der Startelf +++ FIFA äußert sich ausführlich zu Balogun-Entscheidung +++ Keine Karriere-Krönung: Spanien zerstört Ronaldos WM-Traum +++ Der WM-Blog
07.07.2026 - 04:28 Uhr aktualisiert Artikel anhörenBelgien besiegt die USA mit 4:1: Auch mit Balogun auf dem Platz scheidet das US-Team aus. Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa„Geht nicht“: Schweinsteiger kritisiert FIFA im Fall BalogunEx-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger hat die FIFA für ihr Verhalten in der Causa Folarin Balogun kritisiert. „Es darf nicht dazu kommen, dass Staaten eingreifen“, sagte der 41-Jährige in seiner Rolle als TV-Experte der ARD. „Das geht nicht.“ Der ganze Vorgang werfe kein gutes Licht auf den Fußball-Weltverband. Er könne die Entscheidung „nicht nachvollziehen“.Nach Skandal um Balogun: Belgien besiegt das Team der USADie von Präsident Donald Trump befeuerte Pathos-Party der USA hat bei der Fußball-WM ein jähes Ende gefunden. Das Team um Stürmer Folarin Balogun, der nach einer Roten Karte im vorausgehenden Spiel seine Sperre vom Weltverband FIFA überraschend erlassen bekommen hatte, verlor im Achtelfinale von Seattle verdient mit 1:4 (1:2) gegen Belgien und muss den Traum vom ersten Triumph bei einer WM früher als erhofft abhaken.Vor 66.925 Zuschauern – darunter auch der schwer in der Kritik stehende FIFA-Präsident Gianni Infantino – zeigte der letzte verbleibende Co-Gastgeber seinen mit Abstand schwächsten Turnierauftritt. Zuvor waren auch Kanada (0:3 gegen Marokko) und Mexiko (2:3 gegen England) ausgeschieden.Kolumbien-Coach bestätigt WM-Aus für CórdobaFür Kolumbiens ehemaligen Bundesliga-Profi Jhon Córdoba ist die Fußball-Weltmeisterschaft vorzeitig beendet. Das bestätigte Trainer Néstor Lorenzo einen Tag vor dem WM-Achtelfinale der Südamerikaner gegen die Schweiz an diesem Dienstag (22.00 Uhr MESZ Magenta TV und ARD) in Vancouver. „Er wird den Rest des Turniers nicht mehr spielen können“, sagte Lorenzo: „Er steht uns leider nicht mehr zur Verfügung.“ Der 33 Jahre alte Mittelstürmer hatte sich beim Sieg im Sechzehntelfinale gegen Ghana eine Muskelverletzung zugezogen. Details dazu nannte Lorenzo nicht. Er bestätigte aber, dass ein Virus die Runde gemacht habe unter den Spielern. Es seien jedoch alle fit, es gehe allen gut.Jhon Córdoba: Die WM ist für ihn nach einer Verletzung zu Ende. IMAGO/Hakan AkgunFIFA äußert sich ausführlich zu Balogun-EntscheidungDer Fußball-Weltverband FIFA hat sich erstmals ausführlich zu seiner umstrittenen Entscheidung geäußert, die Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun zur Bewährung auszusetzen. In 13 Absätzen erklärte die FIFA noch vor dem Anpfiff der Partie gegen Belgien die Abläufe aus ihrer Sicht. Die FIFA argumentiert, dass Baloguns Rote Karte Bestand habe und auch die automatische Sperre von einer Partie, die eine solche Tatsachenentscheidung nach sich zieht. Die Entscheidung zur Roten Karte war demnach nicht falsch. Die FIFA habe aber das Recht, eine Strafe anzupassen und zur Bewährung auszusetzen.Zum Warum, diesen Schritt zu gehen, gab es in der langen Stellungnahme nur einen Satz: „Die Aussetzung der Vollstreckung der genannten Sperre wurde unter Berücksichtigung aller besonderen Umstände des Vorfalls sowie der verfügbaren Beweismittel beschlossen.“ Was die besonderen Umstände sind und auf welche Beweismittel sich die FIFA stützte, wurde nicht mitgeteilt. US-Star Balogun gegen Belgien in der StartelfDie amerikanische Fußball-Nationalmannschaft setzt im WM-Achtelfinale gegen Belgien auf Stürmerstar Folarin Balogun in der Startelf. Der 25-Jährige steht in der Formation von Nationaltrainer Mauricio Pochettino, nachdem der Fußball-Weltverband FIFA überraschend die Rotsperre aufgehoben hatte.Trotz scharfer Kritik und eines Antrags der Belgier ist Balogun für die Partie am Dienstag (2.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Seattle spielberechtigt, obwohl er beim 2:0 gegen Bosnien-Herzegowina eine Rote Karte gesehen hatte.Martínez hört nach WM-Aus als Portugals Trainer aufRoberto Martínez ist nach dem Aus im Achtelfinale bei der Fußball-Weltmeisterschaft nicht länger Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft. „Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist“, sagte der 52-Jährige unmittelbar nach dem 0:1 gegen Spanien. „Es ist das Ende eines Zyklus. Ich nehme die Erinnerungen mit und hoffe, dass auch die Portugiesen diese dreieinhalb Jahre in guter Erinnerung behalten werden.“Martínez hatte das Amt Anfang 2023 übernommen und mit Portugal 2025 die Nations League gewonnen. Insgesamt betreute er die Mannschaft 45 Mal. Bei seiner einzigen WM-Teilnahme mit der Seleção schied er aufgrund eines Treffers in der Nachspielzeit von Mikel Merino bereits im Achtelfinale aus.Roberto Martínez: „Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist“. Wu Xiaoling/XinHua/dpaSchweiz bangt vor WM-Achtelfinale um Manzambi-EinsatzDie Schweiz bangt vor dem WM-Achtelfinale gegen Kolumbien um den Einsatz des bisher so starken Bundesliga-Legionärs Johan Manzambi. Der 20-Jährige vom SC Freiburg musste das Training einen Tag vor der Partie an diesem Dienstag (22.00 Uhr/MESZ) abbrechen.Ebenso die beiden Profis vom FC Sevilla, Djibril Sow und Ruben Vargas. „Klar wäre es schmerzhaft, wenn die Spieler, die das Training abgebrochen haben, nicht dabei sein könnten“, betone Trainer Murat Yakin. Verlängerung kein Problem: Messi fit für Salah-DuellLionel Messi wird trotz der Strapazen der Achtelfinal-Verlängerung in Argentiniens Startelf gegen Ägypten stehen. Das bestätigte Trainer Lionel Scaloni vor dem WM-Viertelfinale gegen die Afrikaner in Atlanta am Dienstag.„Ihm geht es gut, obwohl er 120 Minuten im Alter von 39 Jahren gespielt hat. Er wird wieder spielen“, sagte Scaloni. In der Runde der letzten 16 hatte sich der Titelverteidiger nur mit viel Mühe und nach Verlängerung mit 3:2 gegen Neuling und Außenseiter Kap Verde durchgesetzt.Keine Karriere-Krönung: Spanien zerstört Ronaldos WM-TraumSpanien hat Cristiano Ronaldo einen bitteren Abschied von der WM-Bühne beschert und seine eigenen Titelansprüche untermauert. Der Europameister feierte dank des späten Treffers von Joker Mikel Merino (90. +1 Minute) einen 1:0 (0:0)-Sieg gegen Portugal und zog erstmals seit dem Titelgewinn 2010 wieder in ein WM-Viertelfinale ein. Der 41-jährige Ronaldo agierte in seinem höchstwahrscheinlich letzten WM-Spiel glücklos, blieb ohne Treffer und wird seine beeindruckende Karriere nicht mit dem WM-Triumph krönen. In der Runde der besten Acht trifft Spanien am Freitag auf den Sieger der Achtelfinal-Partie zwischen Gastgeber USA und Belgien. Die Portugiesen werden dann schon wieder zurück in der Heimat sein – eine Rückkehr von Ronaldo bei der WM 2030 als dann 45-Jähriger gilt als nahezu ausgeschlossen.Cristiano Ronaldo (links): Es wahr höchstwahrscheinlich seine letzte WM. IMAGO/Christopher NeundorfTrotz Verbots: Ägypten-Trainer thematisiert Lage in GazaTrotz des Verbots von politischen oder religiösen Botschaften während der Fußball-WM hat Ägyptens Trainer Hossam Hassan erneut die Lage im Gazastreifen thematisiert. Vor dem Spiel gegen Weltmeister Argentinien am Dienstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) prangerte der 59-Jährige Menschenrechtsverletzungen an und forderte zum Handeln auf.„Wir fühlen sehr stark mit den Palästinensern. Wir haben eine Situation, in der Hunderttausende Menschen getötet wurden“, sagte Hassan. „Man muss mit den Kindern fühlen. Sie werden krank, sie hungern. Wer da nicht mitfühlt, hat keine Gefühle, egal welcher Religion er angehört. Das ist eine Schande für die ganze Welt.“ Hassan forderte dazu auf, Palästinensern zu helfen und sie in Frieden leben zu lassen.Norweger im Fußballrausch: WM-Flieger binnen Sekunden voll Nach dem überraschenden Viertelfinal-Einzug der Nationalmannschaft wollen viele Fans das Spiel gegen England am Samstag in den USA unbedingt vor Ort erleben. Ein eigens aufgelegter Sonderflug für norwegische Fußballfans von Oslo nach Miami war laut der Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways im Handumdrehen ausverkauft. „Das Interesse für den WM-Flug nach Miami war riesig, er war innerhalb von Sekunden ausgebucht“, sagte Konzernchef Eiving Roald dem norwegischen Medium „Dagbladet“. „Wir hätten problemlos drei oder vier Flugzeuge mit norwegischen Fans füllen können.“ Nun prüft das Unternehmen, ob es einen weiteren Direktflug auf die Beine stellen kann.Klingbeil fordert Fifa zur Aufklärung aufBundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Fifa nach der ausgesetzten Rot-Sperre des US-Nationalstürmers Folarin Balogun zur Aufklärung aufgefordert. Der Vizekanzler und Fußball-Fan sagte bei der Vorlage der Haushaltspläne der Bundesregierung in Berlin auf eine Frage hin: „Ich finde ja, dass Politik sich raushalten sollte aus Schiedsrichterentscheidungen, aber das muss die FIFA jetzt aufklären und transparent machen, ob es da wirklich Einfluss gegeben hat. Mehr will ich da nicht zu sagen.“Balogun hatte im WM-Spiel gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen und war zunächst für ein Spiel gesperrt worden. Die FIFA setzte die Sperre später unter Berufung auf ihr Disziplinarreglement für ein Jahr zur Bewährung aus.Fifa-Präsident: Gremien des Fußballverbandes entscheiden unabhängigFifa-Präsident Gianni Infantino hat wie zuvor Donald Trump bestätigt, dass der US-Präsident ihn wegen der Roten Karte gegen den US-Stürmer Folarin Balogun angerufen hat. Er habe Trump mitgeteilt, dass der Fall Gegenstand eines laufenden Verfahrens sei, erklärte Infantino am Montag. Die Gremien des Weltfußballverbandes entschieden unabhängig und autonom, unterstrich Infantino. „So funktioniert das System der Fifa, und das ist ein Prinzip, das ich stets verteidigen werde.“ Er selbst lese Entscheidungen des Disziplinarausschusses, sobald sie verkündet würden. Er stimme diesen manchmal zu, manchmal nicht oder er sei von ihnen überrascht, hieß es in Infantinos Stellungnahme.Die Fifa hatte mitgeteilt, die wegen des Platzverweises verhängte Sperre gegen Balogun werde zur Bewährung ausgesetzt. Damit ist der Torjäger spielberechtigt für die WM-Achtelfinalpartie der USA gegen Belgien am Montagabend (Ortszeit). Belgiens Einspruch gegen diesen Beschluss wurde von der Fifa zurückgewiesen. Das Vorgehen des Fußballverbandes und die Einmischung Trumps stoßen international auf Kritik.Trump bestätigt Gespräch mit Fifa-Boss wegen Roter Karte für US-StürmerUS-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass er Fifa-Präsident Gianni Infantino um die Überprüfung einer Roten Karte gegen den US-Stürmer Folarin Balogun gebeten hat. Er halte die Entscheidung des „schrecklichen“ Schiedsrichters nicht für gerechtfertigt, erklärte Trump am Montag vor Journalisten im Oval Office. „Ich habe lediglich um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht glaube, dass es ein Foul war“, sagte er weiter.Die Fifa hatte zuvor mitgeteilt, die wegen der Roten Karte verhängte Sperre gegen Balogun zur Bewährung auszusetzen. Damit ist der Torjäger spielberechtigt für die WM-Achtelfinalpartie der USA gegen Belgien am Montagabend. Klopp wütet gegen Trump und InfantinoDer womöglich künftige Bundestrainer Jürgen Klopp ist nach Berichten über eine angebliche Einflussnahme von US-Präsident Donald Trump vor dem WM-Achtelfinale der USA gegen Belgien außer sich. „Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel“, sagte Klopp als MagentaTV-Experte. „Wenn das wirklich Trump und Infantino miteinander ausgemacht haben, das ist verrückt. Das stellt alles infrage“, sagte Klopp weiter und meinte: „Diese beiden Menschen, die beide keine Ahnung von Fußball haben, sollten gar nichts damit zu tun haben.“Auch inhaltlich kann Klopp, der zurzeit mit dem DFB darüber verhandelt, neuer Bundestrainer zu werden, das Aufheben der Sperre nicht nachvollziehen. „Da gibt es gar keine zwei Meinungen. Das ist eine Rote Karte. So leid uns das tut, weil der Balogun das nicht will. Das sind die Regeln“, sagte Klopp.Nach WM-Aus: Verwirrung um Senegal-RückkehrErst mit tagelanger Verspätung soll Senegals Fußball-Nationalteam nach dem WM-Aus in die Heimat zurückkehren. Nach Angaben des senegalesischen Verbandes ist die Ankunft eines Sonderfluges in Dakar nun für den Dienstagmorgen geplant. Der TV-Sender RTV hatte zuvor berichtet, dass das Team nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Belgien (2:3 n. Verlängerung) am vergangenen Mittwoch in Seattle fest gehangen habe. Demnach sei alles für die Abreise vorbereitet gewesen. Ein zuvor geplanter Sonderflug sei in der vergangenen Woche aus ungeklärten Gründen jedoch nicht gestartet. In senegalesischen Medien wurde spekuliert, der Verband sei völlig unvorbereitet auf das Ausscheiden gewesen und habe keinerlei Plan für eine Rückkehr gehabt.Wayne Rooney muss nach forscher Norwegen-Ansage rudernSein flapsiger Norwegen-Spruch holt Englands früheren Fußballstar Wayne Rooney nun ein. „Wenn Norwegen ins Viertelfinale kommt, werde ich in den Mersey steigen und ihn hinab rudern“, hatte der 40 Jahre alte Ex-Profi in seiner Rolle als BBC-Experte nach Norwegens 2:1 im WM-Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste gesagt. Weil den Skandinaviern auch im Achtelfinale gegen Brasilien ein 2:1 gelang, kündigte Rooney nun an, sein Versprechen einzulösen. Statt des Mersey-Flusses im Nordwesten Englands soll es aber der Hudson River in New York werden.Als BBC-Moderatorin Gabby Logan dem einstigen Topstürmer nach Norwegens Viertelfinal-Einzug die vorher getätigte Aussage vorspielte und ihn damit konfrontierte, antwortete Rooney lachend: „War ich das?“ Dann stellte er klar: „Ich stehe zu meinem Wort.“ Zugleich nahm der Ex-Nationalspieler seinen Experten-Kollegen Micah Richards mit in die Verantwortung. „Ich werde das mit dir machen, Wayne“, willigte der frühere Verteidiger von Manchester City nach kurzem Geplänkel ein.„Aber das Einzige, was ich sagen muss, weil wir viel zu tun haben: Es müsste vielleicht der Hudson River sein, wenn wir in New York sind, falls die BBC das organisieren kann. Aber ich werde es tun“, versprach Rooney. Wayne Rooney ReutersUefa nach Balogun-Begnadigung: „Rote Linie überschritten“Der Skandal um die aufgehobene Sperre des amerikanischen Stürmers Folarin Balogun macht die Europäische Fußball-Union fassungslos. „Die gestrige Entscheidung, die Umsetzung der automatischen Sperre für ein Spiel nach der Roten Karte für den Spieler Folarin Balogun für eine Probezeit von einem Jahr auszusetzen, hat eine rote Linie überschritten“, schrieb die Uefa in einem Statement. „Wir bringen unsere Fassungslosigkeit angesichts einer solch beispiellosen, unverständlichen und ungerechtfertigten Entscheidung zum Ausdruck.“Ehemaliger Fifa-Präsident Blatter: Das darf „niemals“ seinNach Berichten über eine angebliche Einflussnahme von US-Präsident Donald Trump bei der Rot-Sperre des amerikanischen Stürmers Folarin Balogun hat der frühere Fifa-Präsident Joseph Blatter (90) den Weg des Weltverbandes kritisiert. „Rote Karten werden nicht durch politische Telefonanrufe aufgehoben. Sie werden auf der Grundlage von Regeln, Beweisen und durch unabhängige Gremien revidiert. Wenn ein US-Präsident beim Fifa-Präsidenten interveniert - und ein Spieler plötzlich vor einem K.-o.-Spiel der Weltmeisterschaft freigesprochen wird -, stellt sich unweigerlich die Frage: Quo vadis, Fifa?“, schrieb Blatter bei X.„Der Fußball darf niemals zum Spielball politischer Machtinteressen werden“, führte der langjährige Fifa-Präsident vor dem WM-Achtelfinale zwischen den USA und Belgien aus. DFB-Boss kritisiert Fifa für Balogun-EntscheidungDFB-Präsident Bernd Neuendorf hat mit einer scharfen Aufforderung an den Fußball-Weltverband auf den Fall Folarin Balogun reagiert. „Die Fifa sollte sich jetzt rasch zu Berichten erklären, wonach der Entscheidung zur Aussetzung der Roten Karte gegen den amerikanischen Spieler Folarin Balogun ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino vorausgegangen sein soll“, sagte der Spitzenfunktionär in einer Stellungnahme.„Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, muss zügig und schlüssig ausgeräumt werden. Es geht um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der Fifa“, sagte Neuendorf weiter.Englands Henderson verletzt sich beim Jubeln nach dem SpielEnglands Nationalspieler Jordan Henderson hat sich beim Jubeln mit dem Team nach dem dramatischen Achtelfinalsieg gegen Mexiko wohl schwerer verletzt. Der 36-Jährige habe sich am Handgelenk verletzt, sagte Trainer Thomas Tuchel. „Es ist eine ziemlich schwere Verletzung und es passt einfach nicht zu diesem Abend, dass Jordan jetzt nicht bei uns ist.“ Henderson sei im Krankenhaus.Mitten in den WM-Feierlichkeiten nach dem 3:2 hatten die englischen Nationalspieler und Betreuer plötzlich einen Kreis gebildet. Bei der Party vor den Fans der Three Lions war Henderson offenbar über eine Bande gestürzt. Auf einer Trage wurde er in die Katakomben des Aztekenstadions getragen.Belgien von aufgehobener Sperre gegen US-Torjäger Balogun „erstaunt“ – Verband prüft OptionenWM-Gegner Belgien hat mit „Erstaunen“ auf die plötzlich erlassene Sperre von US-Fußballer Folarin Balogun reagiert und weitere Konsequenzen nicht ausgeschlossen. „Um die legitimen Rechte aller teilnehmenden Mannschaften zu wahren und die Grundprinzipien des Fair Play“ zu schützen, prüfe der belgische Verband alle Optionen, wie er in einer Stellungnahme am Sonntag mitteilte.Der 25 Jahre alte Balogun ist trotz seiner Roten Karte aus dem Sechzehntelfinale im Duell mit Belgien am Dienstag (2.00 Uhr/ARD und MagentaTV) spielberechtigt, wie der Weltverband Fifa zuvor bestätigte. Zunächst hatte „The Athletic“ über den unerwarteten Vorgang berichtet.Als Begründung verwies die Fifa auf Artikel 27 des Disziplinarreglements, wonach die Durchführung einer Disziplinarmaßnahme ganz oder teilweise ausgesetzt werden kann. Baloguns Sperre werde für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt. Sollte sich der Angreifer in dieser Zeit „einen weiteren Verstoß gleicher Art und Schwere“ erlauben, werde die Sanktion vollstreckt. Sollte sich Balogun bei dieser WM kein weiteres Vergehen leisten, steht schon jetzt fest, dass die Strafe dann zu einem Zeitpunkt folgen würde, der nicht annähernd so wichtig ist wie nun beim Achtelfinale gegen Belgien.Mexiko-Coach bestätigt Abschied nach WM-AusJavier Aguirre hat nach der dramatischen 2:3-Achtelfinale-Niederlage gegen England im Aztekenstadion das Ende seiner dritten Amtszeit als Coach der Mexikaner bestätigt. Der Trainerposten geht nun wie geplant an Rafael Marquéz. Die 47 Jahre alte Ikone arbeitete bereits seit zwei Jahren im Betreuerstab von Aguirre. „Ich habe ihm gesagt, dass er immer auf mich zählen kann“, sagte der 67 Jahre alte Aguirre. „Ich sage auf Wiedersehen zum Fußball. Auf Wiedersehen zum Aztekenstadion“, sagte Aguirre: „Ich gehe mit Stolz.“ Er hatte die Nationalmannschaft 2001 zum ersten Mal übernommen und blieb damals nur ein Jahr. Die zweite Amtszeit dauert von April 2009 bis Ende Juni 2010. Die dritte begann im Sommer 2024. Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt













