In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Ebola-Todesfälle nach UN-Angaben auf mehr als 500 gestiegen. Von den 1561 Menschen, die sich seit Ausbruch der Epidemie Mitte Mai nachweislich infizierten, starben bisher 506 an der hochansteckenden Krankheit, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO am Montag unter Berufung auf die kongolesischen Gesundheitsbehörden mitteilte. Die Sterblichkeitsrate liegt damit bei 32 Prozent.Zwei Menschen starben den WHO-Angaben zufolge zudem im benachbarten Uganda, wo es 20 bestätigte Fälle gibt.Der jüngste Ebola-Ausbruch war Mitte Mai von der seltenen Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus ausgelöst worden, gegen die es weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung gibt. Ebola verläuft oftmals tödlich, die Übertragung geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten.
Ebola-Ausbruch im Kongo: Über 500 Tote laut WHO
Der jüngste Ebola-Ausbruch wurde Mitte Mai von einer seltenen Variante des Ebola-Virus ausgelöst. Es gibt weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung.








