PfadnavigationHomeSportFußballWMFolarin BalogunNach der großen Kontroverse steht der begnadigte US-Stürmer in der StartelfStand: 01:13 UhrLesedauer: 3 MinutenDer US-Stürmer Folarin Balogun darf gegen Belgien auflaufen. Eigentlich war der Topscorer wegen einer Roten Karte gesperrt worden. Nach einem Telefonat zwischen Donald Trump und Fifa-Präsident Infantino ist die Sperre jetzt aufgehoben worden. WELT-Reporter Christian Beilfuß berichtet aus New York.Die Entscheidung ist gefallen: Nach all den sportpolitischen Diskussionen rund um die Aufhebung der Sperre von Folarin Balogun wirkt der Stürmer im Achtelfinale mit. Der belgische Verband kündigt schon präventiv Maßnahmen an.Nach all der Politik war es die sportliche Frage, die über dem Achtelfinale der USA gegen Belgien schwebte: Setzt US-Trainer Mauricio Pochettino seinen Stürmerstar Folarin Balogun nach der skandalösen Aufhebung von dessen Rot-Sperre tatsächlich ein? Die Fifa hatte dafür grünes Licht gegeben. Dennoch gab es nicht wenige, die angesichts der Einmischung von US-Präsident Donald Trump in den Fall ein Zeichen des US-Teams forderten – etwa indem Pochettino seinen Spieler nicht einsetzt. Die Antwort: Der US-Trainer wollte nicht auf seinen besten Torschützen (drei Treffer) verzichten. Er stellte Balogun von Beginn an auf. Der belgische Fußballverband, der mit einem ersten Einspruch beim Weltverband gescheitert war, weil er „nicht Verfahrenspartei sei und somit keine Beschwerdebefugnis gegen die Entscheidung besitze“, kündigte schon Maßnahmen für den nun eingetretenen Fall an, dass Balogun auf dem Spielberichtsbogen auftaucht. Lesen Sie auch„Der Verband hat dem US-Fußballverband mitgeteilt, dass er die Spielberechtigung des Spielers anficht, sollte dieser auf dem Spielberichtsbogen des Schiedsrichters aufgeführt sein“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes. „Damit bleiben alle weiteren Maßnahmen offen.“Unter anderem MagentaTV-Experte Jürgen Klopp hatte am Montagabend nach dem erstem Bekanntwerden des Falls appelliert, dass die USA auf einen Einsatz von Balogun verzichten sollten. „Wenn es tatsächlich so war, gibt es immer noch die Möglichkeit, dass die USA ihn trotzdem nicht aufstellen. Weil sie sagen: Okay, so wollen wir das nicht haben. Die Möglichkeit besteht auch“, sagte Klopp. Hummels behält RechtEine Option, die sein Experten-Kollege Mats Hummels im Vorfeld der Partie für wenig realistisch erachtete. „Es wäre schön, wenn es so passiert, aber ich erwarte es auf keinen Fall und rechne auch nicht damit. Ich glaube, das ist unrealistisch“, sagte Hummels – und hatte damit im Nachgang betrachtet Recht. Lesen Sie auchAuch Pochettino hatte im Vorfeld wenig Hoffnung auf die Maßnahme gemacht, die ihm wohl sämtliche Fair-Play-Preise eingebracht hätte. „;eine Reaktion ist die aller, die diesen Sport wirklich geliebt und auf seine Ethik und Integrität vertraut haben. Wir alle feiern diese Entscheidung“, sagte der US-Coach zur Entscheidung der Fifa.Die Entscheidung, die Sperre Baloguns nach einem Anruf zwischen US-Präsident Trump und Fifa-Chef Gianni Infantino aufzuheben, bezeichnete Hummels als „Wettbewerbsverzerrung“. „Ich könnte mich bei dem Thema wirklich in Rage reden. (...) Ich finde, es ist eine Katastrophe und es schadet der Glaubwürdigkeit des Fußballs so unheimlich. Das können die noch gar nicht einschätzen. So etwas darf nicht passieren, dass man den Eindruck erweckt, da ruft ein Präsident vom Gastgeberland an und erwirkt, dass irgendwelche Entscheidungen rückgängig gemacht werden“, sagte Hummels rund um die Übertragung des Spiels Spanien gegen Portugal (1:0). Es sei „für die Glaubwürdigkeit, für den Fairness-Gedanken des Fußballs absolut Harakiri, was da gemacht wird“. luwi
USA - Belgien: Nach der großen Kontroverse steht der begnadigte Stürmer in der Startelf - WELT
Die Entscheidung ist gefallen: Nach all den sportpolitischen Diskussionen rund um die Aufhebung der Sperre von Folarin Balogun wirkt der Stürmer im Achtelfinale mit. Der belgische Verband kündigt schon präventiv Maßnahmen an.















