Broadcom festigt seine Rolle als wichtiger Zulieferer von Apple. Der US-Halbleiterkonzern wird den iPhone-Hersteller weitere fünf Jahre mit maßgeschneiderten Chips beliefern. Die Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen verlängert sich bis ins Jahr 2031. Das gab Broadcom am Montag bekannt.
Nach Einschätzung der Nachrichtenagentur Reuters zeigt die Vereinbarung, „dass Apple trotz eigener Bemühungen zur Entwicklung von Modems und Prozessoren weiterhin auf Broadcom angewiesen ist, wenn es um komplexe, kundenspezifische Halbleiter geht“. Zugleich zerstreue der Deal mögliche Sorgen von Investoren, Apple könne Broadcom-Chips in naher Zukunft durch eigene ersetzen. Sowohl Apple als auch Broadcom erhalten durch die Vereinbarung Planungssicherheit. Broadcom liefert Apple bereits wichtige Komponenten wie Hochfrequenzchips für die Mobilfunkverbindung der iPhones sowie Chips für WLAN- und Bluetooth-Konnektivität und weitere Netzwerk-Halbleiter. Der Chiphersteller erwirtschaftet mit den Lieferungen an Apple gut ein Fünftel seines Jahresumsatzes.
Beide Unternehmen haben bereits im Jahr 2023 eine milliardenschwere Vereinbarung über die Entwicklung und Fertigung von 5G-Hochfrequenzkomponenten durch Broadcom geschlossen. Zuletzt hat der weltweite KI-Boom die Nachfrage nach leistungsstarken Prozessoren erhöht und den Wettbewerb verschärft.










