Auf Kuba ist das Stromnetz landesweit ausgefallen. Die staatliche Elektrizitätsgesellschaft UNE teilte mit, dass die Ursachen des vollständigen Zusammenbruchs derzeit untersucht werden.Für die Bevölkerung bedeutet der erneute Blackout einen weiteren Rückschlag inmitten der anhaltenden Energiekrise. Bereits seit Monaten gehören teils stundenlange Stromausfälle in vielen Regionen des Landes zum Alltag. Das kubanische Stromnetz gilt als stark veraltet und leidet seit Jahrzehnten unter mangelnden Investitionen.
Dramatische Folgen des US-EmbargosDie sozialistische Karibikinsel steckt in einer tiefen Wirtschafts- und Versorgungskrise. Die Regierung in Havanna macht dafür, primär die Sanktionen der USA verantwortlich.Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump den Druck auf Kuba mit einem Ölembargo weiter erhöht. Washington verfolgt damit das Ziel, wirtschaftliche und politische Veränderungen nach seinen Vorstellungen in dem Inselstaat zu erzwingen.
Castro-Enkel offen für Gespräche mit TrumpDer Enkel des früheren kubanischen Staatschefs Raúl Castro hat sich überraschend offen für direkte Gespräche mit US-Präsident Donald Trump gezeigt.»Ich kann mit jedem verhandeln, den die USA benennen«, sagte Raúl Guillermo Rodríguez Castro in einem Interview am Montag in der Zeitung »USA Today« . »Wenn sich die Gelegenheit ergibt, selbstverständlich auch mit Trump.«












