Der Schritt ist Teil des von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Nachkriegsplans für den Gazastreifen: Die Hamas kündigt an, die Verwaltung des Gebiets an ein Gremium palästinensischer Technokraten zu übergeben. Sie stellt jedoch Bedingungen.
06.07.2026, 19.45 Uhr
Ismail al-Thawabta, Leiter des Medienbüros der Hamas-Regierung, spricht am 6. Juli 2026 auf einer Pressekonferenz in Deir al-Balah im zentralen Gazastreifen
Die Hamas hat ihre De-facto-Regierung im Gazastreifen aufgelöst und damit ihre Bereitschaft signalisiert, die Verwaltung an ein Gremium palästinensischer Technokraten zu übergeben. Dieser Schritt ist Teil des von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Nachkriegsplans für den Gazastreifen.
Laut der islamistischen Organisation soll das bisherige Regierungsgremium, das die Ministerien seit mehr als zehn Jahren beaufsichtigte, seine Arbeit einstellen. Die Ministerien selbst bleiben jedoch bestehen, ebenso das von der Hamas eingesetzte Personal.Auch die Sicherheitskräfte und die Polizeigewalt in den Gebieten, die nach der Waffenruhe unter Kontrolle der Hamas verblieben sind, sollen weiterhin von der Organisation ausgeübt werden.












