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Kommentar: Schon lange hat kein Finanzminister mehr so viel getrickst Lars Klingbeil hat die Lücke im Haushaltsentwurf 2027 geschlossen – und Finanzprobleme in die Zukunft geschoben. Doch das wird nicht mehr lange gut gehen.
Jan Hildebrand 06.07.2026 - 18:21 Uhr Artikel anhörenLars Klingbeil (SPD): Der Finanzminister bedient sich bei den Sozialkassen, beim Klimafonds KTF und verschiedenen Bundesbeteiligungen. Foto: AFPLars Klingbeil (SPD) ist mit sich zufrieden: Noch nie habe ein Finanzminister in so kurzer Zeit eine so große Haushaltslücke geschlossen. 34 Milliarden Euro fehlten vor einigen Monaten noch im Etat 2027. Am Montag konnte Klingbeil nun einen Haushaltsentwurf ganz ohne Milliardenlöcher vorlegen. Klingt gut. Ist es aber nicht.Dass Klingbeil – anders als vor Kurzem von ihm erhofft – eine milliardenschwere Rücklage größtenteils aufzehren muss, ist nur der offensichtlichste Beleg dafür, wie groß die Haushaltsnot ist. Auch bei den Sozialkassen, beim Klimafonds KTF oder verschiedenen Bundesbeteiligungen wie der KfW bedient sich der Finanzminister.Diese Kniffe wurden notwendig, weil Klingbeil bei den geplanten Minderausgaben und Mehreinnahmen nicht das liefern konnte, was er Ende April vollmundig angekündigt hatte. Aus vier Milliarden Euro Einsparungen bei der Rente wurde eine Milliarde. Aus drei Milliarden Euro Effizienzmaßnahmen durch Digitalisierung wurden 1,2 Milliarden Euro. Von zwei Milliarden Euro durch die Bekämpfung von Steuerbetrug sowie eine neue Steuer auf Kryptogeschäfte blieb die Hälfte. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt













