„Entschuldigung, jetzt habe ich mich verschlagen“, sagt Jakub Przybycień, „können wir das noch mal machen, für mich?“ Regel Nummer eins für Nachwuchsdirigenten: Eigene Fehler besser gleich zugeben. Schließlich merken es sowieso alle, auf die es hier ankommt: die etwa einhundert Musiker der Bamberger Symphoniker, die Jury, Menschen aus dem Klassikbetrieb im Publikum. Zwei Bildschirme im Bamberger Joseph-Keilberth-Saal zeigen den jungen Polen von vorn, wie sonst nur Orchester einen Dirigenten sehen.