Im September soll Apple sein allererstes Foldable auf den Markt bringen, das mutmaßlich den Namen „iPhone Ultra“ tragen wird. Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo von TF International Securities hat nun aus Angaben aus der Apple-Lieferkette Rückschlüsse gezogen, wie die Verkaufsstrategie sein wird. Angeblich geht Apple dabei ähnlich vor wie beim iPhone X: Die Herbstgeräte werden zwar gemeinsam im September vorgestellt, die Verfügbarkeit des Ultra aber (leicht) nach hinten verschoben. Auch soll es zumindest anfangs bei den Stückzahlen recht knapp werden, es ist also noch in diesem Jahr mit einem Ausverkauf zu rechnen, bevor Apple im Frühjahr mehr Einheiten nachproduzieren kann.

Orientierung am X

Das iPhone X war im September 2017 zusammen mit dem iPhone 8 und 8 Plus vorgestellt worden. Vorbestellungen des X, Apples erstem Modell mit Face-ID-Gesichtserkennung und Kamera-„Notch“, starteten aber erst Ende Oktober mit einem Verkaufsstart am 3. November, während iPhone 8 und 8 Plus bereits 10 Tage nach Vorstellung verfügbar waren.

Ähnlich könnte Apple nun auch beim iPhone Ultra agieren. Seinen Quellen nach werden im zweiten Halbjahr 2026 zwischen 7 und 8 Millionen Einheiten des Foldable produziert. Zum Vergleich: Die zusammen mit dem Ultra erwarteten Modelle 18 Pro und 18 Pro Max werden allein im dritten Quartal bis zu 22 Millionen Mal ausgeliefert, so Kuo.