Die Idee, Apple-Watch-Armbänder für Zusatzfunktionen zu verwenden, ist nicht neu: So erhielt Apple bereits 2017 ein Patent auf integrierte Sensoren – und Third-Party-Produzenten bieten solche Geräte bereits an. Nun taucht das Gerücht im Zusammenhang mit der nächsten Apple-Watch-Generation wieder auf: Der bekannte Leaker Kosutami, Spezialist für Apple-Prototypen, behauptet nun, dass die Umsetzung bereits mit der im Herbst erwarteten Series 12 erfolgen soll. Den Angaben zufolge geht dies allerdings zunächst nur bei Silikon-Bändern, Apple habe noch nicht ermittelt, wie Sensoren in „andere Materialien“ passten.
Hinweise gab es schon vor Jahren
Angaben dazu, was der oder die Sensoren im Apple-Watch-Armband können sollen, machte Kosutami in seinem X-Posting nicht. Der potenzielle Vorteil wäre, dass Apple von beiden Armseiten messen könnte – und auch solche Messwerte erfassen, für deren Sensorik in der Apple Watch selbst kein Platz mehr ist. Im Patentantrag von 2017 heißt es, das Sensorarmband könne mehrgliedrig sein und etwa zusätzlich Thermometer, Beschleunigungsmesser oder ein Blutdruckmessgerät enthalten.
Diese Werte misst die Apple Watch bereits, allerdings nur die Beschleunigung (zumindest intern) mit genauen Messwerten. Bei Temperatur und Blutdruck gibt das Unternehmen nur Abweichungen von Normwerten an, kann so beispielsweise warnen, dass man krank wird oder über einen Zeitraum mehrerer Wochen Indizien für hohen Blutdruck zeigt. In dem Patentantrag werden zudem Komponenten wie ein weiteres GPS-Modul, ein Zusatzakku oder ein Lautsprecher genannt.









