Proteste vor Nato-Gipfel in Türkei: Alte Traumata und neue Sorgen
In Istanbul demonstrieren sozialistische Gruppen gegen den Nato-Gipfel. Auch in Ankara gehen sie auf die Straße – trotz des Protestverbots.
Protest gegen den Nato-Gipfel am Sonntagabend in Istanbul
Cem Güler
Am Ende sind es an die 7.000 Demonstrant*innen, die durch die Straßen ziehen. „USA raus aus dem Nahen Osten“ und „Türkei raus aus der Nato“, rufen sie am Sonntagabend durch Kadıköy, einen Stadtteil auf der asiatischen Seite Istanbuls. Eine Meeresbrise lässt die Fahnen der unterschiedlichen Gruppen aus dem sozialistischen Lager flattern. Die Protestierenden wollen ein Zeichen setzen gegen den Nato-Gipfel, der am Dienstag und Mittwoch in Ankara stattfindet. Dort sind die Proteste derzeit verboten.














