Die große Auswahl an Streaming-Plattformen heutzutage – von Apple TV bis ZDF – führt zu einer gewissen Paralyse. Die Entscheidungsmüdigkeit ist nachvollziehbar und ein weit verbreitetes Phänomen. Die Masse an Inhalten führt bei vielen dazu, dass sie mehr Zeit mit dem Suchen zu verbringen scheinen als mit dem tatsächlichen Anschauen. Jetzt gibt es in der Studie „Screens in Motion“ der Zeitschrift TV Spielfilm Zahlen dazu.Anzeige
„Die Menschen schauen mehr denn je – und gleichzeitig fällt es ihnen immer schwerer, sich zu entscheiden“, sagt die Studienverantwortliche Marion Sperlich. Man denke nur an all die Möglichkeiten wie die ARD-Mediathek, Arte, 3sat, Prime Video, Disney Plus, HBO Max, Joyn, Netflix, Paramount Plus, RTL Plus, Youtube und so weiter.
Männer brauchen etwas mehr Zeit als Frauen
„Wer unter 29 ist, verbringt hochgerechnet fast fünf Tage im Jahr allein damit, ein Format auszuwählen“, sagt Sperlich (Head of Research Media Market Insights BurdaVerlag). Die 16- bis 29-Jährigen brauchen demnach rund 19 Minuten pro Sitzung für die Formatwahl. Das mal 365 genommen, ergibt 4,8 Tage. Die Annahme ist also, dass man täglich streamt und so lange braucht.Anzeige
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