Russische Kriegswirtschaft: Putins Waffen für die Nato-Außengrenze

Der Kreml rüstet enorm auf: 40 Prozent des Haushalts fließen in den Krieg, in neue Militärbasen an der Nato-Außengrenze, in Drohungen gegen den Westen.

Wladimir Putin während des Militärmanövers „Zapad“ (Westen) in Nischni Nowgorod, Russland, am 16. September 2025

Sergey Bobylev/SNA/imago

„Ich möchte niemanden beunruhigen, aber die kommenden Monate könnten tatsächlich entscheidend sein.“ So lautete die Antwort von Polens Premierminister Donald Tusk vor wenigen Tagen auf Presseanfragen. „Wir sind uns der Bedrohungen bewusst, auch dank der Informationen unserer Verbündeten.“ Berichtet hatte dies das Internetportal Onet unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Präsident Karol Nawrocki, die USA hätten Warschau mehrfach vor einem russischen Anschlag auf das Land gewarnt.