PfadnavigationHomeSportTennisNummer eins„Ich will mich jetzt richtig betrinken“ – Sabalenka in Wimbledon gescheitertStand: 21:19 UhrLesedauer: 2 MinutenNur noch weg: Aryna Sabalenka schied in Wimbledon erneut früh ausQuelle: KIRILL KUDRYAVTSEV/AFPAryna Sabalenka muss weiterhin auf ihr erstes Wimbledon-Finale warten. Die Nummer eins der Tennisweltrangliste verlor ihr Achtelfinale gegen Naomi Osaka. Zuvor hatte Novak Djokovic einen Rekord von Roger Federer geknackt.Die Tennis-Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka erlebt weiterhin eine enttäuschende Grand-Slam-Saison. In Wimbledon verlor die Belarussin das Top-Achtelfinale gegen Japans Star Naomi Osaka mit 2:6, 6:7 (2:7) und schied damit aus. Sabalenka hat wie Osaka bisher vier Grand-Slam-Titel gefeiert. Wimbledon aber ist das einzige Grand-Slam-Turnier, bei dem ihr der Finaleinzug noch fehlt.„Ich will jetzt einfach nur weg, mich richtig betrinken, das Tennis vergessen und versuchen, in bessere Form zu kommen“, sagte die 28-Jährige anschließend in der Pressekonferenz. „Ich habe es dieses Jahr vermasselt. Nächstes Jahr werde ich versuchen, es besser zu machen.“Sabalenka bleiben nur noch die US OpenEinen Triumph bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere kann sich Sabalenka damit in diesem Jahr nur noch als Titelverteidigerin bei den US Open holen. Bei den French Open in Paris war Sabalenka nach ihrem Viertelfinal-Aus tief betrübt gewesen. Bei den Australian Open zum Jahresbeginn unterlag sie im Endspiel.Die frühere Weltranglistenerste Osaka bleibt dagegen in Wimbledon im Titelrennen und bekommt es im Viertelfinale mit der Tschechin Karolina Muchova zu tun. In Wimbledon macht die Japanerin wie bei vorherigen Grand-Slam-Turnieren mit ihrer Kleiderwahl auf sich aufmerksam. Auch für das Achtelfinale gegen Sabalenka kam sie in einem Kimono auf den Platz.Djokovic knackt Federers RekordNach seinem frühen Drittrunden-Ausscheiden bei den French Open spielt der serbische Tennisstar Novak Djokovic trotz Problemen weiter um seinen 25. Grand-Slam-Titel. Der 39-Jährige zog mit einem 7:6 (8:6), 6:3, 3:6, 6:3 gegen den russischen Qualifikanten Roman Safiullin ins Viertelfinale ein.Lesen Sie auchSchon im ersten Durchgang lag Djokovic gegen den glänzend startenden Safiullin mit 2:5 hinten, vermied aber ganz knapp den Satzverlust. Im dritten Abschnitt schaffte der Serbe die Wende nach einem Rückstand dagegen nicht mehr. Der siebenmalige Wimbledonsieger wirkte körperlich nicht mehr so frisch und hielt die Ballwechsel kurz. Aus Frust schlug er beim Aufschlagverlust zum 2:4 einen Ball weg. Der Außenseiter hatte sich unmittelbar zuvor behandeln lassen.Im vierten Satz genügte dem 24-maligen Grand-Slam-Turniersieger ein frühes Break. In knapp dreieinhalb Stunden gelang Djokovic der 106. Matchgewinn in Wimbledon. Er überholte damit die nicht mehr aktive Schweizer Tennisikone Roger Federer (105).lwö