Deutschlands Trainer: Der nächste bitte!
Die Verpflichtung von Jürgen Klopp als Nachfolger von Julian Nagelsmann folgt dem Prinzip des großen Namens. Funktioniert hat das beim DFB noch nie.
Liebling der Massen: Jürgen Klopp im WM-Stadion von Houston
Eric Gay/ap/dpa
Der Klopp wird’s. Weil: Er ist der Einzige. Was sich schon bei Hansi Flick und auch bei Julian Nagelsmann nicht bewährt hat, wird vom DFB weiter trotzig als Erfolgsmodell verfochten: Der aktuell erfolgreichste inländische Vereinstrainer soll Chef der Nationalelf werden. Ob der Kandidat schon Erfahrung mit Auswahlteams hat, ist völlig egal. Andere Namen, die infrage kommen könnten, werden gar nicht ausgesprochen. Der Fußball hat sich derart verändert, dass die in früheren Jahrzehnten übliche Praxis, den Männerbundestrainer aus dem bereits eingearbeiteten und mit den Anforderungen vertrauten Trainerstab zu berufen, gar keinen Gedanken mehr wert ist.










