Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesNeue Initiative: Frankreich und Großbritannien wollen Straße von Hormus mit Oman absichernÖffentliche Trauerfeier für Chamenei in Teheran hat begonnenVor Trauerfeierlichkeiten für Chamenei: Iran empfängt zahlreiche Staatsgäste Vermittler: Indirekte USA-Iran-Gespräche positiv verlaufen US-Hubschrauber notgelandet - Besatzungsmitglied vermisstZweiter Tag der öffentlichen Trauerfeiern: Totengebet für Chamenei in Teheran abgehaltenIn Iran hat ein hochrangiger Geistlicher das Totengebet für den im Krieg getöteten obersten Führer Ali Chamenei geleitet. Am zweiten Tag der öffentlichen Trauerfeiern trat der 97-jährige Großayatollah Dschafar Sobhani dabei als Vorbeter auf, wie auf Aufnahmen des Staatsfernsehens zu sehen ist.Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden. Sein Leichnam bleibt noch bis Montag in Teheran. Danach sind Zeremonien in der Pilgerstadt Ghom und dem Nachbarland Irak geplant, ehe Chamenei am Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden soll.Unterdessen wurde in Iran darüber spekuliert, ob Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba bei den Trauerzeremonien erstmals nach seiner Ernennung öffentlich auftritt. Iranischen Medien zufolge ist nicht vorgesehen, dass der 56-Jährige ein Gebet leitet.In Ghom soll der einflussreiche Ayatollah Makarem Schirasi (99) das Gebet leiten, in Maschhad Nuri Hamedani (101).Öffentliche Trauerfeier für Chamenei in Teheran hat begonnenIn der iranischen Hauptstadt Teheran haben die öffentlichen Trauerfeiern für den im Krieg getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei begonnen. Aufnahmen im Staatsfernsehen zeigten den Sarg des Religionsführers aufgebahrt in der Großmoschee Mosalla. Zahlreiche Anhänger strömten bereits seit der Dämmerung zum Veranstaltungsort.Chameneis Leichnam bleibt zunächst drei Tage in Teheran. Anschließend sind Trauerzeremonien in der Pilgerstadt Ghom sowie im Irak geplant. Am Donnerstag soll er in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden.Chamenei war am 28. Februar bei einem gezielten israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in der iranischen Hauptstadt getötet worden.Vor Trauerfeierlichkeiten für Chamenei: Iran empfängt zahlreiche Staatsgäste Iran hat kurz vor Beginn der Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei zahlreiche Staatsgäste empfangen. Das Staatsfernsehen zeigte, wie Regierungsvertreter aus China, Belarus, dem Irak und Turkmenistan in der Hauptstadt Teheran landeten. An diesem Samstag beginnen in Teheran die offiziellen Trauerfeierlichkeiten. Es werden mehrere Millionen Menschen aus Iran und seinen Nachbarländern erwartet. Bis zu seinem Tod regierte Chamenei Iran mit absoluter Härte. Während der Trauerfeiern werden mehr als 65 000 Sicherheitskräfte in den Metropolen im Einsatz sein, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf den Kommandeur der Ordnungskräfte. Zur Sicherung der betroffenen Provinzen werden demnach weitere 200 000 Kräfte stationiert. Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt gezielt getötet worden. Mehr als fünf Wochen führten die USA und Israel daraufhin Krieg gegen Iran, bis sich Vertreter aus Washington und Teheran Anfang April auf eine Waffenruhe einigten. Auch Dutzende iranische Generäle und einflussreiche Politiker wurden getötet. Chameneis Sohn und ​Nachfolger Modschtaba Chamenei wurde bei dem Angriff ebenfalls verletzt und ist seither nicht mehr öffentlich aufgetreten. Die Beisetzung Chameneis kommt für die Islamische Republik in ​einem kritischen ​Moment. Die Führung um die Kleriker und die Revolutionsgarden ‌sieht sich nach dem überstandenen Krieg gestärkt. Experten ‌zufolge ist der Rückhalt in der Bevölkerung jedoch äußerst gering. Jahrelange Sanktionen haben die Wirtschaft gelähmt, und landesweite Proteste wurden mit zunehmender Gewalt niedergeschlagen, was ​im Januar in ​der Tötung Tausender Demonstranten gipfelte. Die Zeremonien dauern bis Montag an. Chameneis Leichnam soll dann in die Pilgerstadt Ghom und in den Irak gebracht werden, ehe er am kommenden Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beerdigt wird. Aus Sicherheitsgründen will Iran für mehrere Tage seinen Luftraum sperren. Vermittler: Indirekte USA-Iran-Gespräche positiv verlaufen Die USA und Iran haben nach Darstellung der Vermittlerstaaten Katar und Pakistan in indirekten Gesprächen Fortschritte erzielt. Bei Fragen im Zusammenhang mit dem vor zwei Wochen vereinbarten Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges seien „positive Fortschritte“ erzielt worden. Das teilte der katarische Außenamtssprecher Madschid al-Ansari nach Abschluss der in der katarischen Hauptstadt Doha getrennt geführten Unterredungen mit Unterhändlern der beiden Konfliktparteien mit.Es sei vereinbart worden, die Gespräche fortzusetzen, schrieb al-Ansari auf der Onlineplattform X. Der nächste Termin solle so bald wie möglich nach den Trauerzeremonien für das getötete iranische Staatsoberhaupt Ayatollah Ali Chamenei und seiner Beisetzung angesetzt werden. Die Zeremonien beginnen iranischen Berichten zufolge am 4. Juli in der Hauptstadt Teheran und der Pilgerstadt Ghom. Das Begräbnis soll am 9. Juli in Chameneis Geburtsstadt Maschhad im Nordosten des Landes stattfinden. Ulrike PutzDrohnenangriff auf Lager iranischer Kurden im NordirakEine mit Sprengstoff beladene Drohne hat irakischen Sicherheitskreisen zufolge ein Lager einer iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe im Nordirak angegriffen. Bei dem Vorfall im Bezirk Koysandschaq östlich von Erbil ist den Angaben nach ein Feuer ausgebrochen. Berichte über mögliche Opfer liegen zunächst nicht vor. Auch ist unklar, wer für den Angriff verantwortlich ist.US-Hubschrauber notgelandet - Besatzungsmitglied vermisstNach der Notlandung eines Helikopters im Arabischen Meer sucht die US-Marine nach einem vermissten Besatzungsmitglied. Am frühen Morgen (US-Ostküstenzeit) habe ein Helikopter des Typs MH-60S Sea Hawk dort eine Notlandung vorgenommen, Hinweise auf eine feindliche Handlung als Ursache gebe es nicht, teilten die Marine-Streitkräfte des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos (Centcom) auf der Plattform X mit. Nach einem der vier Besatzungsmitglieder des Hubschraubers werde noch gesucht, die anderen drei seien bereits gefunden worden, hieß es. Sie befinden sich demnach in stabilem Zustand auf dem Flugzeugträger „USS George H.W. Bush“. Diesen hatten die USA im Zuge des Iran-Kriegs in die Region verlegt. Die Ursache des Vorfalls wird nach Angaben des US-Militärs aktuell untersucht. Pistorius erteilt vorerst Absage an Marine-Einsatz in Straße von HormusKurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) dem Marine-Einsatz in der Straße von Hormus vorerst eine Absage erteilt. "Im Augenblick gibt es kein Szenario, das ich sehe, in den nächsten Tagen oder Wochen, dass der Korken schnell aus der Flasche kommt und wir in die Straße von Hormus einfahren könnten, um Minen zu räumen", sagte er während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Berlin. Bereits vor zwei Wochen hatte die Bundesregierung das Minenjagdboot Fulda und das Versorgungsschiff Mosel für eine mögliche Minenräumung in die Region gesendet. Dort warten sie momentan vor Dschibuti auf einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus. "Sie werden nicht unendlich warten", sagte der Verteidigungsminister nun. Schließlich sei es derzeit nicht absehbar, dass die Bedingungen für einen Militäreinsatz zur Sicherung des wichtigen Handelswegs bald erfüllt würden. Diese Bedingungen beinhalten etwa ein dauerhaftes Ende der Kampfhandlungen, die Zustimmung des Bundestags, aber auch die Zustimmung der direkten Anrainer Oman und Iran. Doch am Montag hatte Iran eine internationale Beteiligung an der Minenräumung in der Straße von Hormus abgelehnt. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi schrieb auf X, der von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagene Einsatz mit Partnerstaaten verstoße gegen das bestehende Rahmenabkommen. Dieses sehe vor, dass die Verantwortung für die Minenräumung ausschließlich bei Iran liege. Laut Gharibabadi werde Teheran eine gemeinsame Operation niemals zulassen. Daher sei eine Marine-Mission laut Pistorius "überhaupt nicht in Sicht." Noch im Sommer werde die Bundesregierung eine Entscheidung treffen, "dass im Zweifel unsere Soldaten ihren Sommer bei 40 Grad in Berlin statt bei knapp 50 in Dschibuti verbringen."„New York Times“: Iran und Oman wollen in der Straße von Hormus künftig Gebühren erhebenIran und Oman treiben laut New York Times Pläne voran, Schiffe für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus künftig bezahlen zu lassen – trotz Widerspruchs aus Washington. Oman hat laut dem Bericht den USA und anderen westlichen Verbündeten einen Vorschlag übermittelt, dem zufolge Reedereien sogenannte Servicegebühren entrichten sollen. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf einen iranischen Regierungsvertreter sowie vier mit dem Vorgang vertraute Diplomaten, die anonym bleiben wollten.Ob die Gebühren freiwillig oder verpflichtend sein sollen, scheint noch strittig. Oman und ein regionaler Diplomat sprechen gegenüber der Zeitung von freiwilligen Abgaben; iranische Offizielle hingegen wollen die Nutzung der Seestraße in jedem Fall gebührenpflichtig machen. US-Außenminister Marco Rubio sagte vergangene Woche in Bahrain vor Reportern, die USA würden jede Form der Monetarisierung der Meerenge ablehnen – egal ob man es „Gebühr, Maut oder Spende“ nenne.Das Rahmenabkommen, das die USA und Iran in diesem Monat unterzeichneten, garantiert die freie Durchfahrt kommerzieller Schiffe – allerdings nur für 60 Tage, während die Verhandlungen über eine dauerhafte Regelung laufen. Irans Außenminister Abbas Araghtschi erklärte im iranischen Staatsfernsehen, die Straße von Hormus werde nicht in den Vorkriegsstatus zurückkehren. Zuletzt eskalierte die Lage erneut: Iran griff ein Frachtschiff in der Meerenge an.USA melden positive Iran-Gespräche in Doha Die US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff haben in Katar positive Gespräche mit regionalen Führungspersonen geführt, auch die technischen Verhandlungen mit Iran kommen voran. Dies teilt ein hochrangiger Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Bloomberg mit. Die beiden US-Vertreter waren nach Doha gereist, nachdem die USA und Iran vereinbart hatten, ihre erneuten Angriffe einzustellen. Die indirekten Gespräche zielen auf ein langfristiges Friedensabkommen ab. Ein Anfang des Monats unterzeichnetes Übergangsabkommen hatte eine 60-tägige Verhandlungsphase eröffnet, die zuletzt durch diverse Angriffe rund um die Straße von Hormus einen Rückschlag erlitten hatte. Wie zuvor erwartet, trafen Trumps Vertreter in Doha ihre iranischen Gegenüber nicht direkt. Laut Wall Street Journal hat Trump indes entschieden, keine breite Militärkampagne wieder aufzunehmen, und seinem Stab mitgeteilt, es störe ihn nicht, wenn sich die Verhandlungen über die Frist am 18. August hinauszögen. Ungelöst bleiben zentrale Streitpunkte: die Freigabe iranischer Vermögenswerte in Milliardenhöhe sowie die künftige Kontrolle der Meerenge. Iran besteht offenbar weiter auf Kontrolle über den Schiffsverkehr und deutet an, dass Schiffe für die Durchfahrt Gebühren zahlen könnten – ein Vorschlag, dem sich die USA, Europa und die meisten arabischen Golfstaaten entschieden widersetzen. Das Übergangsabkommen sieht für 60 Tage keine Gebühren vor, lässt eine spätere Erhebung aber offen.US-Bürger in Israel wegen angeblicher Spionage für Iran festgenommenDie israelische Polizei hat einen 20 Jahre alten US-Bürger wegen des Verdachts auf Spionage für den iranischen Geheimdienst festgenommen. Wie israelische Zeitungen unter Berufung auf die Polizei mitteilten, hat der Mann aus dem Großraum Jerusalem „sensible Orte“ in Israel fotografiert und gefilmt. Er soll dafür pro Auftrag bis zu Hunderte Dollar erhalten haben. Der Mann solle jetzt wegen Kontaktaufnahme zu einem ausländischen Agenten und Gefährdung der nationalen Sicherheit Israels angeklagt werden.Die Polizei teilte weiter mit, dass der Mann bereits am 9. Juni in Zusammenarbeit mit dem israelischen Inlandsgeheimdienst Shin Bet nach Hinweisen internationaler Sicherheitsdiensten in Gewahrsam genommen wurde. Welche ausländischen Geheimdienste dabei mitwirkten, wurde nicht genannt. Iran kündigt Gespräche mit Katar über eingefrorene Gelder anTeheran will mit dem Vermittler Katar über die Umsetzung des Übergangsabkommens mit den USA beraten. Ein Hauptthema der Gespräche am ​Mittwoch ist die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder, wie das iranische Außenministerium mitteilt. Treffen mit Vertretern der US-Regierung seien in ⁠den kommenden Tagen nicht geplant. Dem katarischen Außenministerium zufolge sind sechs Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern in Katar noch nicht nach Teheran überwiesen worden.Katar: Kein Treffen zwischen Vertretern von USA und Iran geplantAm gestrigen Montag hatte US-Präsident Donald Trump erneut Gespräche zwischen den USA und Iran in Doha angekündigt. Nun korrigiert ein Sprecher des katarischen Außenministeriums: Zwar seien Trumps Schwiegersohn, Jared Kushner, und der US-Sondergesandte Steve Witkoff im Land, ein Treffen mit iranischen Vertretern sei für Dienstag aber nicht geplant. Die US-Vertreter würden nur Vermittler treffen, um über Fortschritte in den Verhandlungen zum Krieg zu sprechen. „Wir erwarten im Moment keine hochrangigen iranischen Vertreter“, sagte der Sprecher.Von iranischer Seite hieß es bereits gestern, eine Gesprächsrunde werde erst stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind“ und man sich einig sei über Termin und Ort. Dem katarischen Sprecher zufolge seien die Fortschritte in den Verhandlungen eng verbunden mit der Frage eingefrorener Vermögenswerte Irans im Ausland, auf deren Freigabe Teheran drängt. Bisher habe dazu aber kein Transfer von Geldern stattgefunden.Israels Botschafter: Europa muss libanesischer Regierung helfenDer israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, ​fordert die Europäer auf, im Kampf gegen die mit Iran ⁠verbündete Hisbollah-Miliz an der Seite der libanesischen Regierung zu stehen. "Die Europäer müssen die libanesische Regierung jetzt mit ​aller ​Kraft unterstützen, sich gegen die Hisbollah durchzusetzen ‌und damit den Würgegriff Irans zu beenden", sagt Prosor der Nachrichtenagentur Reuters."Es geht um nichts Geringeres als die historische Chance ​auf Frieden in der ​Region." Erstmals seien die Interessen ​Libanons und Israels "offiziell vollständig deckungsgleich", sagt Prior.„Für beide Länder ist die Entwaffnung der Hisbollah entscheidend. Die Terroristen stehen mit dem Rücken zur Wand, der Druck ‌auf sie ‌darf nicht nachlassen.“Ron Prosor, Israels Botschafter in DeutschlandIran weist internationale Minenräumung in der Straße von Hormus zurück Iran weist eine internationale Beteiligung an der Minenräumung in der Straße von Hormus entschieden zurück. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi erklärte auf der Plattform X, der von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagene Einsatz mit Partnerstaaten verstoße gegen das bestehende Rahmenabkommen. Dieses sehe vor, dass die Verantwortung für die Minenräumung ausschließlich bei Iran liege, so der Vizeminister.Laut Gharibabadi werde Teheran eine gemeinsame Operation niemals zulassen. Zudem warf er Paris vor, mit solchen Initiativen die ohnehin angespannte Lage in der strategisch wichtigen Meerenge im Persischen Golf durch zusätzliche „Provokationen“ weiter zu belasten.Macron sprach beim Besuch des Sultans von Oman, Haitham bin Tarik, in Paris, auch über die Straße von Hormus. „Wir haben beschlossen, gemeinsam mit unseren Partnern an der Minenräumung in der Meerenge mitzuwirken, um die Seewege zu sichern und eine freie und bedingungslose Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten“, teilte Macron nach dem Treffen auf X mit.Der Élysée-Palast veröffentlichte im Anschluss auch eine gemeinsame Erklärung, in der es hieß: „Die beiden Staatschefs betonten die Bedeutung der Wiederöffnung der Straße von Hormus und bekräftigten ihr Bekenntnis zur freien Schifffahrt ohne Bedingungen oder Einschränkungen, insbesondere zum Recht auf Transitdurchfahrt gemäß dem Seerecht. Die beiden Staatschefs kamen überein, mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten, um sich künftig für die Freiheit der Schifffahrt einzusetzen und gemeinsame Minenräumungsmaßnahmen durchzuführen.“Auf Nachfrage präzisierte der Élysée-Palast nicht näher, ob Oman sich bereit erklärt habe, die von Frankreich und Großbritannien angeschobene Initiative zu einer internationalen Marine-Mission in der Straße von Hormus nach Ende aller Kampfhandlungen zu unterstützen, oder ob es darüber hinaus gehende Pläne von Frankreich und Oman gibt. Mehr ladenTickarooLive Blog Software