BildstreckeAltaf Qadri / APVier Monate nach der Tötung des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei hat in Teheran ein gigantisches, mehrtägiges Abschiedszeremoniell begonnen. Mit Inszenierung und Zensur bemüht sich das Regime um monumentale Bilder der nationalen Einheit und ungebrochenen Stärke.04.07.2026, 15.42 Uhr2 LeseminutenTrauernde erweisen dem verstorbenen Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei bei einer Abschiedszeremonie im Teheraner Mosalla-Gebetskomplex die letzte Ehre (4. 7. 26).Abedin Taherkenareh / EPADie Särge des getöteten Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei und seiner Angehörigen sind auf einer erhöhten Plattform über einem leeren Stuhl aufgebahrt (4. 7. 2026).Altaf Qadri / APEine Frau bekundet in Teheran ihre Trauer (4. 7. 26).Mohammed Salem / ReutersWährend die Anhänger des Autokraten in Tränen ausbrechen, hofft insbesondere die jüngere Generation Irans nach Jahren brutaler Repression und wirtschaftlicher Misere auf das Ende des bestehenden Systems.Altaf Qadri / APSicherheitskräfte stehen am Vortag der Abschiedszeremonie am Eingang der Imam-Khomeini-Mosalla in Teheran (3. 7. 26).Alkis Konstantinidis / ReutersFreiwillige bereiten Fladenbrot in einer eingerichteten Rastzone neben der Imam-Khomeini-Mosalla vor. Mit der systematischen Versorgung der eintreffenden Trauernden soll ein möglichst reibungsloser Ablauf der tagelangen Massenveranstaltung gewährleistet werden (3. 7. 26).Alkis Konstantinidis / ReutersEin Helfer füllt eine Versorgungsstation mit Wasserflaschen für die eintreffenden Trauernden auf. In Teheran herrschen zurzeit um die 34 °C (3. 7. 26).John Moore / GettyTrauernde kaufen Porträts des getöteten Ayatollah Ali Khamenei und seines Sohnes Mojtaba. Seit dessen Wahl zum neuen Obersten Führer Irans hat sich das Staatsoberhaupt nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt und blieb bislang auch den Trauerfeierlichkeiten fern (3. 7. 26).John Moore / GettyDer Sarg des getöteten Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei wird durch die Teheraner Mosalla-Moschee getragen (3. 7. 2026).Pressestelle der iranischen Präsidentschaft via ImagoOptimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Passend zum Artikel