Erfurt (dpa) - AfD-Co-Chef Tino Chrupalla sieht in der Brombeer-Koalition in Thüringen kein zukunftsfähiges Modell und hat sich mit Blick auf die Landtagswahlen siegessicher gezeigt. „Wir müssten in Thüringen eigentlich regieren. Aber die Wahlverlierer haben sich zusammengeschlossen“, sagte Chrupalla beim AfD-Bundesparteitag in Erfurt.Die sogenannte Brombeer-Koalition in Thüringen habe keine eigene Mehrheit. „Und das ist auch kein Modell für die Zukunft.“Die Thüringer AfD holte bei der Landtagswahl 2024 mit ihrem damaligen Spitzenkandidaten Björn Höcke 32,8 Prozent und wurde stärkste Kraft in dem Bundesland. Doch die AfD steht im Freistaat isoliert da. CDU, BSW und SPD bildeten eine Koalition, die im Parlament genauso viele Sitze hat wie die Opposition aus AfD und Linken.Chrupalla sagte, Demokratie sei die Herrschaft der Mehrheit und verwies auf die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. „Wir werden gewinnen.“ Vor allem Verweise auf Sachsen-Anhalt und dem dortigen AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund lösten in der Messehalle Jubel aus. Die AfD steht in Sachsen-Anhalt in Umfragen klar auf Platz eins - eine absolute Mehrheit für die AfD scheint nicht gänzlich ausgeschlossen.© dpa-infocom, dpa:260704-930-332694/1
Chrupalla: „Müssten in Thüringen eigentlich regieren“
Erfurt (dpa) - AfD-Co-Chef Tino Chrupalla sieht in der Brombeer-Koalition in Thüringen kein zukunftsfähiges Modell und hat sich mit Blick auf die Landtagswahlen siegessicher gezeigt. „Wir müssten in Thüringen eigentlich regieren. Aber die Wahlverlierer haben sich zusammengeschlossen“, sagte Chrupalla beim AfD-Bundesparteitag in Erfurt.Die sogenannte Brombeer-Koalition in Thüringen habe keine eigene Mehrheit. „Und das ist auch kein Modell für die Zukunft.“Die Thüringer AfD holte bei der Landtagswahl 2024 mit ihrem damaligen Spitzenkandidaten Björn Höcke 32,8 Prozent und wurde stärkste Kraft in dem Bundesland. Doch die AfD steht im Freistaat isoliert da. CDU, BSW und SPD bildeten eine Koalition, die im Parlament genauso viele Sitze hat wie die Opposition aus AfD und Linken.Chrupalla sagte, Demokratie sei die Herrschaft der Mehrheit und verwies auf die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. „Wir werden gewinnen.“ Vor allem Verweise auf Sachsen-Anhalt und dem dortigen AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund lösten in der Messehalle Jubel aus. Die AfD steht in Sachsen-Anhalt in Umfragen klar auf Platz eins - eine absolute Mehrheit für die AfD scheint nicht gänzlich ausgeschlossen.© dpa-infocom, dpa:260704-930-332694/1













