Vergangene Woche wurde im Bundestag wieder über die Einführung einer Widerspruchsregelung bei der Organspende diskutiert. Die war 2020 gescheitert, eine fraktionsübergreifende Abgeordnetengruppe will nun einen neuen Anlauf unternehmen. Sie schlägt vor, dass künftig jeder volljährige und einwilligungsfähige Mensch nach seinem Tod Organspender sein soll, wenn er nicht zu Lebzeiten ausdrücklich widerspricht. Andere Abgeordnete lehnen das ab, weil dem Grundrechte entgegenstünden.
Ein einfaches Ja oder Nein zur Organspende ist zumutbar
Es gibt zu wenig Organspender in Deutschland. Die Widerspruchslösung wäre ein Weg, Menschenleben zu retten. Und sie verletzt keine Grundrechte






