PfadnavigationHomeRegionalesSachsenZahl der Rentner mit Sozialhilfe steigtStand: 05:04 UhrLesedauer: 2 MinutenBSW-Politiker Thomas Schulze verweist auf eine zunehmende Zahl von Rentnern, die auf Sozialhilfe angewiesen sind .(Archivbild)Quelle: Peter Gercke/dpaDas BSW sieht in den aktuellen Zahlen zur Grundsicherung im Alter nur die «Spitze des Eisbergs». Viele Betroffene würden aus Scham keine Hilfe beantragen, heißt es.Rentnerinnen und Rentner sind zunehmend auf Sozialhilfe angewiesen. Das betrifft auch Frauen und Männer in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, ergab eine Anfrage vom Bündnis Sahra Wagenknecht beim Statistischen Bundesamt.In Sachsen waren im März dieses Jahres 21.490 Rentnerinnen und Rentner betroffen - 1.600 mehr als vor einem Jahr. In Sachsen-Anhalt wuchs die Zahl um rund 800 auf 11.835. In Thüringen lebten 9.510 von Grundsicherung im Alter - etwa 900 mehr als vor einem Jahr.Mehr Frauen als Männer betroffenBundesweit erhalten 771.275 Rentnerinnen und Rentner aktuell Sozialhilfe. Das sind über 7.000 mehr als drei Monate zuvor, fast 30.000 mehr als vor einem Jahr und fast 180.000 mehr als vor vier Jahren, rechnete das BSW vor. Dabei seien deutlich mehr Frauen als Männer betroffen.Schulze: geplante Rentenreform trifft Ostdeutsche besonders hart«Die geplante Rentenreform trifft die Ostdeutschen besonders hart, weil sie nur die gesetzliche Rente haben. Es ist eine brutale Rentenkürzung, dass Menschen, die 45 Jahre gearbeitet haben, nicht mehr abschlagsfrei in Rente gehen dürfen», kommentierte Thomas Schulze, Spitzenkandidat des BSW in Sachsen-Anhalt die Zahlen.Offizielle Zahlen sind laut BSW nur die Spitze des Eisbergs«Die Zahlen sind aber nur die Spitze des Eisbergs. Viele Rentner beantragen aus Scham keine Hilfe oder liegen nur knapp darüber», betonte Schulze. Nötig sei eine Rente wie in Österreich. Dort liege die Durchschnittsrente 800 Euro höher und es gebe eine Mindestrente, die nach jahrzehntelanger Arbeit vor Armut schützt.dpa-infocom GmbH
Zahl der Rentner mit Sozialhilfe steigt - WELT
Das BSW sieht in den aktuellen Zahlen zur Grundsicherung im Alter nur die «Spitze des Eisbergs». Viele Betroffene würden aus Scham keine Hilfe beantragen, heißt es.








