PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBerlin„Regierung stellt sich schützend vor Miethaie“ – Linke will sich Enteignungs-Verbot widersetzenStand: 01:05 UhrHeidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende der Partei Die LinkeQuelle: Kay Nietfeld/dpa„Vonovia frohlockt, die Aktienkurse steigen“, so Reichinnek. Die Partei will trotz geplantem Enteignungs-Verbot an der Vergesellschaftung festhalten. Berlin benötige mehr bezahlbaren Wohnraum – die Linke nehme das Votum der Berliner ernst.Die Linke im Bundestag kritisiert das geplante Enteignungs-Verbot von Wohnungskonzernen auf Landesebene scharf. „Die Ankündigung ist nichts anderes als ein erschreckender Offenbarungseid, dass für diese Regierung Profitinteressen von Wohnkonzernen höher stehen als verfassungsrechtlich geschützte Rechte“, sagte Fraktionschefin Heidi Reichinnek dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Vonovia frohlockt, die Aktienkurse steigen, denn die Regierung hat klargemacht, dass sie sich schützend vor die Miethaie in diesem Land stellt.“ Auch die Berliner Spitzenkandidatin der Linkspartei, Elif Eralp, beklagte die Pläne. „Sie tun das nur, weil sie fürchten, dass eine Linke in der Regierung in Berlin den Mut hat, sich mit den Immobilienkonzernen anzulegen und den Volksentscheid umzusetzen“, sagte Eralp dem RND. Eralp kündigte an, sich dem widersetzen zu wollen. „Wir halten an der Vergesellschaftung fest, Berlin braucht mehr bezahlbaren Wohnraum und ich nehme das Votum der Berlinerinnen und Berliner ernst.“Lesen Sie auch„Wir werden die Mietenfrage weiterhin ins Zentrum unseres Wahlkampfs stellen, weil die Mieten die Gehälter und Renten frisst und die Menschen arm macht“, betonte Eralp. „Dazu gehört neben einem Mietendeckel bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen, einer Landesbehörde für Mieterschutz und gegen Mietwucher, unserem Sicher-Wohnen-Gesetz und den kommunalen Wohnungsbauprogramm auch weiterhin die Vergesellschaftung großer Wohnbestände von Immobilienkonzernen“, fügte sie hinzu.saha
Berlin: „Regierung stellt sich schützend vor Miethaie“ – Linke will sich Enteignungs-Verbot widersetzen - WELT
„Vonovia frohlockt, die Aktienkurse steigen“, so Reichinnek. Die Partei will trotz geplantem Enteignungs-Verbot an der Vergesellschaftung festhalten. Berlin benötige mehr bezahlbaren Wohnraum – die Linke nehme das Votum der Berliner ernst.











