Es gebe drei Arten von Humor, heißt es einmal im Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht“: den Humor nach oben, in Form von Witzen gegen Chefs oder Politiker etwa. Den Humor gegen die eigene Person, der meist in Form von Selbstironie daherkommt. Und den Humor nach unten, gegen Schwächere, Fremde oder Minderheiten. In „Was haben wir gelacht“ geht es um das Frauenbild im deutschen Fernsehen der Neunzigerjahre, als Witze nach unten auf dem Tagesprogramm standen. Als Männer wie Harald Schmidt, Thomas Gottschalk oder Stefan Raab als Humor-Instanzen galten und Frauen – die größte Minderheit von allen – wenig zu lachen hatten.
Sexismus und Comedy: Ein neuer Dokumentarfilm über Entertainerinnen im Fernsehen der 90er
„Was haben wir gelacht“ zeigt den lange geduldeten Sexismus in der Comedy-Branche. Esther Schweins und Kolleginnen blicken zurück.






