Nur 30 Stunden nach dem verheerenden Großbrand ist das Dach des LUP-Klinikums Helene von Bülow in Ludwigslust provisorisch geschlossen. Zwei Notdächer schützen das durch das Feuer ausgebrannte Dach seit Freitagmittag vor Regen. Die Gerüstbaufirma Sörgel und Bunsen aus Fahrbinde hatte bereits bis zum Donnerstagabend in Rekordzeit ein Gerüst hochgezogen, um die vom Land bereitgestellten Spezialplanen provisorisch über das Dach zu legen.
Notdach durch regionale Firma in Rekordzeit errichtet
„Bis heute Mittag hat die Firma Sörgel und Bunsen ein Kassettendach errichtet und darüber ein zweites Notdach gelegt“, erklärte Kreissprecherin Sabrina Panknin am Freitag. Mit dieser Einhausung werde das Krankenhaus wahrscheinlich auch über den Winter kommen müssen.
Nach ersten Begutachtungen durch Bausachverständige beläuft sich die Schadenshöhe einschließlich möglicher Folgeschäden auf zehn bis zwölf Millionen Euro, teilt die Kreissprecherin mit.
Die Fraktionsvorsitzenden des Kreistages haben am Donnerstagabend gemeinsam mit Landrat Stefan Sternberg (SPD) vereinbart, in der kommenden Woche kurzfristig eine außerordentliche Sitzung des Kreisausschusses einzuberufen. Dort sollen notwendige Entscheidungen getroffen werden, um schnell finanzielle Mittel für die Sanierung des beschädigten Gebäudes bereitzustellen. Auch Gespräche über eine finanzielle Unterstützung durch das Land Mecklenburg-Vorpommern haben begonnen. Das Klinikum Helene von Bülow ist Teil der LUP-Kliniken, die vom Landkreis Ludwigslust-Parchim getragen werden.










