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Seefahrt: Frachtraten klettern auf Vier-Jahres-Hoch Viel früher als bisher starten dieses Jahr die Übersee-Importe für das Weihnachtsgeschäft. Das liegt auch an der Politik von US-Präsident Donald Trump. Die Reedereien verlangen Zuschläge.

Christoph Schlautmann 03.07.2026 - 16:58 Uhr Artikel anhörenContainerschiff in Hamburg: Die Frachtraten gehen steil nach oben. Foto: Axel Heimken/dpaDüsseldorf. Für Importeure aus Übersee wird es teuer. Wie die Beratungsfirma Drewry am Freitag berichtete, übertreffen die Frachtraten im Container-Seeverkehr erstmals wieder den Stand von 2022. Damals hatte die durch Corona-Lockdowns ausgelöste Konsumnachfrage die Transportkosten steil nach oben getrieben.Der Drewry World Container Index (WCI), eine in der Seefahrt häufig herangezogene Referenzgröße, kletterte allein in der vergangenen Woche sowohl auf den Handelsrouten über den Pazifik als auch im Asien-Europa-Verkehr um neun Prozent. Ein Index des Finanzdienstleisters S&P Global, der in der Branche als Frühindikator für die Entwicklung der Spotmarkt-Frachtraten gilt, schnellte in den 30 Tagen bis zum 24. Juni um 80 Prozent auf den höchsten Stand seit April 2022 nach oben.Mit einem Durchschnittswert von 4.530 Dollar pro 40-Fuß-Doppelcontainer am 2. Juli kosteten die Seetransporte fast genau doppelt so viel wie Ende April. „Ursache hierfür ist das Zusammenspiel von vorgezogenen Warenlieferungen aufgrund drohender Zölle und anhaltenden Störungen im Bereich der Straße von Hormus“, heißt es bei Drewry. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt