Das BSW steht in Sachsen-Anhalt genau dort, wo kleine Parteien vor einer Landtagswahl maximale Aufmerksamkeit bekommen: bei fünf Prozent. Nach einer neuen Insa-Umfrage gewinnt die Partei einen Punkt hinzu und würde damit knapp in den Magdeburger Landtag einziehen. Auch die FDP legt einen Punkt zu, bliebe mit vier Prozent aber weiter unter der Fünf-Prozent-Hürde. Die Grünen liegen ebenfalls bei vier Prozent.
Für die Landtagswahl am 6. September kann genau diese Hürde entscheidend werden. Je mehr Stimmen bei kleineren Parteien hängen bleiben, desto stärker werden die Mandate der Parteien verteilt, die in den Landtag einziehen. Das könnte auch darüber entscheiden, ob die AfD trotz fehlender absoluter Stimmenmehrheit eine absolute Mandatsmehrheit bekommt. Zugleich hängt vom Einzug des BSW ab, ob rechnerisch eine Koalition gegen die AfD möglich werden könnte.
BSW mit größtem zusätzlichen Wählerpotenzial
In der Erhebung bleibt die AfD mit 41 Prozent klar stärkste Kraft. Die CDU kommt auf 23 Prozent. Beide Parteien verlieren im Vergleich zur vorherigen Befragung jeweils einen Punkt. Die Linke liegt bei 13 Prozent, die SPD bei sechs Prozent. Das BSW erreicht fünf Prozent, FDP und Grüne jeweils vier Prozent. Auf sonstige Parteien entfallen ebenfalls vier Prozent.






