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Diese verflixten pinken Schuhe. »Ganz schlimm«, sagt Robert Klinger und lässt sich in einen Schreibtischstuhl fallen. Es ist der Montag vergangener Woche, kurz vor 19 Uhr, auf dem Fernsehbildschirm vor ihm laufen die argentinische und die österreichische Nationalmannschaft zum WM-Vorrundenspiel im texanischen Stadion ein, fast alle pink beschuht. Nur Lionel Messi und Marcel Sabitzer tragen weiße. »Und der Torwart«, sagt Klinger. »Aber das bringt mir nichts.«
Der 51-Jährige sitzt in der Zentrale der Firma Sportec in Unterföhring bei München. Er hat heute Dienst als »Speaker« und wird jeden Pass, jede Flanke, jeden Zweikampf und jeden Schuss in ein Mikrofon diktieren. Nicht für die Zuschauer vor dem Fernseher. Sondern für seine Kollegen, die mit ihm im Raum sitzen und alles in ein Computersystem übertragen. Je besser Klinger die Spieler unterscheiden kann, desto weniger Fehler müssen die Kollegen später ausbessern. Daher der Frust über die vielen pinken Schuhe.










