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Börsen: Dax mit weiterem Höchststand Nachdem der deutsche Leitindex am Donnerstag ein neues Allzeithoch erreicht hat, bricht er den Rekord am Freitag erneut.
03.07.2026 - 10:13 Uhr Der Dax war am Donnerstag, den 02.07.2026, mit einem neuen Rekordhoch ins zweite Halbjahr des Handelsjahres gestartet. Foto: REUTERSDer deutsche Aktienmarkt hat seine Vortagesrally am Freitag gebremst fortgesetzt. Rückenwind kommt von der starken Wall Street und einer klaren Erholung der Börsen in Südkorea und Japan, nachdem die KI-Rally dort zuletzt ins Stottern geraten war.Der Dax stieg auf ein weiteres Rekordhoch und notierte zuletzt 0,4 Prozent höher bei 25.684 Punkten. Tags zuvor hatte der Leitindex seinen bisherigen Höchststand von Mitte Januar getoppt. Damit deutet sich für den Dax ein Wochengewinn von mehr als vier Prozent an. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte gewann am Freitag 0,8 Prozent auf 32.787 Zähler.„Derzeit herrscht an der Börse eine Mischung aus KI-Euphorie und Konjunkturoptimismus vor“, konstatierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Die tags zuvor vorgelegten US-Arbeitsmarktdaten hätten die Sorgen vor einer Beschleunigung der Inflation auf der Lohnseite eingedämmt und zugleich einen robusten Arbeitsmarkt aufgezeigt.Die asiatische KI-Rally wirkte sich auch etwas auf die europäischen Aktien der Halbleiterbranche aus, jedoch nicht auf die Software-Werte. So stiegen Infineon um 1,6 Prozent, Aixtron um 3,9 Prozent und Suss Microtec um 2,0 Prozent. Dagegen fielen die Papiere von SAP am Dax-Ende um 1,6 Prozent. Die Titel von Nemetschek und Teamviewer büßten 1,3 beziehungsweise 1,5 Prozent ein.Die Titel von Rheinmetall sanken um 1,4 Prozent, nachdem sie sich in der laufenden Woche bereits um 18 Prozent von ihrem jüngsten Kursverfall erholt hatten. Der Rüstungskonzern prüft derzeit die Auswirkungen des vom Verteidigungsministerium stornierten Auftrags für die Fregatte F126. Sollten keine Abhilfemaßnahmen zur kurzfristigen Umsatzkompensation identifiziert werden können, könnten die Umsatzauswirkungen laut Rheinmetall im laufenden Jahr bis zu 300 Millionen Euro betragen.Der Getriebehersteller Renk will sich offenbar im Marinegeschäft verstärken. Dazu wolle das Unternehmen den nicht börsennotierten Hersteller David Brown Defence übernehmen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Dabei könnte David Brown Defence mit 200 bis 250 Millionen Dollar bewertet werden. Die Renk-Papiere stiegen um 1,5 Prozent.Für die Anteilsscheine von Gea ging es um 1,7 Prozent aufwärts. Die kanadische Bank RBC stufte die Titel des Rüstungsunternehmens von „Sector Perform“ auf „Outperform“ hoch. „Ein wenig Wachstum und jede Menge Marge – und das alles ohne Geschäft mit KI-Rechenzentren“, so fasste Sebastian Kuenne das Potenzial des Anlagenbauers am Freitag in seiner Empfehlung zusammen. dpa-AFX Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick











