Ein Modem nicht mehr weltweit: Apple hat offenbar vor, beim iPhone 18 Pro und 18 Pro Max im Herbst je nach Markt unterschiedliche Modemchips einzubauen. Statt den hauseigenen (und bislang noch offiziellen unbekannten) C2 aus eigener Entwicklung in allen Ländern zu nutzen, sollen z. B. Geräte in den USA weiterhin mit Technik von Qualcomm ausgestattet werden. Das geht aus Leaks hervor, die im Rahmen eines Hackerangriffs auf den indischen Fertiger Tata Electronics entwendet worden sind. Mehr als 200.000 Dokumente, allerdings nicht alle von Apple, wurden dabei ins Dark Web gestellt. Enthalten waren sogar Bilder, die offenbar die – optisch gegenüber dem iPhone 17 Pro unveränderten – neuen Geräte zeigen.
Bill of Materials der neuen iPhones geleakt
Insgesamt waren 630 GByte an Daten von Tata Electronics abgeflossen. Das Unternehmen gehört zum wichtigsten Industriekonglomerat des Landes, Tata. Für Apple ist es neben Foxconn der wichtigste Fertiger in Indien. Dort entstehen inzwischen mindestens 25 Prozent aller iPhones, darunter zahlreiche für den US-Markt.
Laut einer Analyse des Apple-Blogs AppleInsider werden in den iPhone-18-Pro-Komponentenlisten verschiedene Qualcomm-Produkte wie SDX80M, SDR875, QDM8771, QDM8720, PMK75, PMX75 und QET7100A referenziert, die in den Bill of Materials (BoM) für Geräte in anderen Regionen fehlen.













