Tesla hat im zweiten Quartal deutlich mehr Autos ausgeliefert als erwartet. Weltweit übergab der US-Hersteller 480.126 Fahrzeuge an Kunden – ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem es 384.122 waren.
Analysten hatten lediglich mit rund 404.000 Fahrzeugen gerechnet. Ein wesentlicher Treiber: die gestiegenen Spritpreise infolge des Nahost-Konflikts, die vor allem in Europa mehr Käufer zum Elektroauto bewegen, wie die Financial Times berichtet.
Europa rettet die Bilanz – Amerika schwächelt
In Großbritannien und Europa legten Teslas Neuzulassungen in den ersten fünf Monaten des Jahres um 57 Prozent auf 118.068 Fahrzeuge zu. Das zeigen Daten des europäischen Branchenverbands Acea.
Ganz anders sieht es auf dem Heimatmarkt aus. In den USA leidet das Geschäft unter dem Wegfall der Steuergutschriften für E-Autos und den gelockerten Abgasvorschriften unter Präsident Donald Trump. Das Datenunternehmen Cox Automotive hatte für das zweite Quartal einen Absatzrückgang von 20 Prozent in den USA prognostiziert.












