Wird es im Frühling wärmer, sind Zecken nicht mehr weit. Gefürchtet sind vor allem die Krankheiten, die sie übertragen können, zum Beispiel Borreliose. Für den Zeckenforscher Richard Ostfeld vom Cary Institute of Ecosystem Studies in Millbrook, New York, besteht allerdings keine Gefahr. Sobald eine Zecke in seine Haut beißt, stirbt sie. Das Phänomen könnte nun bei der Entwicklung neuer Impfstoffe helfen. Im Videocall verrät der Wissenschaftler, was hinter seiner Superkraft steckt.Anzeige

Dieses Interview wurde ursprünglich am 16.4.2025 veröffentlicht. Anlässlich der wiederbeginnenden Zecken-Saison stellen wir den Text hier nochmals zur Verfügung.

MIT Technology Review (TR): Kann man sagen, dass Sie immun gegen Zecken sind?Anzeige

Richard Ostfeld: Das stimmt, und es scheint auf eine erworbene Immunität gegen bestimmte Antigene im Speichel von Zecken zurückzuführen zu sein. Ich scheine eine ausreichend starke Immunreaktion auf die Mundwerkzeuge der Zecke zu erzeugen, die die Zecke tatsächlich tötet.

TR: Wann haben Sie das gemerkt?