Jürgen Klopp schreit. Man kann das nicht hören, aber sehen, in der Gneisenaustraße in Berlin-Kreuzberg, wo einer seiner vielen Sponsoren sein Gesicht mit aufgerissenem Mund ganz groß auf eine Hauswand gemalt hat. So wie man sein Gesicht mit dem grauen Bart und den weißen Zähnen in diesen ersten Wochen der Fußball-Weltmeisterschaft eigentlich überall sehen kann. In den Stadien der Vereinigten Staaten, aber vor allem auch in Deutschland: im Fernsehen, in der Werbung, auf Instagram und Tiktok, auf einer Hauswand in der Hauptstadt. Und spätestens seit Montagnacht kann man nun auch hören, wie alles und jeder nach Jürgen Klopp schreit.