Heute, 03:11Ulrike PutzZwei Tote bei neuen russischen Angriffen auf die UkraineBei russischen Angriffen in der Nacht zum Freitag wurden zwei Menschen getötet und acht weitere verletzt, wie ukrainische Behördenvertreter am frühen Freitagmorgen über Telegram mitteilten. In der Region Sumi kamen zwei Menschen ums Leben und eine Person wurde verletzt, nachdem russische Drohnen ein Privathaus getroffen hatten, sagte Oleh Hrihorov, Chef der regionalen Militärverwaltung. In Kriwi Rih, der Heimatstadt von Präsident Wolodimir Selenski, wurden sieben Menschen bei einem russischen Raketenangriff auf das dicht bebaute Stadtgebiet verletzt, sagte Oleksandr Wilkul, Vorsitzender des Verteidigungsrates der Stadt. In Kiew wird am Freitag ein Trauertag begangen, nachdem dort am Donnerstag 27 Menschen bei dem schwersten russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt in diesem Jahr getötet wurden.Gestern, 19:18Hannes BoosWeitere Tote durch russische LuftangriffeNach dem massiven Angriff auf Kiew in der Nacht hat Russland seine Luftattacken auch heute tagsüber fortgesetzt. In der Ukraine sind bei verschiedenen russischen Angriffen im Gebiet Dnipropetrowsk im Verlauf des Tages nach Behördenangaben zwei Menschen getötet worden. Insgesamt seien neun weitere verletzt worden, schreibt der Militärgouverneur der Region, Olexander Hanscha, auf Telegram. Russland attackierte demnach die Kreise Dnipro, Nikopol und Sinelnikowe und setzte dabei Drohnen, Artillerie, Gleitbomben und eine Rakete ein. In Saporischja ebenfalls im Südosten der Ukraine wurden Militärgouverneur Iwan Fedorow zufolge sieben Menschen bei einem russischen Drohnenangriff in der zweiten Tageshälfte verletzt. Bei vier davon handle es sich um Minderjährige im Alter von 6 bis 16 Jahren.Gestern, 14:41Hannes BoosZahl der Toten durch russische Angriffe auf Kiew von letzter Nacht steigtBei den schweren russischen Angriffen auf Kiew in der vergangenen Nacht kamen laut Behördenangaben 25 Menschen ums Leben, mindestens 90 wurden verletzt. 70 Personen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Derweil suchen die Rettungskräfte unter den Trümmern der vielen zerstörten Wohnhäuser weiterhin nach Überlebenden und weiteren Opfern. Die Opferzahl könnte noch steigen. Für Kiew war es eine der schwersten Nächte seit Kriegsbeginn.Rettungskräfte suchen in den Trümmern eines Wohnhauses in Kiew nach Überlenden.Paula Bronstein / GettyDer ukrainische Präsident Wolodimir Selenski kündigt für den massiven russischen Angriff Vergeltung an. «Wir sind für einen gerechten Frieden, eine gerechte Beendigung des Kriegs, und solange es das nicht gibt, für gerechte Reaktionen», sagt er Journalisten an einem der Einschlagsorte in Kiew.Gestern, 14:17Hannes BoosUkrainischer Top-Beamter spricht mit Jared KushnerDer hochrangige ukrainische Verteidigungsbeamte Rustem Umerow hat in den letzten zwei Tagen Gespräche mit Jared Kushner – dem Schwiegersohn des amerikanischen Präsident Donald Trump - geführt, wie der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski mitteilt.Jared Kushner ist mit Ivanka Trump – der Tochter von Donald Trump – verheiratet.Brian Snyder / ReutersIn einer Rede sagt Selenski, er hoffe weiterhin, dass Jared Kushner und der amerikanische Gesandte Steve Witkoff die Ukraine besuchen würden, obwohl die von den USA unterstützten Friedensbemühungen zur Beendigung des Krieges seit Monaten ins Stocken geraten seien.Selenski fügt hinzu, er hoffe auf ein Treffen mit Trump am Rande eines NATO-Gipfels in der türkischen Hauptstadt Ankara in der kommenden Woche.Gestern, 09:03Elena PanagiotidisSelenski fordert Hilfen bei FlugabwehrDer ukrainische Präsident Wolodimir Selenski fordert nach dem schweren russischen Luftangriff auf Kiew schnellere Hilfen für die Flugabwehr. In der Hauptstadt seien mindestens 13 Tote zu verzeichnen, schrieb er in sozialen Netzwerken. Laut Bürgermeister Witali Klitschko gab es mindestens 86 Verletzte. Der Nachschub an Flugabwehr für die Ukraine habe eine absolute und kritische Priorität, schrieb Selenski. Wichtig sei jeder Beitrag zum PURL-Programm, bei dem Nato-Staaten Waffen in den USA kaufen und an die Ukraine übergeben. Die Vereinbarungen zur Produktion neuer Abfangsysteme für ballistische Raketen müssten vorangetrieben werden. Selenski hoffte auch darauf, dass die USA der Ukraine den Bau von Patriot-Abwehrraketen in Lizenz erlauben.Gestern, 08:41Elena PanagiotidisBürgermeister Klitschko spricht von «Nacht des Horrors», Freitag offizieller TrauertagBei einem der schwersten russischen Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew seit Kriegsbeginn sind am frühen Donnerstagmorgen mindestens 13 Personen getötet und rund 90 weitere verletzt worden, darunter Kinder und Sanitäter. Laut Angaben der ukrainischen Luftwaffe kombinierte Russland den Angriff aus 74 Raketen und 496 Drohnen. Obwohl ein Grossteil der Geschosse abgewehrt werden konnte, schlugen 25 ballistische Raketen und zwölf Drohnen an insgesamt 33 Standorten im Stadtgebiet ein. Kiews Bürgermeister Witali Klitschko sprach von einer «Nacht des Horrors» und rief für Freitag einen offiziellen Trauertag aus.Die Sachschäden in der Dreimillionenstadt sind immens und erstrecken sich über das gesamte Stadtgebiet. Am linken Ufer des Dnipro wurde ein neunstöckiges Wohngebäude weitgehend zerstört; Rettungskräfte versuchen dort unter Hochdruck, Überlebende aus den Trümmern zu bergen, während um sie herum Brände lodern. Auch auf dem zentralen Schewtschenko-Boulevard stand das Dach eines Gebäudes in Flammen. Im gesamten Stadtgebiet barsten Fensterscheibe, zahlreiche Fahrzeuge wurden zerstört. Während die Angriffe andauerten, suchten Tausende Einwohner Schutz in den unterirdischen Metrostationen.Ein völlig zerstörtes Wohnhaus in Kiew.Efrem Lukatski / APGestern, 07:12Elena PanagiotidisRussland greift mit mehr als 70 Raketen und fast 500 Drohnen die Ukraine anWie die ukrainische Luftwaffe mitteilt, hat Russland in der Nacht 74 Raketen und 496 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert. In einer Mitteilung auf Telegram heisst es, dass Luftabwehrverbände 48 Raketen und 476 Drohnen abgeschossen oder unschädlich gemacht hätten, doch 25 ballistische Raketen und 12 Drohnen hätten 33 Orte getroffen.Einwohner Kiews gucken am Dienstag aus dem zerborstenen Fenster ihres Wohnhauses.Efrem Lukatski / APGestern, 06:51Kevin WeberUkraine attackiert Raffinerie in Nischni NowgorodDie Ukraine hat eine Raffinerie in Nischni Nowgorod angegriffen. Entsprechende Medienberichte hat der Gouverneur des russischen Gebiets, Gleb Nikitin, indirekt bestätigt, indem er auf Telegram von «unbedeutenden Schäden an einem Industrieobjekt und an mehreren Wohnhäusern» durch herabfallende Drohnentrümmer schreibt. Laut seinen Angaben ist durch den Angriff eine Person ums Leben gekommen und vier weitere wurden verletzt.In den sozialen Netzwerken kursierende Bilder und Videos zeigen einen Brand, der von der Ölraffinerie in Kstowo, einer Stadt etwa 30 Kilometer südöstlich von Nischni Nowgorod, stammen soll. Die zum Ölkonzern Lukoil gehörende Verarbeitungsanlage ist eine der grössten in Russland. Gestern, 04:38Elena PanagiotidisZahl der Toten und Verletzten in der Ukraine steigt nach heftigen russischen Angriffen Bei den massiven russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der vergangenen Nacht laut ukrainischen Angaben mindestens acht Personen ums Leben gekommen. Zudem gibt es rund 56 Verletzte, unter ihnen zwei Kinder.Russland habe einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und andere Orte mit hochpräzisen Langstreckenwaffen aus der Luft, vom Land und vom Meer sowie mit Drohnen durchgeführt, teilt das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag in einem Telegram-Beitrag mit.Das Ministerium fügt hinzu, es habe militärische und Energieanlagen rund um Kiew sowie Militärflughäfen in mehreren Regionen, darunter in Poltawa und Dnipropetrowsk, getroffen – als «Vergeltungsmassnahme» für den Angriff der Ukraine auf zivile Infrastruktur.Russische Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew.REUTERSGestern, 01:39Michelle OstwaldRussland fliegt heftige Luftangriffe auf ukrainische StädteMehrere Städte in der Ukraine sind zur Zielscheibe einer aussergewöhnlich heftigen Angriffswelle mit russischen Kampfdrohnen, Raketen und Marschflugkörpern geworden. Aus der Hauptstadt Kiew wurden am Abend und in der Nacht Explosionen gemeldet, nach Behördenangaben gab es mindestens elf Verletzte und ein Todesopfer. Mehrstöckige Gebäude – darunter ein Hotel – seien in Flammen aufgegangen, einige Wohnhäuser komplett zerstört worden, berichtete das Nachrichtenportal «The Kyiv Independent». Demnach setzten die Angreifer Dutzende Raketen und Marschflugkörper ein.Eine Frau blickt auf ein brennendes Gebäude in Kiew.Danylo Antoniuk / APDas genaue Ausmass der Schäden war zunächst nicht überschaubar, die ersten Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen. Im Bericht des «Kyiv Independent» war von einer der heftigsten Angriffswellen seit Kriegsbeginn die Rede. Verängstigte Bewohnerinnen und Bewohner Kiews suchten demnach in U-Bahn-Stationen Zuflucht. Viele von ihnen hätten dort Zelte aufgeschlagen, um die Nacht vor Luftangriffen geschützt unter der Erde zu verbringen, hiess es.Nach ersten Einschlägen am Abend wurde demnach auch am frühen Morgen wieder Luftalarm ausgelöst. Knapp ein Dutzend russische Bomber seien in der Luft, hiess es. Kurz darauf meldeten Reporter des Portals «unglaublich laute Explosionen», die selbst in tief unter der Erde gelegenen Luftschutzbunkern deutlich zu hören gewesen seien.Mehr anzeigen