Inglewood (dpa) - Österreichs Kapitän hat seine Zukunft als Nationalspieler nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale offen gelassen. „Ich habe mir überhaupt keine Gedanken gemacht um meine Zukunft, auch auf Club-Ebene um meine Zukunft. Ich war wirklich hier und jetzt sehr, sehr konzentriert und fokussiert auf diese Weltmeisterschaft. Und habe da wirklich nur darauf meinen Fokus gelegt“, sagte der ehemalige Profi des FC Bayern München nach dem 0:3 gegen Spanien. Für Österreich war es die erste WM-Teilnahme seit 1998.Alabas Vertrag bei Real Madrid war Ende Juni ausgelaufen. Wie es für den 34-Jährigen weitergeht, ist unklar. Er werde „erstmal diesen bitteren Moment verarbeiten müssen. Das wird sicherlich ein paar Tage dauern und brauchen. Und dann mache ich mir natürlich Gedanken“, sagte Alaba. Der Innenverteidiger kommt auf 117 Länderspiele für Österreich. Er erzielte 15 Tore. Alaba begann seine Karriere als Profi beim FC Bayern München und wechselte 2021 zum spanischen Rekordmeister. Ende 2023 erlitt er einen Kreuzbandriss, in der vergangenen Saison verpasste er zahlreiche Partien wegen einer Wadenverletzung. Sicher vorbei ist die Nationalmannschafts-Karriere von Marko Arnautovic. Der ehemalige Bundesliga-Profi verabschiedete sich vor der Abfahrt aus dem hochmodernen Los-Angeles-Stadion emotional von den Mitspielern, wie seine Kollegen berichteten. „Es sind auch Tränen geflossen in der Kabine“, sagte Alaba.© dpa-infocom, dpa:260702-930-325471/1