Lange hatten sich die Engländer im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft ähnlich schwergetan, wie es die Deutschen beim WM-Aus gegen Paraguay taten. Gegen die DR Kongo gerieten die Three Lions früh in Rückstand und fanden dem Anschein nach keine Lösung, um zurück ins Spiel zu kommen. Der große Unterschied zum DFB-Team und der Grund, aus dem sich England trotzdem noch fürs Achtelfinale qualifiziert hat, ist einfach formuliert: England hat Harry Kane.
Englands Retter in der Not
„Wow, haben wir unseren Kapitän heute gebraucht“, schrieb England-Legende David Beckham in seiner Instagram-Story, lobte die „brillante Performance“ des Stürmers und huldigte weiter: „Du brauchst immer jemanden, der vorangeht. Heute war es unser Kapitän.“Denn der stand beim Stand von 0:1 gegen die DR Kongo erst goldrichtig, um eine Flanke von Anthony Gordon per Kopf zum Ausgleich zu verwerten (75.). Und dann folgte sein ganz großer Auftritt.Noch mal von Gordon bedient, hatte Kane kurz vor dem Strafraum noch drei Gegenspieler vor sich, verschaffte sich mit einer Bewegung trotzdem Platz und schoss den Ball mit so viel Wucht in den Winkel, dass Lionel Mpasi im Tor der DR Kongo keine Chance hatte, diesen noch abzuwehren (86.).










