Der Softwarekonzern SAP will an bestimmten Stellen Kosten sparen, um Mittel für den Ausbau seiner KI-Technologien freizumachen. Dabei hat SAP vor allem die Ausgaben für Neueinstellungen und Dienstreisen im Blick. Einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigte ein SAP-Sprecher am Donnerstag.„SAP überprüft fortlaufend seine Investitionen, um Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten langfristigen Mehrwert für Kunden schaffen“, hieß es in einem Statement des Konzerns. „Daher investieren wir verstärkt in KI-bezogene Kompetenzen, Talente und Technologien. Gleichzeitig gehen wir bei Neueinstellungen, externen Ausgaben und internen Reisen bewusster und gezielter vor.“ Kundennahe Aktivitäten sowie wichtige KI-Initiativen würden weiterhin vollständig unterstützt.Bloomberg hatte zuvor unter Berufung auf eine E-Mail des Managements an die Beschäftigten berichtet, dass sich künftige Neueinstellungen ausschließlich auf ausgewählte Profile konzentrieren würden, mit Fokus auf zentrale KI-Rollen. Dienstreisen für interne Veranstaltungen ohne Bezug zur KI-Entwicklung würden ausgesetzt. Zudem prüft Europas größter Softwarekonzern Einsparpotenziale bei Lieferanten.
SAP: Sparkurs bei Einstellungen und Dienstreisen wegen KI Fokus
Der Ausbau der KI-Technologie kostet Geld. SAP-Chef Christian Klein will nun an anderer Stelle sparen. Unter anderem werden Dienstreisen für interne Veranstaltungen, die keinen KI-Bezug haben, ausgesetzt.












