Schaukelwetter in Berlin: Nach einem Wochenende mit Rekordhitze befinden sich die Temperaturen auf Talfahrt. Für den Montag erwarten Prognosen Werte von 19 Grad. Binnen einer Woche könnte es dann 31 Grad heiß werden, worauf nach derzeitigem Stand der nächste Absturz folgt.Unabhängig davon, wie zuverlässig diese langfristigen Vorhersagen sind: Das ständige Auf und Ab stellt den menschlichen Organismus vor Herausforderungen. Manche Menschen kommen gut damit zurecht, andere überhaupt nicht. Warum ist das so? Und wie kommt man am besten durch die kommenden Juli-Wochen? Das sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Wie reagiert der Körper auf einen Wetterumschwung?

Der menschliche Organismus funktioniert bei einer Körpertemperatur von 37 Grad optimal. Er ist darauf ausgelegt, dieses Niveau zu halten. Das vegetative Nervensystem übernimmt dabei eine wichtige Funktion. Es beeinflusst Herzschlag, Blutdruck, Atmung und Stoffwechsel. Um seine Kerntemperatur sicherzustellen, kühlt sich der Körper bei Hitze herunter, bei kalten Außentemperaturen heizt er sich auf. Er reagiert auf Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windstärke und Sonneneinstrahlung.„Die Reaktion auf das Wetter hängt von den individuellen Voraussetzungen, beispielsweise dem allgemeinen Gesundheitszustand, aber auch sonstigen Belastungen wie Schlafmangel oder Stress ab“, schreibt die Deutsche Herzstiftung auf ihrer Online-Seite. „Zudem wird sie von landschaftsklimatischen, jahres- und tageszeitlichen Faktoren beeinflusst.“Passt der Körper zentrale Funktionen an eine veränderte Witterung an, kann es zu Beschwerden kommen, die unterschiedlich stark ausfallen. Kopfschmerzen oder Migräne sind typische Symptome, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Schwindel und Benommenheit. Der Schlaf ist unruhig. Atemprobleme bei Asthma und schmerzende Gelenke bei Rheuma sind ebenfalls denkbar.