Wer in Berlin umzieht, zahlt drauf. 14,39 Euro pro Quadratmeter kostet eine Bestandswohnung bei Neuvermietung im Schnitt – nur in München, Frankfurt am Main und Stuttgart ist es teurer. Das geht aus dem aktuellen Mietkompass des Immobilienportals Immowelt hervor, der die Angebotsmieten in 97 Berliner Ortsteilen einzeln ausweist.Die Auswertung basiert auf einer Beispielwohnung: 75 Quadratmeter, drei Zimmer, erster Stock, Baujahr in den Neunzigern. Und sie zeigt, wie brutal die Adresse über den Kontostand entscheidet.
Märkisches Viertel günstig, Wilmersdorf an der Spitze
Am unteren Ende der Liste steht das Märkische Viertel mit 10,51 Euro pro Quadratmeter. Es folgen Waidmannslust (10,84 Euro), Buchholz (11,02 Euro), Haselhorst (11,55 Euro), Hellersdorf (11,74 Euro) und Spandau (11,83 Euro). Nur diese sechs Ortsteile bleiben unter der Marke von zwölf Euro.Am anderen Ende thront Wilmersdorf mit 17,42 Euro. Dahinter liegen Grunewald und Wilhelmstadt (je 17,06 Euro), Tiergarten (16,71 Euro) und Halensee (16,68 Euro).Für die 75-Quadratmeter-Wohnung bedeutet das: Zwischen dem Märkischen Viertel und Wilmersdorf liegen rechnerisch 518 Euro Kaltmiete – jeden Monat.
Gropiusstadt teurer als Kreuzberg und Prenzlauer Berg








