StartseitePolitikAusland Technologiekonzern: Alibaba legt US-Rechtsstreit bei US-Behörden werfen dem chinesischen Unternehmen den Verkauf illegaler Produkte vor. Der Rechtsstreit soll nun mit einer Zahlung in Höhe von 600 Millionen US-Dollar beigelegt werden.

02.07.2026 - 08:27 Uhr Das Logo von Alibaba vor einem Büro in Peking. Foto: AP Photo/Mark SchiefelbeinDer chinesische Technologiekonzern Alibaba legt einen Rechtsstreit mit der US-Regierung mit einer Zahlung in Höhe von 600 Millionen US-Dollar bei. Die Behörden werfen dem Unternehmen aus Hangzhou vor, über seine Plattformen den Verkauf und Import illegaler Arzneimittel, kontrollierter Substanzen, regulierter Chemikalien sowie von Geräten zur Tablettenherstellung in die USA ermöglicht zu haben. Alibaba betreibt unter anderem die E-Commerce-Plattformen Alibaba.com und AliExpress.com.Nach Angaben der US-Regierung verstieß der in den USA ansässige Zahlungsdienstleister AUS Merchant Services von Alibaba gegen Bundesrecht, indem er nicht verhinderte, dass Händler über Alibaba.com und AliExpress.com illegale Produkte in die USA verkauften und einführten.In einer Vereinbarung mit dem US-Justizministerium räumte Alibaba ein, zwischen Januar 2016 und Dezember 2024 rund 80.000 Verkäufe mit rechtswidrigen Importen nicht verhindert zu haben. Diese hätten gegen das Bundesgesetz über Lebensmittel, Arzneimittel und Kosmetika sowie weitere Bundesgesetze verstoßen.Video-KI von Luma „Unsere größte Konkurrenz sind Unternehmen wie Alibaba“ OpenAI stellt seine Video-KI Sora ein. Das macht den Weg frei für andere westliche Techfirmen. Das US-Start-up Luma nähert sich dadurch dem Siegerpodest. Zu Recht? von Lisa KsienrzykNach Angaben der Behörden hatten Mitarbeiter intern darauf hingewiesen, dass die Kontrollmechanismen unzureichend seien und den Verkauf illegaler Produkte nicht wirksam verhinderten.Alibaba erklärte, man habe mit der US-Regierung eine für beide Seiten zufriedenstellende Einigung erzielt. Ziel sei es, die Einhaltung der Vorschriften beim Verkauf durch Drittanbieter auf den Plattformen in den USA zu verschärfen.Ermittler der US-Arzneimittelbehörde FDA, der Steuerfahndung IRS-CI und weiterer Behörden führten mehr als 40 Testkäufe von illegal importierten Arzneimitteln und Geräten durch. Im Zuge der Einigung schlossen Alibaba und das US-Justizministerium eine Vereinbarung, wonach das Unternehmen strafrechtlich nicht verfolgt wird. rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick