Die Ukraine hat laut einem Bericht der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) ein neues Prämiensystem für ihre Streitkräfte eingeführt. Demnach erhalten Soldaten künftig rund 2000 Euro für die Gefangennahme eines russischen Soldaten und etwa 300 Euro für dessen Tötung im Gefecht.
Die Führung in Kiew begründet die deutlich höhere Vergütung für russische Gefangene damit, den Austausch ukrainischer Kriegsgefangener mit Russland zu erleichtern. Das Prämiensystem ist Teil einer umfassenderen Reform des Vergütungssystems der ukrainischen Streitkräfte.
Die Maßnahme sorgt zugleich für rechtliche und ethische Diskussionen. Warum die Genfer Konventionen ein solches System nicht grundsätzlich verbieten, wo mögliche Grenzen liegen und welches Ziel die Regierung in Kiew verfolgt, lesen Sie in der ausführlichen Analyse der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung.Die OAZ gehört wie die Berliner Zeitung zur Ostdeutschen Medienholding GmbH.
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