Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat NATO-Generalsekretär Mark Rutte gegen Vorwürfe verteidigt, US-Präsident Donald Trump zu sehr zu schmeicheln. „Mark Rutte ist ein wirklich ausgezeichneter Kommunikator“, sagte Pistorius dem Magazin „Spiegel“. „Er nimmt die Menschen so, wie sie sind.“Im Fall von Trump, den Rutte in der vergangenen Woche in Washington getroffen hatte, sei der NATO-Chef mit seiner Strategie erfolgreich, befand Pistorius. „Mit seiner Art gegenüber dem US-Präsidenten gelangt er immer wieder zu Ergebnissen, die im Interesse aller sind.“Zu Vorwürfen, Rutte werfe sich vor Trump in den Staub, um den US-Präsidenten bei Laune zu halten, sagte Pistorius: „So nehme ich es nicht wahr.“Rutte hat sich durch mehrere Treffen mit dem US-Präsidenten den Ruf eines „Trump-Flüsterers“ erworben. Auch beim Treffen der beiden Politiker in der vergangenen Woche lobte Rutte überschwänglich Trumps Führungsstärke. Kritiker werfen dem NATO-Chef vor, sich und damit die NATO vor dem US-Präsidenten zu klein zu machen.
Umgang mit Trump: Pistorius nimmt NATO-Chef Rutte in Schutz
NATO-Chef Mark Rutte überschüttet Donald Trump mit Lob. Das bringt ihm den Vorwurf ein, sich vor dem US-Präsidenten in den Staub zu werfen. Der deutsche Verteidigungsminister sieht das anders.








