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WM 2026: Belgien nach dramatischem Comeback-Sieg im Achtelfinale Live-Blog Flitzer stören WM-Duell zwischen Belgien und Senegal +++„Führung infrage stellen“ – Kritik nach WM-Aus erreicht DFB-Spitze +++ US-Minister bejubelt Irans WM-Aus – Außenminister kontert +++ Der Newsblog.

02.07.2026 - 02:06 Uhr aktualisiert Artikel anhörenBelgien ist eine Runde weiter: In der Nachspielzeit konnte die Mannschaft einen Foul-Elfmeter in ein Tor verwandeln. Foto: Manu Fernandez/AP/dpaFrühere Weltmeister fordern Neuanfang beim DFBFrühere Welt- und Europameister fordern nach dem schmachvollen deutschen Aus bei der Fußball-WM einen Neuanfang. „Es darf so nicht weitergehen“, schrieb der langjährige Nationalspieler Guido Buchwald im „Kicker“. „Alle und alles muss hinterfragt werden.“ Sein Weltmeister-Kollege von 1990, Jürgen Kohler, äußerte: „Gescheitert ist die DFB-Auswahl auch, weil ihr Spieler fehlten, die den Unterschied ausmachen.“Die Nationalmannschaft war im Sechzehntelfinale in den USA im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert. Im „Kicker“ äußerten neben Buchwald und Kohler auch die 1990er-Weltmeister Andreas Möller und Olaf Thon sowie Fredi Bobic, Europameister von 1996, ihre Sorgen. In Teilen zählten sie Bundestrainer Julian Nagelsmann an. „Es braucht nun einen Neuanfang. Ich weiß nicht, ob Julian Nagelsmann dafür der Richtige ist“, sagte Thon.Belgien nach dramatischem Comeback-Sieg im AchtelfinaleBelgiens goldene Fußball-Generation hat ein fulminantes Comeback hingelegt und den nächsten heftigen Tiefschlag mit großer Moral abgewendet. Das Team um Doppeltorschütze Youri Tielemans gewann sein WM-Sechzehntelfinale gegen Senegal in Seattle nach Zwei-Tore-Rückstand noch mit 3:2 (2:2, 0:1) nach Verlängerung und ist trotz eines über weite Strecken schwachen Auftritts ins Achtelfinale eingezogen.Mittelfeldspieler Habib Diarra (24. Minute) und Ismaila Sarr (51.) hatten die Afrikaner vor 66.925 Fans im Football-Tempel der Seattle Seahawks in Führung gebracht. In der Schlussphase wurde es dann hektisch. Romelu Lukaku (86.) und Tielemans (89.) sorgten für den Ausgleich.In der Verlängerung verwandelte erneut Tielemans (120.+5) einen Foulelfmeter. Das vorangegangene Foulspiel war minutenlang via Videobeweis überprüft worden. Im Anschluss legte sich Pathé Ciss vor den Elfmeterpunkt und verzögerte zusätzlich die Ausführung der letztlich spielentscheidenden Szene.Spaniens Trainer: Nur kleineres Problem bei Nico WilliamsEuropameister Spanien kann bei einem Erfolg im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Österreich im weiteren Turnierverlauf wohl wieder auf Nico Williams zurückgreifen. „Nico war sehr verärgert, nach einem ganzen Jahr, wo er meinte, er ist schon wieder verletzt. Zum Glück ist das nicht der Fall. Das ist nur ein kleineres Problem“, sagte Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente. „Deswegen kann er morgen wohl nicht spielen, aber beim nächsten Match sind wir sehr optimistisch, dass er wieder in Bestform dabei ist.“ Was genau bei Williams das Problem ist, sagte er nicht.Spanien trifft heute (21.00 Uhr/ARD und Magenta TV) in Inglewood südlich von Los Angeles auf Österreich. Bei einem Erfolg ginge es am 6. Juli in Dallas weiter, Gegner ist dann entweder Portugal oder Kroatien.Flitzer stören WM-Duell zwischen Belgien und SenegalDrei Flitzer haben im Sechzehntelfinale der Fußball-WM zwischen Belgien und Senegal für eine kurze Unterbrechung gesorgt. Nach gut einer halben Stunde der Partie im amerikanischen Seattle rannten die Männer mit ihren Handys quasi gleichzeitig auf den Rasen. Ordner verfolgten das Trio. Teile des Publikums bejubelten die – letztlich erfolglosen – Fluchtversuche der drei Personen.Die Fans wurden von Sicherheitskräften wieder vom Feld geführt. Schiedsrichter Hector Said Martinez aus Honduras setzte das Spiel nach rund einer Minute wieder fort. Die Senegalesen führten zu diesem Zeitpunkt bereits mit 1:0.Warum Belgien und Senegal nicht in ihren Stammfarben Rot und Grün spielenWenn die Nationalmannschaften von Belgien und Senegal beim WM-Sechzehntelfinale in Seattle ihre eigentlich vorgesehenen Trikots tragen würden, sähen Millionen Fans Rot gegen Grün. Doch das wird nicht so sein. Stattdessen werden die „Roten Teufel“ am Mittwoch (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) im Lumen Field als eigentliches Heimteam erstmals bei diesem Turnier das türkisfarbene Auswärtstrikot samt weißen Hosen tragen. Der Senegal spielt ganz in Grün. Obwohl Türkis und Grün vom eigentlichen Farbton grundsätzlich schwieriger zu unterscheiden sind als Rot und Grün, hat sich der Weltverband Fifa für diese Kleiderordnung entschieden. Warum?Verbände reagieren auf verbreitete SehschwächeDie großen Verbände Fifa und Uefa setzen sich für Inklusion ein. Das betrifft auch das Fußball-Erlebnis, das im Stadion und am TV möglichst vielen Menschen barrierefrei zugänglich gemacht werden soll. Die sogenannte Rot-Grün-Schwäche gilt als häufigste Form der Farbsehstörung. Alleine in Deutschland sind nach Angaben der Krankenkassen rund vier Millionen Menschen von der Farbsehstörung betroffen. Für das inklusive Fußball-Erlebnis für Betroffene gilt, dass die Verbände nicht Teams in roten gegen Teams in grünen Trikots gegeneinander spielen lassen. Der grüne Rasen würde es von der Sehschwäche betroffenen Personen zusätzlich schwierig machen.Schon beim WM-Gruppenspiel zwischen Norwegen und Senegal rückte die Fifa bei der Ansetzung von der üblichen Kleiderordnung ab. So trug Norwegen als Heimteam nicht wie gewohnt Rot, sondern Schwarz. Der Senegal lief nicht in grünen Jerseys auf, sondern in weißen.Szene aus der Partie Norwegen gegen Senegal: Inklusives Fußball-Erlebnis. ImagoManuel Neuer zum DFB-Abschied: „Ende tut sehr weh“Manuel Neuer hat nach seinem endgültigen Karriereende in der Fußball-Nationalmannschaft nochmals seine Beweggründe für die WM-Rückkehr erläutert und sich bei den Fans für die jahrelange Unterstützung bedankt. „Das frühe Ausscheiden bei der WM ist extrem ernüchternd. Wir sind klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hätten in diesem Turnier weiter kommen müssen. Dieses Ende tut sehr weh“, schrieb der deutsche Rekordtorwart bei Instagram. Zwei Jahre nach seinem ersten Rücktritt nur für die WM noch einmal in die DFB-Auswahl zurückzukehren, sei trotz der Turnierenttäuschung mit dem Aus in der Zwischenrunde eine richtige Entscheidung gewesen, merkte der 40-Jährige an. „Trotz des bitteren Endes bereue ich diesen Schritt keine Sekunde“, schrieb der Bayern-Schlussmann, der 128 Mal für Deutschland spielte. „Ich hatte mich ganz bewusst dafür entschieden, noch einmal für Deutschland zu spielen. Zum einen, weil es mich immer mit tiefem Stolz erfüllt hat, das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen. Zum anderen, weil ich mit meinen 40 Jahren und den Erfahrungen aus 4 WM-Turnieren auch die jungen Spieler sowohl auf als auch neben dem Platz bestmöglich unterstützen und Fußball-Deutschland helfen wollte“, führte er seine Beweggründe aus. Hamann: „An der Zeit, Neuendorf und Rettig zu hinterfragen“Die Kritik nach dem erneut unerwartet frühen WM-Aus hat auch die DFB-Spitze erreicht. Sky-Experte Dietmar Hamann nannte namentlich Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig, deren Entscheidungen hinterfragt werden müssten.„Man muss auch mal die Führung des DFB infrage stellen“, sagte Hamann, dem insbesondere der Vertrag des arg kritisierten Bundestrainers Julian Nagelsmann bis zur EM 2028 nicht gefällt: „Wir haben vor zwei Jahren eine durchschnittliche EM gespielt und eine schlechte Quali. Und trotzdem wird der Vertrag dieses Bundestrainers verlängert. Ich glaube, es ist an der Zeit, die Herren Neuendorf und Rettig zu hinterfragen, wie das passieren konnte.“Nach dem überraschenden WM-Aus nach Elfmeterschießen im Sechzehntelfinale gegen Außenseiter Paraguay gab es auch Kritik daran, dass sich von den Verantwortlichen niemand mehr kritischen Fragen gestellt habe. Anstatt einer Abschluss-Pressekonferenz wie nach der EM 2021 oder Fragerunden nach der WM 2022 und der EM 2024 hatte es diesmal lediglich ein per Video vom DFB verbreitetes Statement von Neuendorf ohne Möglichkeit, Fragen zu stellen, gegeben.Andreas Rettig, Rudi Völler, Bernd Neuendorf (v.li.): Führungsriege des DFB.Nagelsmann in München gelandet – Abgang durch die HintertürBundestrainer Julian Nagelsmann ist nach dem Aus bei der Fußball-WM kommentarlos nach Deutschland zurückgekehrt. Am Flughafen München verließ der 38-Jährige das Gebäude bei strömendem Regen durch einen Hinterausgang - an einem Dutzend Journalisten vorbei, die vergeblich auf eine Stellungnahme warteten. Fans waren nicht gekommen.Im selben Flugzeug von Charlotte nach München saßen die Bayern-Profis Aleksandar Pavlovic und Jamal Musiala. Auch Musiala mied den Hauptausgang. Nur Pavlovic verließ das Terminal durch den Hauptausgang – ebenfalls ohne Kommentar.Nach dem frühen Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay ist Nagelsmanns Zukunft als Bundestrainer offen. Der Deutsche Fußball-Bund will die Personalfrage erst nach dem Heimflug klären. Einen Rücktritt hatte Nagelsmann abgelehnt.Ein weiterer Teil der DFB-Reisegruppe war bereits am frühen Morgen in Frankfurt am Main gelandet. Unter anderem die Nationalspieler Angelo Stiller und Jamie Leweling vom VfB Stuttgart sowie Nagelsmanns Assistenztrainer Benjamin Hübner waren kurz nach ihrer Ankunft zu sehen, äußerten sich aber ebenfalls nicht mehr öffentlich zum frühen WM-Scheitern.Irans Außenminister kontert Jubel des US-Minister nach WM-AusNach dem Vorrunden-Aus des Irans bei der Fußball-WM hat sich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in den Streit mit der US-Regierung eingeschaltet. Auf der Plattform X reagierte er auf den Jubel von Markwayne Mullin, dem Minister für Innere Sicherheit im Kabinett von US-Präsident Donald Trump.„'Mission erfüllt', Herr Mullin“, schrieb Araghtschi an Mullin gerichtet. „Sie haben noch etwas anderes erreicht: Sie haben der Welt bewiesen, dass Sie nicht in der Lage sind, ein internationales Turnier auszurichten. Ihr Verhalten war ein Paradebeispiel dafür, wie man die Würde verspielt, die mit der Rolle als Gastgeber einhergeht.“Damit griff der Außenminister eine Linie auf, die zuvor bereits der iranische Fußball-Verband vertreten hatte. Auslöser war eine Äußerung Mullins zum Ausscheiden der iranischen Mannschaft. „Ich bin einfach nur froh, dass sie fertig sind und dass sie nicht zurückkommen“, hatte der Homeland Security Secretary gesagt. Er sei sehr glücklich gewesen, als sie die Visa der Iraner widerrufen hätten „und ich habe vielleicht auch ein oder zwei Lieder gesungen oder vielleicht sogar einen Freudentanz getanzt“.Homophober Sprechchor von Mexiko-Fans sorgt für AufregungMexikanische Fans sollen während des WM-Sechzehntelfinales gegen Ecuador homophobe Gesänge angestimmt haben. Die Anhänger des Co-Gastgebers der Fußball-WM sollen die Beleidigung im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt gezielt gerufen haben, wenn Ecuadors Torhüter Hernán Galindez beim Abstoß den Ball trat. Über den Zwischenfall inmitten der extrem lauten Stadion-Kulisse berichteten mehrere Medien übereinstimmend.Fans im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt beim Spiel gegen Ecuador. ImagoDas Thema ist in Mexiko nicht neu. Rund drei Wochen vor WM-Beginn hatte der Weltverband Fifa bei einem Testspiel in Puebla Fanbereiche aus diesem Grund gesperrt. Der mexikanische Verband hatte die Maßnahme zuvor mitgeteilt. Bei der WM ist Puebla keiner der drei Standorte in Mexiko, ausgewählt wurden neben Mexiko-Stadt auch Monterrey und Zapopan bei Guadalajara. Der mexikanische Verband hatte kurz vor dem WM-Turnier im eigenen Land sowie in den USA und Kanada auch eine Kampagne unter dem Titel „Die Welle ja, der Ruf nein“ gestartet. Mit der Welle ist die legendäre La Ola gemeint, die vor vierzig Jahren bei der WM in Mexiko entstand und seitdem in Stadien weltweit als Stimmungsmacher dient. Vorgestellt wird die Kampagne von Spielern der damaligen Weltmeister-Mannschaft. Die WM steht in Mexiko unmittelbar vor dem Ende. Nach dem Duell Mexiko gegen Ecuador gibt es am Sonntag noch ein Achtelfinale. Die letzten acht Partien ab dem Viertelfinale werden nur noch in den USA ausgetragen.Nasa-Chef: Bei WM-Sieg der USA bringen wir Fußball zum MondFür den Fall eines WM-Siegs hat Nasa-Chef Jared Isaacman dem US-Team eine ganz besondere kosmische Belohnung versprochen: Einen Fußball auf dem Mond. „Wir werden den Fußball dorthin bekommen“, versprach der Chef der US-Raumfahrtbehörde Nasa bei einer Pressekonferenz. „Da gibt es also ein bisschen Motivation für die USA. Das ist die Herausforderung - also Team USA, auf geht's!“ Bislang hat die US-Nationalmannschaft der Männer noch nie eine Fußball-WM gewonnen. Die Fußballerinnen der USA sind dagegen mit vier Titeln Rekordweltmeisterinnen. Im Sechzehntelfinale trifft das US-Männerteam in der deutschen Nacht zum Donnerstag (02.00 Uhr/MagentaTV) auf Bosnien-Herzegowina.US-Minister bejubelt Iran-Aus – Verband reagiert empörtMit seinem Jubel über das Vorrunden-Aus des Irans bei der WM hat Markwayne Mullin, Minister für Innere Sicherheit im Kabinett von US-Präsident Donald Trump, den iranischen Fußball-Verband weiter verstimmt. „Ich bin einfach nur froh, dass sie fertig sind und dass sie nicht zurückkommen“, hatte der Homeland Security Secretary gesagt. Er sei sehr glücklich gewesen, als sie die Visa der Iraner widerrufen hätten „und ich habe vielleicht auch ein oder zwei Lieder gesungen oder vielleicht sogar einen Freudentanz getanzt“, sagte Mullin.Die iranische Nationalmannschaft musste wegen Einreisebeschränkungen für jedes Spiel aus dem WM-Quartier im mexikanischen Tijuana in die USA einreisen und durfte nur für kurze Zeiträume vor und nach den Spielen in den Vereinigten Staaten bleiben. Spieler und Verantwortliche hatten deswegen von einer klaren Benachteiligung gesprochen. Der Iran hatte den Einzug in die K.o.-Runde knapp verpasst.Markwayne Mullin, Minister für Innere Sicherheit im Kabinett von US-Präsident Donald Trump. BloombergDer Fußball-Verband des Iran kritisierte die Äußerungen von Mullin, zeigte sich aber nicht überrascht. „Iraner sind die schlechten Behandlungen und Lügen von US-Offiziellen gewohnt, deshalb ist niemand im Iran überrascht von diesen feindlichen Äußerungen“, hieß es in einem Verbandsstatement. Die USA würden damit ein weiteres Mal unter Beweis stellen, dass sie die zu erwartenden Anforderungen an eine Gastgebernation nicht erfüllen würden.Fans stürmen Fan-Fest in Mexiko - Pfefferspray eingesetztVor dem K.-o.-Spiel des WM-Mitgastgebers Mexiko gegen Ecuador in Mexiko-Stadt haben Hunderte Menschen das Fan-Fest in der nördlichen Stadt Monterrey gestürmt. Die Polizei setzte Pfefferspray ein, wie Medien berichteten. Laut dem Sender Telediario wurden bei dem Gerangel mehrere Menschen verletzt. Offizielle Angaben machten die Behörden zunächst nicht.Nachdem das Gelände des Parque Fundidora die maximale Kapazität von rund 100.000 Menschen erreicht hatte, seien die Zugänge gesperrt worden, berichtete die Zeitung „El Norte“. Das habe dazu geführt, dass Fans die Tore aufzubrechen versuchten, über die Zäune kletterten oder sie umstürzten. In Mexiko-Stadt versammelten sich Hunderttausende auf dem Zócalo-Platz und an der Prachtstraße Paseo de la Reforma, um sich das Spiel anzuschauen. Auch dort versuchten Fans, das Fan-Fest im historischen Zentrum der Stadt zu stürmen. In der Stadt Guadalajara wurden laut dem Sender „Milenio“ mehrere Fans nach Ausschreitungen beim Fan-Fest festgenommen.Das war die WM-Nacht: Franzosen weiter, Koeman hört aufTopfavorit Frankreich und Superstar Kylian Mbappé zaubern sich bei der Fußball-WM mehr und mehr Richtung Titel. Der zweimalige Weltmeister setzte sich im Sechzehntelfinale hochverdient mit 3:0 (1:0) gegen Schweden durch und trifft am Samstag in Philadelphia nun auf Deutschland-Bezwinger Paraguay.Mbappé (45./74. Minute) und Bradley Barcola (53.) trafen vor 80.663 Zuschauern in East Rutherford für die Franzosen, die phasenweise eine große Show boten. Nicht nur Mbappé, der in der ewigen WM-Torjägerliste ganz nah an Lionel Messi heranrückte, drehte auf. Auch Bayern-Profi Michael Olise glänzte wieder mal als Vorbereiter. Wer soll Les Bleus eigentlich stoppen?Nach Blitz und Donner: Mexiko-Gala gegen Deutschland-SchreckNach einstündiger Verspätung wegen Blitz und Donners hat WM-Mitgastgeber Mexiko seine erste große WM-Gala gezündet und Deutschland-Schreck Ecuador besiegt. Angeführt von Wunder-Teenager Gilberto Mora zeigten die Mexikaner vor 80.824 Zuschauern im ausverkauften Fußball-Tempel Aztekenstadion einen phasenweise berauschenden Auftritt.Sie bezwangen die defensivstarken Südamerikaner im Sechzehntelfinale der XXL-WM souverän mit 2:0 (2:0). Julián Quiñones traf in der 22. Minute, Raúl Jiménez legte neun Minuten später nach. Ecuador beendete die Partie zu zehnt, weil Arsenals Verteidiger Piero Hincapie in der Nachspielzeit mit Rot des Feldes verwiesen wurde. Hincapie hatte sich die Hand vor den Mund gehalten, was Referee Slavko Vincic nach Sichtung der Bilder entsprechend ahndete.Wieder im Viertelfinale wie 1970 und 1986?Im Achtelfinale erneut in der Mexiko-Festung Aztekenstadion kommt es entweder zum Duell mit der Demokratischen Republik Kongo oder Titelanwärter England um Bayern-Star Harry Kane. Niederlande-Coach Koeman tritt zurück: „Stolz und dankbar“Ronald Koeman hört nach dem frühzeitigen WM-Aus gegen Marokko als Nationaltrainer der Niederlande auf. Die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, habe er vergangene Nacht getroffen, gab der 63-Jährige via Instagram in einer persönlichen Stellungnahme bekannt. Mit Blick auf seine Laufbahn zeigte er sich „vor allem stolz und dankbar“. Er habe das Privileg gehabt, bei zahlreichen Spitzenvereinen wie dem FC Barcelona oder Ajax Amsterdam und in zwei Amtszeiten die niederländische Nationalmannschaft zu trainieren.Ronald Koeman: Hört auf als Oranje-Coach ImagoHaaland mit Wikinger-Helm: Norwegen im WM-AchtelfinaleErling Haaland zeigte mit Wikinger-Helm sein breitestes Lächeln, Kapitän Martin Ödegaard haute vor dem Fanblock auf eine Pauke und setzte den längst berühmten Ruder-Schlachtgesang in Gang. Überschwänglich hat Norwegen den ersten Einzug in ein WM-Achtelfinale seit 28 Jahren gefeiert. Bundesligaprofi Antonio Nusa mit einem Traumtor und Superstar Haaland mit einem ein später Treffer sorgten für einen 2:1 (1:0)-Sieg gegen die Elfenbeinküste in der ersten K.-o.-Runde. Das ist Geschichte, das ist unglaublich. Erling Haaland nach dem Schlusspfiff in einem Video, das er auf dem Rasen aufnahm und von Fox Sports geteilt wurde.RB Leipzigs Offensivspieler Nusa erzielte im Dallas Stadion mit einem feinen Schlenzer in den Winkel den 1:0-Führungstreffer für Norwegen (39. Minute). Nach dem Ausgleich durch Amad Diallo (74.) nutzte der bis dahin blasse Haaland die Bühne für seine große Show: In der 86. Minute schob er den Ball aus kurzer Distanz zum umjubelten Sieg ins Tor. Sein fünfter Turniertreffer war sein einfachster.Als Belohnung für den Erfolg darf Norwegen nun gegen Rekordweltmeister Brasilien am Sonntag (22 Uhr) um den Viertelfinal-Einzug spielen. Die Seleção hatte sich mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt.Erling Haarland: Matchwinner für Norwegen. ReutersSchiri-Boss: Entscheidung beim vermeintlichen Tah-Tor war korrektDie vieldiskutierte Entscheidung, ein vermeintliches Tor von Jonathan Tah im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay nicht zu geben, war laut FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina korrekt. In einem Beitrag des Weltverbands schrieb der Italiener grundsätzlich über Situationen wie die in der Verlängerung des am Ende von Deutschland verlorenen K.-o.-Spiels. „Trainer und Spieler wurden darüber informiert. Daher sollte es keine Überraschung sein, wenn Schiedsrichter solche Vergehen ahnden“, sagte Collina. Er nannte Waldemar Anton in seinen Ausführungen nicht beim Namen, sein Beitrag endete aber mit einem großen Foto von genau dieser strittigen Szene. Der Körperkontakt des DFB-Verteidigers mit Paraguays Torwart wird dabei grafisch hervorgehoben.Regierungskreise: Merz' WM-Kommentar war eine PanneDer viel kritisierte Kommentar von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zum WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft war Angaben aus Regierungskreisen zufolge eine Kommunikationspanne. Bei der auf X gesendeten Nachricht habe es einen „Abstimmungsfehler“ gegeben, hieß es am Abend. Das sei „leider sehr ärgerlich“. Zuvor hatte der „Tagesspiegel“ darüber berichtet.Das 3:4 der deutschen Mannschaft nach Elfmeterschießen gegen den Außenseiter Paraguay war von Medien als „Trauerspiel“, „Blamage“ und „Armutszeugnis für Fußball-Deutschland“ bezeichnet worden. Keine halbe Stunde nach Abpfiff lief auf dem offiziellen Kanzler-Account „Bundeskanzler Friedrich Merz“ trotzdem ein recht positiver Kommentar. „Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel“, hieß es dort. „Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“ Die Verbreitung dieser Version war den Angaben zufolge aber ein Versehen.Nationalspieler äußern sich: „Haben Deutschland enttäuscht“Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft haben sich die ersten Nationalspieler mit entschuldigenden Worten an die Fans gewandt. Stürmer Deniz Undav schrieb am Tag nach der bitteren Niederlage gegen Paraguay bei Instagram: „Wir haben Deutschland enttäuscht. Das sitzt. Mehr gibt es gerade nicht zu sagen.“Nick Woltemade, der seinen Versuch im Elfmeterschießen vergeben hatte, sprach von einem besonders schmerzhaften Ende seiner WM-Premiere. „Ehrlich... dass meine erste WM so zu Ende geht, trifft mich hart“, schrieb der Offensivspieler. Die Mannschaft sei den eigenen Ansprüchen und den Erwartungen nicht gerecht geworden. „Jetzt müssen wir ehrlich analysieren, warum es nicht funktioniert hat.“ Er habe Verantwortung übernehmen wollen und dies auch getan. „Das bedeutet aber gleichzeitig, mit den Konsequenzen leben zu müssen – auch wenn es weh tut.“ Zugleich bedankte sich Woltemade für die vielen aufbauenden Nachrichten der Fans.Ähnlich betroffen reagierte Kai Havertz. „Ein enttäuschendes Ende der Weltmeisterschaft. Als Team tut es uns unheimlich leid, dass wir die Erwartungen der Nation nach einem so positiven Start nicht erfüllen konnten und unser Turnier bereits so früh zu Ende ist“, schrieb der Angreifer. Er hatte das zwischenzeitliche 1:1 erzielt, verschoss im Elfmeterschießen aber ebenfalls.Neuer Spiderman-Film: Lionel Messi spielt in Werbeclip mitAm 29. Juli kommt der neue Spiderman-Film in die Kinos. Nun sorgt ein Werbespot für Aufsehen. Darin spielt Argentiniens Superstar mit.Fußball-Star Lionel Messi auf luftigen Abwegen: Der Argentinier spielt in einem Werbespot für den neuen Spiderman-Film mit. Der Kapitän des Weltmeisters und der Hauptdarsteller Tom Holland sind in einem Clip zum Film „Spider-Man: Brand New Day“ zu sehen, der am 29. Juli in die Kinos kommt.Der 39-jährige Messi spielt darin sich selbst, wie er mit einem Handy in der Hand in ein New Yorker Café kommt, um Spiderman zu suchen. Die Filmfigur Peter Parker (Holland) verschwindet – sichtlich überwältigt vom prominenten Besuch, kurz in einem Nebenzimmer –, kommt als Superheld zurück und springt dann mit Messi durch eine Hochhausschlucht.Teuerster WM-Transfer: Portugals Ramos von Paris zu MilanEine Fußball-WM ist immer auch eine Wechselbörse. Der bislang teuerste Transfer des Turniers ist jetzt offiziell. Es geht um knapp 75 Millionen Euro.Der bislang teuerste Transfer während der Fußball-WM ist perfekt. Portugals Stürmer Gonçalo Ramos wechselt für eine Ablösesumme von knapp 75 Millionen Euro vom Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain zum italienischen Club AC Mailand. Das gaben beide Clubs zwei Tage vor Portugals WM-Sechzehntelfinale gegen Kroatien (Freitag, 1.00 Uhr MESZ/Magenta TV) bekannt.Gonçalo Ramos (Portugal) gestikuliert: Portugals Stürmer wechselt von Paris Saint-Germain zu AC Mailand dpaWeitere WM-Transfers jenseits der 50-Millionen-Euro-Grenze waren bislang die Verpflichtungen des Spaniers Marc Cucurella (zu Real Madrid) und des Niederländers Jan Paul van Hecke (zu Tottenham Hotspur). Kurz vor Turnierbeginn war bereits der englische Nationalspieler Anthony Gordon für rund 80 Millionen von Newcastle United zum FC Barcelona gewechselt.DFB-Entscheidung über Nagelsmann-Zukunft erst nach Rückkehr – „Können nach derartigem Tiefschlag nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“Der Deutsche Fußball-Bund hat am Tag nach dem WM-Ausscheiden der Fußball-Nationalmannschaft noch keine Entscheidung über die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer verkündet. DFB-Präsident Bernd Neuendorf kündigte in einer Mitteilung eine Aufarbeitung in den kommenden Tagen an, man könne nicht zur Tagesordnung übergehen. Nach der bitteren Niederlage gegen Paraguay und dem Ausscheiden bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko habe ich gestern noch länger mit Bundestrainer Julian Nagelsmann und der sportlichen Leitung um Andreas Rettig und Rudi Völler zusammengesessen. Wir sind alle sehr enttäuscht. Wir sind uns einig, dass das Abschneiden bei der WM nicht unseren Ansprüchen genügt. In den kommenden Tagen werden wir gemeinsam und in Ruhe die Gründe erörtern, weshalb die Mannschaft ihr vorhandenes Potenzial nicht hat abrufen können und ihren eigenen und den Erwartungen Fußball-Deutschlands nicht gerecht geworden ist. Wir können und wollen nach einem derartigen Tiefschlag mit Blick auf die anstehenden Aufgaben nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir müssen darüber sprechen, was die Gründe waren für dieses erneute frühe Ausscheiden bei einer Fußball-Weltmeisterschaft, das uns alle zutiefst bewegt. Was ich auch sagen möchte, ist, dass wir natürlich ausdrücklich den Fans danken, die die Reise hier auf sich genommen haben in den USA und Kanada, die uns herausragend unterstützt haben. Ich habe das persönlich erleben dürfen: so viel Rückhalt hier in den USA und Kanada selbst, aber auch zu Hause. Mit gigantischen Einschaltquoten, mit Fans, wo wir gespürt haben, wo der Rückhalt da ist - auf den Straßen, in den Kneipen. Wir sind alle sehr enttäuscht, dass unsere gemeinsame Reise so früh zu Ende gegangen ist. Erklärung von DFB-Präsident Bernd Neuendorf zur Bundestraner-Frage im WortlautDFB-Präsident Bernd Neuendorf dpaNächstes Offensiv-Ass der Brasilianer verletztBrasiliens Nationalteam beklagt bei der Fußball-WM den nächsten verletzten Offensivstar. Spielmacher Lucas Paquetá hat beim hart erkämpften 2:1-Sieg im Sechzehntelfinale gegen Japan eine Muskelverletzung an der Rückseite des linken Oberschenkels erlitten, wie der Verband mitteilte. Der 28-Jährige werde ein intensives Behandlungsprogramm absolvieren, hieß es. Er war bei der Partie in Houston am Montag zur Pause ausgewechselt worden.Ob Paquetá bis zum Achtelfinale der Brasilianer am Sonntag in East Rutherford schon wieder zur Verfügung steht, ist offen. Zur Verletzung von Offensiv-Ass Raphinha hatte sich der Verband zuletzt ähnlich geäußert. Der 29-Jährige war im zweiten Gruppenspiel ebenfalls mit einer Oberschenkelblessur vom Platz gegangen und fällt seitdem aus. Zu Turnierbeginn hatte der Rekordweltmeister schon auf den mittlerweile wieder fitten Altstar Neymar verzichten müssen.Lucas Paquetá (Mitte) verlässt im Spiel gegen Japan das Spielfeld. dpaLetztes Team-Meeting im WM-Camp vor individueller Abreise – Noch kein DFB-Statement zu NagelsmannNach einer letzten kurzen Nacht im WM-Camp in Winston-Salem laufen beim Deutschen Fußball-Bund die Vorbereitungen auf die Heimreise. Am heutigen Vormittag Ortszeit sollte es noch ein Abschlussmeeting der Nationalspieler und des Stabes ums Team im Teamhotel The Graylyn Estate geben.Eine geschlossene Abreise aus North Carolina wird es im Anschluss nicht geben. Die Akteure um Kapitän Joshua Kimmich sollen im Laufe des Tages individuell ihre Heimreise antreten.Nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in Foxborough hat die Verbandsführung um Präsident Bernd Neuendorf bislang noch nicht auf die Ankündigung von Julian Nagelsmann reagiert, als Chefcoach weitermachen zu wollen. „Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, hatte Nagelsmann nach dem verpassten Einzug ins Achtelfinale noch am Spielort gesagt.Der Vertrag des 38-Jährigen läuft noch bis nach der Europameisterschaft 2028, für die sich das DFB-Team aber erst noch qualifizieren muss. Er bereite die EM und auch die im September beginnende neue Nations-League-Runde „gerne“ vor, wenn der DFB das wolle.Erster Rücktritt nach Paraguay-Pleite: Neuer beendet endgültig Karriere in der NationalmannschaftNur vier Spiele nach seiner Rückkehr soll für Manuel Neuer nun endgültig Schluss sein im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Nach dem WM-Aus bestätigt der Keeper seinen zweiten Rücktritt.Manuel Neuer hat nach dem bitteren WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft sein endgültiges Karriereende im DFB-Trikot bestätigt. Im „Sportschau“-Interview antwortete der Nationaltorhüter auf die Frage, ob das Sechzehntelfinale gegen Paraguay sein letztes Länderspiel gewesen sei, knapp mit „Ja“. Bereits nach der EM 2024 hatte der inzwischen 40-Jährige seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte Neuer jedoch vor der WM 2026 wieder als Nummer eins zurückgeholt. Die Entscheidung hatte im Vorfeld des Turniers vor allem aufgrund der kurzfristigen Degradierung von Oliver Baumann für Diskussionen gesorgt. Bei MagentaTV sagte Neuer auf die Frage, ob er nach seiner Rückkehr die „Power“ für einen weiteren Neustart im DFB-Team hätte: „Nein, das ist extrem bitter, so aufzuhören“.Manuel Neuer: Trauriger Abschied aus der DFB-Auswahl. ImagoKritik-Lawine nach Deutschlands WM-Aus: „Offensichtlich ist es der Trainer“Fassungslosigkeit, Ruf nach personellen Konsequenzen und immer wieder der Name Jürgen Klopp: Die dritte heftige WM-Blamage in Serie hat einen entsetzten Aufschrei der Fußball-Experten ausgelöst. Es kann und darf kein ‚Weiter so‘ nach dem Desaster gegen das arg limitierte Paraguay im WM-Sechzehntelfinale geben, lautet die einhellige Meinung. „Es schreit nach Konsequenzen“, sagte Magenta-TV-Experte Hummels nach dem 3:4 im Elfmeterschießen von Foxborough gegen die Südamerikaner. Schon die Heim-EM unter dem nun arg kritisierten Bundestrainer Julian Nagelsmann sei besser dargestellt worden, als sie seiner Meinung nach war. 2024 war Deutschland im Viertelfinale unglücklich am späteren Europameister Spanien gescheitert. „Deswegen muss das ein Thema sein, sowohl glaube ich vom Bundestrainer selbst aus als auch vom Verband“, forderte Hummels und sprach auch von Konsequenzen für den einen oder anderen Spieler, die ein „eventuell neuer Bundestrainer“ zu treffen habe.Der Druck auf Nagelsmann dürfte nun immens werden. Schnell nach Spielschluss forderte nicht nur „Bild“: „Jetzt muss Klopp kommen.“ Natürlich wurde der frühere Coach von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool in seiner Funktion als WM-Experte für MagentaTV darauf angesprochen. „Ich verstehe, dass jetzt mein Name ins Spiel kommt. Aber es ist nicht der richtige Zeitpunkt, darüber zu sprechen“, sagte der 59-Jährige. Julian Nagelsmann: Abgang nach dem WM-Aus in eine ungewisse Zukunft. ReutersDer dürfte aber kommen. Denn die Kritik an Nagelsmann droht zu einer Lawine zu werden. Gewohnt deutlich wurde der frühere Nationalspieler Hamann. „Offensichtlich ist es der Trainer. Es ist der Job eines Trainers, die Jungs zusammenzubekommen. Das ist ein Typ, der selten Spiele schaut“, meinte Hamann beim irischen Sender RTÉ Sport. „In der Bundesliga guckt er vielleicht ein, zwei Spiele im Monat.“ In anderen Ligen sei er gar nicht präsent.Die WM-Vorbereitung von Nagelsmann sei mangelhaft gewesen. „Bei der Club-WM, wo in den Stadien gespielt wurde, hättest du die Umstände hier erfahren“, sagte Hamann und verwies auf die Nationaltrainer Roberto Martinez (Portugal), Thomas Tuchel (England) und Didier Deschamps (Frankreich), die alle im Sommer 2025 in die USA gefahren seien. „Wer war nicht da? Unser Trainer“, sagte Hamann und fällte ein vernichtendes persönliches Urteil: „Deswegen habe ich keine Sympathien für ihn.“ Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt